3rd week: Outlet Mall in Aurora, Autosuche, Besuch in Chicago, Blockparty, Six Flags

Good Morning everyone,

 

dieser Beitrag soll die vergangene Woche ein wenig zusammenfassen; es ist die letzte freie Woche vor dem Collegebeginn.

Mein Start in den Morgen beginnt eig immer zuerst, einen Blick in den Chicago Tribune zu werfen. Nach dieser Lektüre, checke ich die Gebrauchtwagenangebote auf einer populären Kleinanzeigen-Webpage. Ich hätte nicht gedacht, dass das Finden eines passenden Autos so schwierig sein würde. Entweder sind in Frage kommende Autos schon verkauft, haben erhebliche Mängel oder liegen außerhalb meiner angestrebten Preisklasse. Da ich aber nicht zwingend auf ein motorisiertes Vehikel angewiesen bin, mache ich mir zur Zeit keine unnötigen Sorgen; das passende Angebot wird schon kommen.

Am Dienstag sind Mo und ich, zusammen mit dessen Hostschwester und deren Freund, zum Outlet-Center in der Nähe von Aurora gefahren. Nach einer ca. einstündigen Fahrt sind wir angekommen, und was macht man (oder eher der Amerikaner), wenn man in einem der größten Outlet-Malls des Landes ist- natürlich erstmal zu Starbucks. Wer dann gedacht hat, dass wir dann zum shoppen übergehen würde, hat sich getäuscht. Nach meinem vanilla cream frappuccino besuchten wir das Noodles & Company, eine örtliche Fast-Food-Kette, die sich Nudeln auf die Speisekarte geschrieben hat.

Als dann jeder satt war, konnte es los gehen. Die Mall hat ziemlich viele Stores zu bieten, es ist also schwer, die Mall zu verlassen, ohne was gefunden zu haben. Unter anderem habe ich diese äußerst schicken Schuhe gefunden:

025

Den Abschluss des Tages bildete der Besuch im Buf

falo Wild Wings, ein Fast Food Restaurant mit integrierter Sportsbar(und ca. 10 Flatscreens): ein Träumchen für jeden Sportsfan.

026

Am Donnerstag stand ein Besuch in Chicago an. Wir sind wieder mit der Metra gefahren, die fast stündlich zwischen Chicago und Arlington Heights pendelt. Erst einmal hat Mo’s Gastschwester uns ihr Arbeitsgebäude, ihr Büro ist im Merchandise Mart. Danach ging es für uns in den Millenium Park, wo wir ein paar Bilder geschossen haben, von dort aus zum Navy Pier und letztendlich in den Zoo, der keinen Eintritt erhebt.

Somit ging dieser lange Tag auch zu Ende, und nach ca. 30.000 Schritten war ich froh, als ich endlich zuhause ankam.

041 043 047 058 069 071 072 079 099 121

Am Samstag habe ich mit Alan eine Radtour zum Harper College gemacht, welches 5,5 Meilen von zuhause entfernt ist. Das Rad wird in den kommenden Wochen mein präferiertes Fortbewegungsmittel werden. Am Nachmittag kam Michael, Alan und Caryls jüngster Sohn, vom Flughafen zuhause an. Ab Oktober wird er wieder in Arlington in unserem Haus wohnen- darauf freue ich mich wirklich! Zusammen mit Ihm und einem seiner Freunde haben wir einen kurzen Abstecher nach Schaumburg gemacht. Dort habe ich endlich meinen ersten leckeren Hotdog im Portillo’s, wieder eine Fast-Food Kette, gehabt. Nach der Tour nach Schaumburg, habe ich beim Wochenputz geholfen. Da wir abends zur Blockparty eingeladen waren, wollten wir auch noch ein Dessert vorbereiten. Wir entschieden uns für einen Texas Cake, dessen Rezept ich aber schon unter einem anderen Namen kannte( schöne Grüße an Nadine und Ihren Isländischen Zucker-Butterschock Kuchen!). Als dieser fertiggestellt worden war, traten wir aus der Haustüre und waren auf der Blockparty. Eine Blockparty besteht aus den Nachbarn der Straße, und jeder bringt was eigenes zur Feier mit(Appetizer, Salat, Dessert, Getränke, etc.). Eine wirklich tolle Erfahrung und spiegelt den tollen und einzigartigen Zusammenhalt der amerikanischen Nachbarschaften wider.

