Final Destination: Arlington Heights, Illinois

Heute melde ich mich zurück, um über meine Endplatzierung zu berichten. Dazu kurz ein geografischer Überblick: Arlington Heights ist ein nordwestlicher Vorort von Chicago. Chicago ist am Michigan See (Süßwasser also) gelegen und hat ein paar Sandstrände zu bieten. Wie man auf der Karte sehen kann, hab ich es ca 30 Meilen bis zum Oak Street Beach. Zum O’hare Airport (im übrigen größer als der JFK in NYC) ist es nur ein Katzensprung- perfekt zum Reisen.

Arlington

Arlington Heigths ist eine beschauliche Stadt mit ca. 75.000 Einwohnern und einer belebten Downtown mit äußerst vielen Restaurants, Kinos und natürlich Shopping Malls. Den Bahnhof kann ich gut zu Fuß erreichen, genauso wie einige Geschäfte rund um Downtown. Alles weiter weg gelegene erreicht man besser mit dem Auto (wenn man denn eins haben würde…). Ein Wochenendticket nach Chicago kostet $8.

Ankunft in Chicago am 08-11-15:

Wie im vorherigen Beitrag erwähnt haben wir am Morgen des 11. Augusts Sterling und Umgebung verlassen und uns nach Chicago Union Station mit dem Van aufgemacht. In Aurora haben wir Zwischenstop gemacht und die ersten von uns verabschiedet. Um ca 11.30 Uhr haben wir die Pick up & Drop off Area der Union Station erreicht. Diejenigen, die mit dem Amtrack weiterreisen mussten (Jessie und Chris), haben Ihr Gepäck wieder aufgegeben. Die anderen mussten entweder mit Bus oder Taxi weiterreisen. Mo, der in Palatine, ca 10 min von mir, platziert ist, und Ich sollten von seiner Gastmom abgeholt werden. Mit ein paar Minuten Verspätung lief uns Caitlyn (Mo’s Hostschwester) über die Füße, die uns dann in das auf der Straße haltende Auto führen sollte (ich denke in Chicago sind freie Parkplätze seltener als in Bitburg auf dem Bedaplatz). Vorher hieß es aber dann noch von allen Abschied nehmen und den Plänen, möglichst viele besuchen zu kommen(und andersrum natürlich).

Im Auto trafen wir dann neben  Mo’s Gastschwester Caitlyn auch Gastbruder Wil und natürlich Gastmom Elizabeth! In den nächsten Wochen werde ich noch viel mit Ihnen unternehmen. Eine äußerst liebenswerte Familie, da hat Mo echt den mega Glück gehabt! Nach der ersten kleinen Stadtrundfahrt sind wir erstmal direkt Pizza essen gefahren. Chicago ist weltbekannt für seine Deep Dish Pizza- mega übelst lecker. Anschließend sind wir noch am Campus des Harper Colleges (www.harpercollege.edu) vorbeigefahren. Über das College werde ich mehr berichten, sobald der Unterricht (für mich am 25.08.2015) gestartet ist. Vom Campus bis zu mir nach Hause dauert es mit dem Auto ca 15 min. Zuhause angekommen wartete schon meine zukünftige Gastmom Caryl auf mich. Es war ein herzlicher Empfang und ich habe mich direkt gut aufgenommen gefühlt. So verabschiedete ich mich von Mo und seiner Family und ich bekam von Caryl eine Führung durchs Haus. Es ist ein sehr großes Haus und mit sehr viel Stil eingerichtet. Würden nicht in jedem Zimmer Ventilatoren der Klimaanlage hängen, gäbe es kein Unterschied zu einer gehobenen europäischen Hausausstattung. Erst vor kurzem wurde alles renoviert, erklärte mir Caryl. Mein Zimmer ist top! Groß, geräumig und mega klimatisiert. Genug Platz für meine Sachen und ein mega bequemes Bett. Ein eigenes Badezimmer besitze ich auch.

