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Toronto & Niagarafälle 

Hallo zusammen, mein letzter Blog ist schon eine Weile her endlich habe ich mal wieder etwas Zeit zu schreiben. 

Momentan bin ich in Denver Colorado und warte, da wir entschieden haben Nudeln für die nächsten 3 Tage zu kochen um Geld für essen zu sparen. Nachdem wir zu 4 sind und die nächste Zeit wohl nur noch Nudeln essen werden dauert das ganze abkochen jetzt eine weile. 

Zeit um von meinem Trip nach Toronto und den Niagarafällen zu erzählen, auch wenn dieser Trip nur schon einige Zeit zurückliegt.

Los gieng es am 9 Oktober 2015. 

Christian der in Cincinnati platziert ist war schon Donnerstag nach Wheeling gefahren also gieng es gemeinsam Freitag morgen los um Marc und Jessi in Erie zu treffen.  

Die Fahrt nach Erie war doch relativ unspektakulär, auf dem Weg gab es noch ein Sandwich bei Primanty bro’s, was eine beliebte Sandwich Kette in Pennsylvania ist. 

  

In Erie trafen wir uns dann mit den beiden und führen sofort gemeinsam in Marc’s Auto weiter.  

  
Sein Ford crown Victoria ist ein altes Polizeiauto und total bequem, die Sitze sind eigentlich wie ein Sofa das jemand in ein Auto eingebaut hat. 

Auf dem Weg durch Hamburg und Buffalo waren wir dann schon nach einigen Stunden an der Grenze. 

   
Also sollte ich nun endlich zum ersten Mal kanadischen Boden betreten, ich hatte mich schon lange auf den Ausflug gefreut. 

    
 
Das erste was nach der Grenze auffällt ist, dass man Schilder und Maße wieder versteht, da man auf einmal wieder im metrischen Systems ist. Goodbye Feed, inches, yards, Miles und Fahrenheit ! 

Von der Grenze waren es dann nochmal 3-4 Stunden nach Toronto. 

Wenn man nach Toronto reinfährt ist das erste was ins Auge sticht der CN Tower, welcher das höchste Gebäude in Toronto ist. 

  

 Für das Wochenende hatten wir bei Airbnb ein Apartment gemietet, welches sehr zentral gelegen waren.

Nach den „Einchecken“ brauchten wir erst einmal etwas zu essen.  
Unser Apartment hatte eine Mega Aussicht, und war total nett eingerichtet und dass für einen Bruchteil was ein Hotel kosten würde.

   
  
 
Unser erster voller Tag bestand dann darin erst einmal die Umgebung zu erkunden.

Dabei ging es durch ganz Downtown.

Toronto hatte mich ein bisschen an europäische Städte erinnert und war etwas anders von der Städten die ich zuvor in Nordamerika kennen gelernt hatte. Toronto scheint sehr sauber, und es gibt ausreichende öffentliche Verkehrsmittel. Auch kleine Läden und Cafés finden sich in der dowtown Area.

Auch entlang der Küste gibt es einiges zu sehen.

   
 

Eines der Highlights Torontos sind die islands welche sich vor Toronto befinden und nur mit dem Schiff zu erreichen sind, Autos sind auf der Insel nicht erlaubt und es leben nur sehr wenige Menschen dort. 

Auf den Inseln machte ich einige Bilder von Toronto, da die Perspektive von den Inseln vermutlich die beste für Bilder ist. 

   
    
 
Zurück am Festland warteten wir dann, dass die Sonne untergeht, da wir Tickets hatten um auf den CT zu fahren.

Man fährt mir dem Aufzug nur 30 bis man auf der Aussichtsplattform ist, welche sich auf 342 Metern befindet. 

Von dort bietet sich dann eine zollt Aussicht !  ( welche man leider nicht so eindrucksvoll auf Bildern festhakten kann ) 

    
   

Den Abend beendeten wir dann mit ein paar Bierchen in ein paar der viele Bars Torontos.

 

  
Am nächsten Tag ging es dann für uns an die Niagarafälle.

Gutes Frühstück und ein paar Stunden fahrt dann waren wir schon da. 

  
Die Stadt Niagara ist voller Restaurants, Casinos und anderen Entertainment Möglichkeiten.

Zum Schluss jetzt einfach noch ein paar Bilder. 
   
    
    
    
 
Das war es fürs erste, morgen geht es 12 Stunden mit dem Auto an den Grand Canyon.

Alles gute euch allen.

Chicago Bean, Aldi & Pizza

Nachdem ich gerade auf dem Rückweg von Philadelphia bin und ein wenig Zeit habe wird es Zeit mal einiges nachzuholen.

Ich glaube ich hab mich hier schon gut eingefügt. Amerikaner sind irgendwie ständig beschäftigt, und so geht es mir auch ständig, auch wenn ich nicht wirklich etwas mache 😀 
Jedenfalls Versuch ich mal euch ein wenig von meinem Chicago Trip zu erzählen, der jetzt schon ne Weile her ist. 

Die ganze Tour beginnt Freitag den 3 Oktober um Mitternacht ( also eigentlich Samstag )

Chicago ist westlich von hier gelegen, am Lake Michigan.

Also  gieng es 9 Stunden durch die Nacht geradeaus nach Westen. Warum fährt man um 12 Uhr nachts los ist man nicht total müde wenn man am nächstes morgen ankommt?