138   141

133

Am Sonntag war ein Besuch im größten Freizeitpark Illinois angesagt- dem Six Flags. Für 80 $ kann man sich ein jahresticket kaufen, was für uns Sinn macht, da wir nur eine halbe Stunde vom Park entfernt sind. An dieser Stelle auch noch einmal ein herzliches Dankeschön an Elizabeth und Kirk, dass sie mich wie selbstverständlich einfach überall mit hinnehmen!

165   157

163 

Am Abend war noch Zeit für einen Abstecher nach Wisconin, in ein Käse-Schloss; ein Store für landwirtschaftliche Produkte aus ganz Wisconsin. Die Einwohner dieses Staates sind im Übrigen mega stolz auf ihren Käse und Bier und Wurstwaren.

179

Fazit von der Woche: jede Menge Spaß, aber noch keine Karre.

Im nächsten Blog-entry geht es endlich um das College!… und um ein Auto hoffentlich.

Final Destination: Arlington Heights, Illinois

Heute melde ich mich zurück, um über meine Endplatzierung zu berichten. Dazu kurz ein geografischer Überblick: Arlington Heights ist ein nordwestlicher Vorort von Chicago. Chicago ist am Michigan See (Süßwasser also) gelegen und hat ein paar Sandstrände zu bieten. Wie man auf der Karte sehen kann, hab ich es ca 30 Meilen bis zum Oak Street Beach. Zum O’hare Airport (im übrigen größer als der JFK in NYC) ist es nur ein Katzensprung- perfekt zum Reisen.

Arlington

Arlington Heigths ist eine beschauliche Stadt mit ca. 75.000 Einwohnern und einer belebten Downtown mit äußerst vielen Restaurants, Kinos und natürlich Shopping Malls. Den Bahnhof kann ich gut zu Fuß erreichen, genauso wie einige Geschäfte rund um Downtown. Alles weiter weg gelegene erreicht man besser mit dem Auto (wenn man denn eins haben würde…). Ein Wochenendticket nach Chicago kostet $8.

Ankunft in Chicago am 08-11-15:

Wie im vorherigen Beitrag erwähnt haben wir am Morgen des 11. Augusts Sterling und Umgebung verlassen und uns nach Chicago Union Station mit dem Van aufgemacht. In Aurora haben wir Zwischenstop gemacht und die ersten von uns verabschiedet. Um ca 11.30 Uhr haben wir die Pick up & Drop off Area der Union Station erreicht. Diejenigen, die mit dem Amtrack weiterreisen mussten (Jessie und Chris), haben Ihr Gepäck wieder aufgegeben. Die anderen mussten entweder mit Bus oder Taxi weiterreisen. Mo, der in Palatine, ca 10 min von mir, platziert ist, und Ich sollten von seiner Gastmom abgeholt werden. Mit ein paar Minuten Verspätung lief uns Caitlyn (Mo’s Hostschwester) über die Füße, die uns dann in das auf der Straße haltende Auto führen sollte (ich denke in Chicago sind freie Parkplätze seltener als in Bitburg auf dem Bedaplatz). Vorher hieß es aber dann noch von allen Abschied nehmen und den Plänen, möglichst viele besuchen zu kommen(und andersrum natürlich).

Im Auto trafen wir dann neben  Mo’s Gastschwester Caitlyn auch Gastbruder Wil und natürlich Gastmom Elizabeth! In den nächsten Wochen werde ich noch viel mit Ihnen unternehmen. Eine äußerst liebenswerte Familie, da hat Mo echt den mega Glück gehabt! Nach der ersten kleinen Stadtrundfahrt sind wir erstmal direkt Pizza essen gefahren. Chicago ist weltbekannt für seine Deep Dish Pizza- mega übelst lecker. Anschließend sind wir noch am Campus des Harper Colleges (www.harpercollege.edu) vorbeigefahren. Über das College werde ich mehr berichten, sobald der Unterricht (für mich am 25.08.2015) gestartet ist. Vom Campus bis zu mir nach Hause dauert es mit dem Auto ca 15 min. Zuhause angekommen wartete schon meine zukünftige Gastmom Caryl auf mich. Es war ein herzlicher Empfang und ich habe mich direkt gut aufgenommen gefühlt. So verabschiedete ich mich von Mo und seiner Family und ich bekam von Caryl eine Führung durchs Haus. Es ist ein sehr großes Haus und mit sehr viel Stil eingerichtet. Würden nicht in jedem Zimmer Ventilatoren der Klimaanlage hängen, gäbe es kein Unterschied zu einer gehobenen europäischen Hausausstattung. Erst vor kurzem wurde alles renoviert, erklärte mir Caryl. Mein Zimmer ist top! Groß, geräumig und mega klimatisiert. Genug Platz für meine Sachen und ein mega bequemes Bett. Ein eigenes Badezimmer besitze ich auch.