Nachdem ich meine Koffer in das im Obergeschoss gelegene Zimmer gebracht habe, war erst mal Kennenlernen angesagt. Wir haben viel geredet über Pläne, Schule, Familie, Arbeit, etc. Es ist echt gut zu wissen, dass man angekommen ist. So schön es auch war, neue Leute kennen zu lernen, man freut sich einfach auf einen festen Schlafplatz, etc. Und Caryl gab mir von Anfang das Gefühl, angekommen zu sein- danke dafür!

 

Die nächsten Tage bestanden aus vielen bürokratischen Arbeiten, wie Beantragung der SSN (viel leichter, als die meisten sagen), Eröffnung eines Bankkontos(Kinderspiel) usw. Weiterhin musste ich mich für meine Schulfächer registrieren und die Orientation am College mitmachen.

Neben viel bürokratischer Arbeit, kam der Spaß aber auch nicht zu kurz! Zusammen mit MO und seiner Family haben wir schon viel unternommen. Highlight war natürlich der Besuch des Indiana Dunes Beach; wir waren quasi am anderen Ende des Lake Michigan und konnten von dort die beeindruckende Skyline Chicago’s sehen- und bei gutem Wetter natürlich Strand und Wasser genießen. Abends sind wir dann zu einem Steakhaus essen gegangen, dieses hatte ein spezielles Angebot und Mo und ich haben einfach mal direkt zugeschlagen.

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Mit Caryl war ich an einem Abend zu Ihren Eltern zum Dinner eingeladen. Äußerst lecker, angenehme Gespräche über Kunst & Kultur Chicagos und nette Location. Also wenn ihr mehr über Museen und Theater in Chicago wissen wollt, fragt einfach nach.

Die ersten 4 Tage sind wie im Flug vergangen, daher wurde es am Samstag Zeit, zum ersten Mal Chicago auf eigene Faust zu erkunden. Ich nahm den 11.30 Uhr und durch Zufall hatte ich einen Express Zug erwischt, also ohne Zwichenstop nach Chicago. In Chicago selber wollte ich mich mit Eugene und Magdalena und Natalie treffen, die Ihren letzten Tag, im Rahmen ihrer Homestaytour, in Chicago hatten. Ich traf sie am Oak Street Beach, da sie von dort aus die jährliche Air&Water Show sehen wollten. Es war schön, die drei nochmal wieder zu sehen! In unserer Gruppe war dann noch Daniel , der in Wisconsin platziert ist, und natürlich Steve, Natalies und Magdalenas Host. Er wird uns hoffentlich in Zukunft öfter mal Chicago zeigen. Nach der Flugshow gings zu ner Bootstour und danach zum Essen fassen in einem Restaurant, welches deutsche Küche angeboten haben soll. Nach ein paar Bier in einer Bar in der Nähe des Willis Towers war es auch wieder Zeit Adé zu sagen, aber ich denke, dass ich zumindest Eugene bald wieder sehen werde.

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Am gestrigen Sonntag stand der wöchentliche Kirchenbesuch an. Caryl und Alan,der heute Abend aus dem Urlaub zurück kommt, sind Mitglieder der Episcopalian Church. Eine interessante Erfahrung, und gute Möglichkeit, andere Leute kennen zu lernen. Nach der Kirche gingen wir beide noch frühstücken und waren noch einkaufen. Jeder Store hat auch Sonntags geöffnet, egal ob Lebensmittelmarkt oder Bürozubehör-Shop. Den Abend haben wir mit Barbecue ausklingen lassen. Dabei habe ich den ältesten Sohn David kennen lernen dürfen. Er wohnt nicht mehr zu hause und arbeitet quasi rund um die Uhr. Nach der ersten Woche Arlington kann ich folgendes festhalten: Die Umgebung ist top, das Wetter sehr ähnlich zu Deutschland (seitdem ich in den Staaten bin hat es bis jetzt nur einmal geregnet), Infrastruktur super. Aber der wichtigste Punkt ist, dass ich mit meiner Hostfamily auch sehr viel Glück gehabt habe! So kann es echt weiter gehen!

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Ziel dieser Woche wird es sein, sich um ein Auto zu kümmern und den Führerschein umschreiben zu lassen.

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