Chicago Bean, Aldi & Pizza

Nachdem ich gerade auf dem Rückweg von Philadelphia bin und ein wenig Zeit habe wird es Zeit mal einiges nachzuholen.

Ich glaube ich hab mich hier schon gut eingefügt. Amerikaner sind irgendwie ständig beschäftigt, und so geht es mir auch ständig, auch wenn ich nicht wirklich etwas mache 😀 
Jedenfalls Versuch ich mal euch ein wenig von meinem Chicago Trip zu erzählen, der jetzt schon ne Weile her ist. 

Die ganze Tour beginnt Freitag den 3 Oktober um Mitternacht ( also eigentlich Samstag )

Chicago ist westlich von hier gelegen, am Lake Michigan.

Also  gieng es 9 Stunden durch die Nacht geradeaus nach Westen. Warum fährt man um 12 Uhr nachts los ist man nicht total müde wenn man am nächstes morgen ankommt?

Ja ist man, aber als armer College Student ist es ganz nett wenn man sich eine Nacht Hotel sparen kann. 

  
Nach einem Stop, 9 Stunden fahrt, und ein paar Stunden Schlaf eingequetscht zu 3 auf der Rückbank eines Kleinwagens waren wir dann in Chicago ! 

Nachdem wir erst gegen Nachmittag Einchecken konnten gieng es sofort ans sight seeing. 

Irgebtwie hatte ich das Gefühl es waren kaum Fußgänger unterwegs auch wenn die gesamte Stadt voller Verkehr und Autos war. 

Erste Station war die Chicago Bean 

   
Das ganze natürlich in traditioneller Amerikanischer Kleidung, Hoodie und Jogginghose, was aber auch das bequemste für so eine lange Fahrt ist. 

Die Chicago Bean, die eigentlich nur große Metall Bohne ist liegt im grant park.

Der Grand Park liegt direkt am Lake Michigan und bietet eine Mega Aussicht auf die Skyline wie auch viele einzigartige Pflanzen im Park. 

   
    
 

 
Der Park geht ziemlich lange entlang des Sees, und hat einiges zu bieten, wie z.B das bekannte Chicago-planetarium. 

Nach einigen rumgelaufe waren wir alle wann ziemlich müde und wir glücklich als wir endlich in unser Hotel einchecken. 

Um die letzte halbe Stunde vor dem Einchecken noch totzuschlagen gieng es dann frühstücken. Eine Menge Kaffe und frisches Rührei,  ist vermutlich das beste was man nach einer schlaflosen nacht essen kann. 

   
  
Eigentlich wollten wir nur kurz ins Hotel und dann auf den 360 Tower. 

Ich denke jeder hat den Fehler schon mal gemacht „5 minuten“ kurz ins Bett zu liegen wenn man total müde ist.

Naja wer mich kennt weiß auch, dass man mich dann nicht mehr aus dem Bett bekommt 😀 

Zum Glück war ich da nicht der einzige also schliefen wir alle bis um 7 im Hotel (sehr zur Freude derjenigen die eigentlich auf den 360 Tower wollten )

Nach dem aufwachen war die erste Aufgabe erstmal Pizza zu organisieren ! 

Chicago ist berühmt für seine Pizza und man sollte Chicago nicht verlassen ohne eine Pizza gegessen zu haben denn das bringt Unglück. 

  
Wer schonmal in den USA war kennt vielleicht die klassische amerikanische Pizza, viel viel Käse ein bisschen Salami und ein dicker fettiger Boden. 

(Die Pizza aauf dem Bild ist mit wenig Käse ! )

Wer noch nie amerikanische Pizza probiert hat, aber dennoch sein Schlaganfall Risiko erhöhen möchte sollte Pizza Hut (auch in DE erhältlich ) ausprobieren. 

Nach der besten Pizza die ich jemals in den USA gegessen hatte und einer komplett verbrannten Zunge ging es dann Richtung downtown wo wir an unser Abendprogramm gingen.

  

Einen kleinen Umweg nach Mannheim zu Aldi musste ich allerdings noch machen ! 

  
Ich denke auch die Amerikaner wissen welcher Teil Deutschlands der schönste ist, deswegen finden sich hier nur Aldis mit dem Logo von Aldi Süd. 

An der dieser Stelle liebe Grüße an meinem Vetter in Bremen, der manchmal etwas verwirrt ist wenn es um den schönsten Teil Deutschlands geht. 

  

  
Am nächsten Tag gieng es dann also zurück, allerdings nicht ohne dass meine Freunde aus Pakistan eins ihrer 1000 seifies machen mussten, ich denke mein Gesicht verrät ganz gut wie begeistert ich war in jedem selfie zu sein.

Eigentlich wollten wir Sonntag dann noch auf den 360 tower, dieser war allerdings wegen Nebel geschlossen. Das ganze war sehr zur Freude meiner Freunde die schon am Vortag dort hin wollten, allerdings nicht konnten weil jeder der einen Führerschein hatte eingeschlafen war.

Ansonsten machten wir noch eine kleine Tour durch chinatown, welches aber wenn man das in New York besucht hat nicht mehr wirklich interessant ist. 

   

Also gieng es 9 Stunden zurück durchs nirgendwo Richtung West Virginia. Kurzen halt machten wir noch an einer Tankstelle in „der Mitte von nichts“, wo ich den ekligsten Burger meines Lebens aß.

Jeder sagt jetzt warum isst man auch einen Burger in einer Tankstelle im Nirvana. Ich weiß es nicht, ich denke wir hatten einfach Hunger.
Mit einem Bild der untergehenden Sonne über dem Highway verabschiede ich mich zum nächsten mal. 

Ach und das es Unglück bringt keine Pizza in Chicago zu essen ist Quatsch, empfehlen würde ich es trotzdem !

 

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