Nachdem ich meine Koffer in das im Obergeschoss gelegene Zimmer gebracht habe, war erst mal Kennenlernen angesagt. Wir haben viel geredet über Pläne, Schule, Familie, Arbeit, etc. Es ist echt gut zu wissen, dass man angekommen ist. So schön es auch war, neue Leute kennen zu lernen, man freut sich einfach auf einen festen Schlafplatz, etc. Und Caryl gab mir von Anfang das Gefühl, angekommen zu sein- danke dafür!

 

Die nächsten Tage bestanden aus vielen bürokratischen Arbeiten, wie Beantragung der SSN (viel leichter, als die meisten sagen), Eröffnung eines Bankkontos(Kinderspiel) usw. Weiterhin musste ich mich für meine Schulfächer registrieren und die Orientation am College mitmachen.

Neben viel bürokratischer Arbeit, kam der Spaß aber auch nicht zu kurz! Zusammen mit MO und seiner Family haben wir schon viel unternommen. Highlight war natürlich der Besuch des Indiana Dunes Beach; wir waren quasi am anderen Ende des Lake Michigan und konnten von dort die beeindruckende Skyline Chicago’s sehen- und bei gutem Wetter natürlich Strand und Wasser genießen. Abends sind wir dann zu einem Steakhaus essen gegangen, dieses hatte ein spezielles Angebot und Mo und ich haben einfach mal direkt zugeschlagen.

266      270

256 259

Mit Caryl war ich an einem Abend zu Ihren Eltern zum Dinner eingeladen. Äußerst lecker, angenehme Gespräche über Kunst & Kultur Chicagos und nette Location. Also wenn ihr mehr über Museen und Theater in Chicago wissen wollt, fragt einfach nach.

Die ersten 4 Tage sind wie im Flug vergangen, daher wurde es am Samstag Zeit, zum ersten Mal Chicago auf eigene Faust zu erkunden. Ich nahm den 11.30 Uhr und durch Zufall hatte ich einen Express Zug erwischt, also ohne Zwichenstop nach Chicago. In Chicago selber wollte ich mich mit Eugene und Magdalena und Natalie treffen, die Ihren letzten Tag, im Rahmen ihrer Homestaytour, in Chicago hatten. Ich traf sie am Oak Street Beach, da sie von dort aus die jährliche Air&Water Show sehen wollten. Es war schön, die drei nochmal wieder zu sehen! In unserer Gruppe war dann noch Daniel , der in Wisconsin platziert ist, und natürlich Steve, Natalies und Magdalenas Host. Er wird uns hoffentlich in Zukunft öfter mal Chicago zeigen. Nach der Flugshow gings zu ner Bootstour und danach zum Essen fassen in einem Restaurant, welches deutsche Küche angeboten haben soll. Nach ein paar Bier in einer Bar in der Nähe des Willis Towers war es auch wieder Zeit Adé zu sagen, aber ich denke, dass ich zumindest Eugene bald wieder sehen werde.

