first Week in West Virginia

Irgendwie komm ich kaum mit meinem Blog hinteher, deswegen versuche ich mal wieder ein bisschen zusammenzufassen.

 

Ich habe mich hier schon recht schnell zurecht gefunden, anfangs war es schon ein wenig seltsam jeden Morgen in einem Bett am anderen Ende der Welt aufzuwachen, in einem Haus mit Menschen die man eigentlich kaum kennt.

Aber mitlerweile hab ich mich an vieles hier gewöhnt.

Die erste Woche spielte sich für mich eigentlich Hauptsächlich in meiner neuen Stadt Wheeling ab.

 

Dort gab es ohnehin genug zu tun.

Ich musste erst mal eine Social Securtity Number anfordern, welche mir erlaubt zu arbeiten oder einen Führerschein zu machen.

 

Auch mein neues College konnte ich letzte Woche schon mal begutachten.

 

Bei einem Termin mit meiner College Coordinatorin Mia konnte ich schon mal meine Kurse für das Jahr wählen:

 

Marketing und Management.

Ansonsten ging es für mich viel durch die Stadt, zu verschiedenen Läden, Restaurants usw.

Zum Beispiel natürlich Walmart

 

Bekannt dürfte der Konzern eigentlich jedem sein.

In den USA findet man in jeder Stadt einen Walmart, ich hab mal gelesen in Deutschland gab es mal kurzzeitig einen aber nur mit mäßigem Erfolg ( Vielleicht auch gut so )

In einem Walmart findet man eigentlich alles, es ist als wäre zum Beispiel das ganze Areal neben IKEA in Ulm zu einem geworden.

Es gibt:

Lebensmittel, einen Baumarkt

(Baumärkte sind glaube ich die einzigen Läden die in Deutschland fast gleich groß sind wie hier),

eine kleine Zoohandlung, eine Konditorei, einen Becker, einen Metzger, Möbel, Elektronik, Kleidung, Drogerie und selbstverständlich Waffen.

 

 

Ich hatte schon kurz überlegt ob ich mir eine Flasche Bier und ein AK47 Sturmgewehr kaufen soll. Allerdings ist mir dann eingefallen, dass ich noch zu Jung bin um in diesem Land legal eine Flasche Bier zu kaufen.

Dannach ging es mit meinem Host Bruder William zum Essen.

 

Super essen, und scheinbar ein beliebter Platz für alte Leute da außer uns nur Menschen im alter 70+ dort waren.

Aber das liegt vielleicht an dem „Old Style of cooking“

 

Dann gab es natürlich Amerikanische Pizza

Lecker, fettig aber schafft es nie im Leben an echt Italienische Pizza.

 

Nachdem es hier deutlich mehr an Sandwich Läden gibt musste ich natürlich auch das ausprobieren.

Mein Favorit ist Primanti Brothers !

 

 

 

Was habe ich außer essen hier sonst noch gemacht?

Ein bisschen hab ich mich auch bewegt ;D

Ich war zusammen mit meinem Host Bruder Michael beim Wandern in den Wäldern West Virginias.

 

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Zahlreiche sehr Solide gebauten Brücken führten uns auf unserem Trail durch den Wald.

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Während wir liefen hörte ich immer mal wieder Schüsse, die seien aber beruhigenderweise weit weg.

 

„probably just a few stupid rednecks shoot’n around“

 

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Auf dem Weg zurück dann noch an einem Autohändler vorbei der einen Honda CRV anzubieten hatte.

Mehr zu meinem Glück/Unglück mit dem finden eines fahrbaren Untersatzes aber in den folgenden Blogs.

 

Sonntag war dann noch bei einem Outdoorladen hier in der nähe ein Kerl der eine Aspirintablette aus der Luft mit Pfeil und Bogen hinter seinem Rücken treffen konnte.

 

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Das Video dazu kann ich leider hier nicht hochladen.

Man sieht es sowieso nicht, so klein wie so ne Tablette ist.

Wie man an der Kopfbedeckung erahnen kann war der Kerl aus Texas, und macht sein Leben lang eigentlich nix anderes.

 

Im großen und ganzen war es das eigentlich für die erste Woche, mein nächster Eintrag ist dann über meinen ersten Trip nach Pittsburgh.

Ein Gedanke zu „first Week in West Virginia

  1. Hallo mein Junge, die Natur scheint sehr schön zu sein dort. Gehen die Leute auf die Jagd? Und dass ihr gewandert seid! Toll.
    Morgen also wieder ein Familienessen – ohne Dich. Vielleicht ißt der Eine oder Andere für Dich mit.
    Die Hitze hat uns wieder. Wie ist das Wetter dort?
    LG – Oma

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