012018

023024

038044

052056061

Am gestrigen Sonntag stand der wöchentliche Kirchenbesuch an. Caryl und Alan,der heute Abend aus dem Urlaub zurück kommt, sind Mitglieder der Episcopalian Church. Eine interessante Erfahrung, und gute Möglichkeit, andere Leute kennen zu lernen. Nach der Kirche gingen wir beide noch frühstücken und waren noch einkaufen. Jeder Store hat auch Sonntags geöffnet, egal ob Lebensmittelmarkt oder Bürozubehör-Shop. Den Abend haben wir mit Barbecue ausklingen lassen. Dabei habe ich den ältesten Sohn David kennen lernen dürfen. Er wohnt nicht mehr zu hause und arbeitet quasi rund um die Uhr. Nach der ersten Woche Arlington kann ich folgendes festhalten: Die Umgebung ist top, das Wetter sehr ähnlich zu Deutschland (seitdem ich in den Staaten bin hat es bis jetzt nur einmal geregnet), Infrastruktur super. Aber der wichtigste Punkt ist, dass ich mit meiner Hostfamily auch sehr viel Glück gehabt habe! So kann es echt weiter gehen!

064

071

Ziel dieser Woche wird es sein, sich um ein Auto zu kümmern und den Führerschein umschreiben zu lassen.

Second Stop: Von Union Station, Chicago nach Sterling, Illiniois

Sterling, 08.08.2015 bis 11.04.2015

Nach einer kurzen Nacht im YMCA hieß es um 06.00 aufstehen, duschen und Koffer packen zum Start der Homestay-Tour. Ein letztes Mal gingen wir zum altbekannten Café und nahmen das altbekannte Frühstück ein. Unsere Gruppe, bestehend aus 35 Studenten, hatte das Ziel: Union Station, Chicago, Illinois (böse Zungen nennen diesen Staat gerne auch das Griechenland Amerikas). Konkret hieß das eine mindestens 18 stündige Zugfahrt mit der größten Bahngesellschaft Amerikas, Amtrak.Gegen halb 9 sollten wir ausgecheckt und mit gepackten Koffern vor dem Hostel stehen, sodass unsere Busse von dort aus zur Penn(-sylvania) Station fahren konnten. Unser Zug hatte eine planmäßige Abfahrtszeit von 15.30 Uhr und eine geschätzte Fahrzeit von 18 Stunden. Das erste was im Zug auffiel, waren die mega bequemen Sitze und natürlich die Klimaanlage. Es ist erstaunlich, wie schnell man sich an diese Maschinen gewöhnt. Waren sie zuerst lästig und unangenehm, möchte man sie nach einer Woche nicht mehr missen! Wann immer es geht, schalte ich die Klimaanlage an, ob im Auto oder im Zimmer- die Klimaanlage ist nicht mehr wegzudenken. Zu der Zugfahrt ist nicht viel zu sagen; bei angenehmen Temperaturen konnte man viele angenehme Gespräche führen. Die Landschaft, an der man vorbeifur, ähnelte der deutschen sehr stark und es war demnach ein sehr familiäres Bild. Als es Abend wurde versuchte jeder zu schlafen, was den einen besser gelang und den anderen nicht so gut. Nach der Nacht dann die bittere Nachricht: der Amtrak wird Verspätung haben, statt der avisierten 18 Stunden könnten wir mit 21 Stunden Fahrzeit rechnen. Für amerikanische Verhältnisse sei das nicht ungewöhnlich, habe ich später von einem Amerikaner erfahren (merke: beschwere dich nie wieder über ein paar Minuten Verspätung bei der guten alten DB). Wegen unserer Verspätung sind wir um kurz nach halb 1 Mittags an der Union Station angekommen. Für uns hieß es dann nicht lange Verschnaufen, sondern erst Koffer schnappen und dann einigen Fellows „Auf Wiedersehen“ (und das meinten wir litterally) sagen. Unser Zug, dieses Mal ein Metra-Zug, sollte uns ziemlich direkt nach Aurora, Illinois, bringen. Also machten sich 10 Leute mit Sack und Pack auf, um diesen Zug noch rechtzeitig zu erreichen. Nach einer weiteren 1,5 stündigen Fahrt sind wir am Aurora Transportation Center angekommen. Ron, der coolste Chauffeur, den ich bis jetzt in Amerika kennengelernt habe, sollte dort auf uns warten. Dem war leider nicht so, da er auf uns, statt wie abgesprochen am Metra Bahnhof , am MetrO Bahnhof wartete… Das bedeutete für uns, wieder eine Stunde warten.

208           210

Als Ron dann endlich kam, haben wir alles verladen und er hat uns nach Dixon gefahren, wo unsere temporären Hosts uns schon sehnsüchtig erwarteten. Ich hatte das Vergnügen, knappe 4 Tage mit Connie und Dale Bland in Sterling zu verbringen. Jessie und Shalin waren jeweils zu zweit untergebracht genauso wie Mo und Sarah und Deniz und Chris; Tilman, Louis und Annika waren wie ich alleine untergebracht.

Wer von euch Lesern jetzt gedacht hätte, dass ich mir eine Pause verdient hätte und Connie und Dale mit mir heim fahren würden, hat sich getäuscht. Wir fuhren straight ahead zur Abiding Word Church zum Gottesdienst. Dort habe ich äußerst nette Menschen kennengelernt. Nach dem Gottesdienst gab es erstmal Cookies und Lemonade- genau nach meinem Geschmack! Danach fuhren wir zu Gazi’s Diner, in dem Sandwiches und andere typische amerikanischen Sachen angeboten wurden. Nach dem leckeren Essen, ging es endlich nach Hause- ein bischen müde war ich schon nach diesem über 30 Stunden Tag. Der nächste Tag startete erstmal mit Blueberry-Pancakes und einem warmen Auflauf bestehend aus Eiern, Käse und Sausages, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe (–> ich muss Connie unbedingt nochmal nach dem Namen und Rezept fragen!). War mega lecker! Zu Gast waren diesmal, und das ist mega selbstverständlich: Oma Toni und Connies Bruder Ernie mit seiner Frau! Diese Art von Frühstück, sowohl die Anzahl der Anwesenden und das Essen, ist genau nach meinem Geschmack! Und der Tag sollte noch besser werden. Wir beschlossen zu Dale’s Stepmother Joyce zu fahren, die außerhalb von Sterling wohnt. Dort wohnt Sie in einem riesigen Haus mit Ihrer Tochter und deren Familie zusammen- einfach traumhaft. Dort spielte ich zum ersten Mal Football und habe die Regeln grob verstanden. Der restliche Tag bestand aus netten Gesprächen mit interessanten Leuten und von Stunde zu Stunde wurden es mehr, weil die Familie einfach riesig ist. Der wunderschöne Tag klang mit einer Spaghetti-Pizza aus- und einem Nutella Pancake. Ich denke ich habe diese Familie nicht zum letzten Mal besucht.

 

211              212

214

Der nächste Tag, Montag der 10.08.2015, sollte aus Sight-Seeing bestehen. Vorerst aber haben Connie und ich aber einen Apfelstrudel gemacht. Dieser sollte als Dessert für unser Abschluss-Picknick dienen, denn dieser Montag markierte das Ende im schönen Sterling. Nach der Back-Session machten wir uns auf zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten, etwa einer Lincoln-Statue in Sterling oder dem Besuch der Kindheitsstadt von Ronald Reagan, Dixon. Abends haben sich alle Studenten und deren Hosts zum Picknick im Park getroffen. Jeder hat etwas beigesteuert, sodass es locker für alle gereicht hat. Als sich alles verabschiedet haben, fuhren Connie, Dale, Toni und ich noch zu Dairy Queen ein Dessert naschen. Ich hatte einen „Peanut Butter Cookies Dough Smash“- Blizzard- man kann es auch ein Vanilleeis mit einer Menge süßen Erdnussstücken nennen. Der Geschmack war einmalig und danach war ich satt. Als wir zuhause ankamen hieß es für Dale und mich Leb‘ wohl Sagen, da er in der Nacht um 04.00 Uhr zur Arbeit musste. Mein Wecker klingelte um 07.00 Uhr; ich musste meine Koffer wieder packen und mich auf die Weiterreise vorbereiten. Als Frühstück hat mir Grandma Tony selbstgmachte Oreo Rolls und Wackelpudding mit Orangen (oder war es Gelatine?) gebracht. Ich habe es auf jeden Fall genossen- und nicht nur die Süßigkeiten. Ich habe die 4 Tage in der Bland Familie äußerst genossen! Vielen Dank all denjenigen, die zum Gelingen des Aufenthaltes beigetragen haben. Vielen Dank der Rock River Valley International Fellowship!

 

218                  215

220                227

219

Mein Trip ging im Übrigen weiter: Ron, der coolste Chauffeur Amerikas (so far), hat uns mit seinem Van zur Union Station gefahren, dazu aber mehr in meinem nächsten Blog!

First Stop: New York City

New York City, 04.08.2015 bis 07.08.2015

Servus zusammen!

Endlich habe ich die Möglichkeit, in Ruhe meinen Blog zu starten. Jetzt bin ich mit dem heutigen Tage schon 11 Tage im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, habe jeden Moment sehr genossen- und das beste: es bleiben noch um die 350 Tage bis zur Ausreise.

Aber zurück auf Los… Am Morgen des 04. Augusts, mein Wecker sollte mich um 02.00 nachts wecken (tatsächlich war ich schon um 1 Uhr wach), machten meine Mama und Carl und Ich uns auf, um die Trail Station in Montabaur zu erreichen. Um kurz nach 6 sollte Abfahrt sein, also fuhren wir gem. deutscher Pünktlichkeit um 3 Uhr los, um alle Eventualitäten einer Verspätung entgegenzusteuern. Tatsächlich erreichten wir den ICE-Bahnhof um 05.40 Uhr, genug Zeit, um alles noch mal zu checken und natürlich um Goodbye zu sagen. Dies war ein Moment, wo ich darüber nachgedacht habe, was ich hier eig mache. Ein ganzes Jahr in einem fremden Land, in einer fremden Kultur (ja, nach knapp 2 Wochen kann ich bestätigen, die Vereinigten Staaten haben eine sehr vielfältige Kultur- vor allem was das Essen betrifft) und zu fremden Leuten- dies sollte ein wohl überlegter Schritt sein.

Nach dem emotionalen Abschied stieg ich um 06.00 uhr in den Zug ein; den Flughafen Frankfurt erreichte ich mit 4 minütiger Verspätung (es wird später der Zeitpunkt kommen, an dem ich mir die Verspätungen der DB zurückwünschen werde). Am Bahnhof angekommen, der komfortablerweise direkt am Terminal 1 des Flughafens platziert ist, habe ich auf Eugene gewartet, der nur minutenspäter aus Köln ankam. Zusammen sind wir zum Check-In gelaufen, wo ich eine nette Unterhaltung mit dem „Ein-Checker“ der Lufthansa hatte- alles wird gut in den Staaten. By the way kann man ohne Probleme mehr als 23 kg Reisegepäck ohne Bezahlung jeglicher overload-fees aufgeben. Nach getaner Arbeit sind wir zum Konferenzraum gelaufen, um der offiziellen Verabschiedung von der GIZ (bitte bewerben fürs nächste Jahr auf https://gc21.giz.de/ibt/de/usr/modules/gc21/ws-FLEXpppusa/info/ibt/index.sxhtml – it’s worth applying for!) beizuwohnen. Wir waren etwas früher als geplant dort, was aber nicht schlimm war, da schon bekannte Gesichter anwesend waren (im übrigen sind wir alle ein super Truppe) und man noch Zeit zum schnacken hatte. Die Verabschiedung beinhaltete eine kurze Rede der Verantwortlichen, viele Fotos und so weiter. Danach war es auch schon Zeit zum Boarding- das übliche eben mit Sicherheitscheck usw. Was das Handgepäck angeht: einen Rucksack als Laptoptasche und das übliche Handgepäck (überladen natürlich, insgesamt hatte ich glaub ich 10 kg im Koffer) ist überhaupt kein Problem. Wir sind mit einem Airbus A380 (Abflug: 11.30 Uhr) geflogen, sehr komfortable Sitze, angemessene Beinfreiheit und gute Entertain-Möglichkeiten (vorausgesetzt die Ohrhörer funktionieren). Besonders gespannt war ich auf das Essen; ich habe schon schlechter gegessen und diese Mahlzeit wird der Anfang meiner kulinarischen Reise durch die Staaten.

111                              114

115

Nach knapper 8 stündiger Flugzeit sind wir auf dem JFK Airport in New York City gelandet und nur noch die Immigration-Officer trennten uns von der Stadt, die niemals schläft. Ein guter Ratschlag ist hier, bereits wenn man in der Warteschlange steht, sich den richtigen und schnellsten Officer auszusuchen.

Als dann jeder die Kontrollen passiert hat, wartete in der Lobby bereits Amanda auf uns mit einem Begrüßungsschild. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt (natürlich in Männlein und Weiblein) und in 2 Busse verladen; der erste Blick aufs Smartphone verrät uns, dass wir in Amerika angekommen sind–> Wifi!

116

Nach einer kurzen Fahrt sind wir in Manhattan angekommen und wurden vor unserem Hostel abgesetzt. Von CV haben wir die Zimmerkeys und den Zimmernachbarn erhalten bzw. zugeteilt bekommen. Uns blieb nicht viel Zeit zum Ankommen, wir konnten gerade unsere Koffer im Zimmerchen abstellen (hier sei angemerkt, wie in jedem Blog zu lesen ist, dass die Zimmer mega klein sind und der Komfort, sowohl was Bett als auch Bad angeht, zu wünschen übrig ließ. Dafür ist die Lage des Hostels unschlagbar und entschädigt für alles. Gemessen an der tatsächlichen Aufenthaltszeit im Hostel, war diese Unterkunft mehr als ausreichend!. Danach hieß es, sich vor dem Hostel zu treffen und gemeinsam zum Dinner, einer mexikanischen Fastfoodkette namens Chipotle, zu laufen. Jeder einzelne hat 20 bucks in die Hand gedrückt bekommen und so konnte man seine ersten Bestellung des Jahres auf Englisch aufgeben. Bei mir hat es ganz gut geklappt. Für 17 Dollars erhielt ich einen Burrito, Tacos mit Guacamole-Dip und ein Corona.

120                                122

Danach stand der Abend zur freien Verfügung; man konnte über die Grand Central Station zum Time Square geführt werden, oder einfach das tun, worauf man Lust hatte. Das Rudel zog es vor, nach der Central Station, NYC auf eigene Faust zu erkunden. Letztendlich sind wir auch am Time Square gelandet und haben erstmal fleißig Bilder gemacht. Dann hat es gerade noch für ein Feierabend Bier gereicht, ehe wir alle geplättet gegen 10 Uhr ins Bett fielen. Der nächste Morgen startete erstmal mit einem „reichhaltigen“ Frühstück in einem Café. Wir hatten ein Obergeschoß für uns alleine gemietet und es gab neben süßen Köstlichkeiten noch mehr süße Köstlichkeiten (wie Bagels, Muffins, Croissants, usw) und Kaffee, O-Saft, Wasser oder Milch.

134

Nach dem Frühstück ging es zum Besuchergebäude der VN, wo unser Orientation stattfinden sollte. Nach ein paar aufschlussreichen Stunden war es Zeit für die Mittagspause. Das Rudel, Luca und Christian D. entschieden sich, zum Five Guys zu laufen. Dort war es einfach mega lecker; gute Portionen und das Beste: free refill jeglicher Softdrinks, die man sich vorstellen kann! Nach dem Lunch ging es zurück zu unserer Seminarstätte. Am Abend stand die Guidingtour per Bus an. Wir erkundeten die Stadt auf zwei Doppeldeckern, mit interessanten Infos des Guides. Wir machten Halt am Bronze-Bullen an der nahe-gelegenen Wall Street- ich denke eines der Pflichtbesuche in New York. Nach der Bustour machten wir uns zur How I Met Your Mother Bar auf. Fun Fact zu dieser Bar: Es wird auch purer Reis seviert…

154                  163

170                   165

Der nächste Tag startete wieder im Café des vorigigen Tages mit demselben Frühstücksangebot und der Vormittag stand im Zeichen der Homesty-Tour. Uns wurde endlich mitgeteilt, wann wir wo und wie landen, bevor wir in unserer finalen Platzierung landen. Für mich sollte es erst mit 35 weiteren Teilnehmern per Amtrak nach Chicago gehen, ehe wir dort in 3 Gruppen geteilt wurden. Dazu lest mehr im zweiten Post. Bevor wir am nächsten Morgen aufbrechen sollten, haben wir noch einen Abstecher in einer New Yorker Bar und Disco gemacht. Gegen 2 kamen wir im Hotel an, es sollte eine kurze Nacht werden…

 

138                                                  203

167                             199

178              182

191                   140

 

126