Ja ist man, aber als armer College Student ist es ganz nett wenn man sich eine Nacht Hotel sparen kann. 

  
Nach einem Stop, 9 Stunden fahrt, und ein paar Stunden Schlaf eingequetscht zu 3 auf der Rückbank eines Kleinwagens waren wir dann in Chicago ! 

Nachdem wir erst gegen Nachmittag Einchecken konnten gieng es sofort ans sight seeing. 

Irgebtwie hatte ich das Gefühl es waren kaum Fußgänger unterwegs auch wenn die gesamte Stadt voller Verkehr und Autos war. 

Erste Station war die Chicago Bean 

   
Das ganze natürlich in traditioneller Amerikanischer Kleidung, Hoodie und Jogginghose, was aber auch das bequemste für so eine lange Fahrt ist. 

Die Chicago Bean, die eigentlich nur große Metall Bohne ist liegt im grant park.

Der Grand Park liegt direkt am Lake Michigan und bietet eine Mega Aussicht auf die Skyline wie auch viele einzigartige Pflanzen im Park. 

   
    
 

 
Der Park geht ziemlich lange entlang des Sees, und hat einiges zu bieten, wie z.B das bekannte Chicago-planetarium. 

Nach einigen rumgelaufe waren wir alle wann ziemlich müde und wir glücklich als wir endlich in unser Hotel einchecken. 

Um die letzte halbe Stunde vor dem Einchecken noch totzuschlagen gieng es dann frühstücken. Eine Menge Kaffe und frisches Rührei,  ist vermutlich das beste was man nach einer schlaflosen nacht essen kann. 

   
  
Eigentlich wollten wir nur kurz ins Hotel und dann auf den 360 Tower. 

Ich denke jeder hat den Fehler schon mal gemacht „5 minuten“ kurz ins Bett zu liegen wenn man total müde ist.

Naja wer mich kennt weiß auch, dass man mich dann nicht mehr aus dem Bett bekommt 😀 

Zum Glück war ich da nicht der einzige also schliefen wir alle bis um 7 im Hotel (sehr zur Freude derjenigen die eigentlich auf den 360 Tower wollten )

Nach dem aufwachen war die erste Aufgabe erstmal Pizza zu organisieren ! 

Chicago ist berühmt für seine Pizza und man sollte Chicago nicht verlassen ohne eine Pizza gegessen zu haben denn das bringt Unglück. 

  
Wer schonmal in den USA war kennt vielleicht die klassische amerikanische Pizza, viel viel Käse ein bisschen Salami und ein dicker fettiger Boden. 

(Die Pizza aauf dem Bild ist mit wenig Käse ! )

Wer noch nie amerikanische Pizza probiert hat, aber dennoch sein Schlaganfall Risiko erhöhen möchte sollte Pizza Hut (auch in DE erhältlich ) ausprobieren. 

Nach der besten Pizza die ich jemals in den USA gegessen hatte und einer komplett verbrannten Zunge ging es dann Richtung downtown wo wir an unser Abendprogramm gingen.

  

Einen kleinen Umweg nach Mannheim zu Aldi musste ich allerdings noch machen ! 

  
Ich denke auch die Amerikaner wissen welcher Teil Deutschlands der schönste ist, deswegen finden sich hier nur Aldis mit dem Logo von Aldi Süd. 

An der dieser Stelle liebe Grüße an meinem Vetter in Bremen, der manchmal etwas verwirrt ist wenn es um den schönsten Teil Deutschlands geht. 

  

  
Am nächsten Tag gieng es dann also zurück, allerdings nicht ohne dass meine Freunde aus Pakistan eins ihrer 1000 seifies machen mussten, ich denke mein Gesicht verrät ganz gut wie begeistert ich war in jedem selfie zu sein.

Eigentlich wollten wir Sonntag dann noch auf den 360 tower, dieser war allerdings wegen Nebel geschlossen. Das ganze war sehr zur Freude meiner Freunde die schon am Vortag dort hin wollten, allerdings nicht konnten weil jeder der einen Führerschein hatte eingeschlafen war.

Ansonsten machten wir noch eine kleine Tour durch chinatown, welches aber wenn man das in New York besucht hat nicht mehr wirklich interessant ist. 

   

Also gieng es 9 Stunden zurück durchs nirgendwo Richtung West Virginia. Kurzen halt machten wir noch an einer Tankstelle in „der Mitte von nichts“, wo ich den ekligsten Burger meines Lebens aß.

Jeder sagt jetzt warum isst man auch einen Burger in einer Tankstelle im Nirvana. Ich weiß es nicht, ich denke wir hatten einfach Hunger.
Mit einem Bild der untergehenden Sonne über dem Highway verabschiede ich mich zum nächsten mal. 

Ach und das es Unglück bringt keine Pizza in Chicago zu essen ist Quatsch, empfehlen würde ich es trotzdem !

 

Fraternities, College Football, noch mehr Hunde.

Ich glaube langsam ich beginne jeden Blog damit zu erwähnen wie weit ich denn nun schon mit dem schreiben hinterher bin.

Leider kann ich auch in diesem Blog nicht mit diesem Ritual brechen.

Inzwischen war ich in Chicago und Toronto die nächsten beiden Einträge werde dazu mehr erzählen, nun aber erst mal zu den Wochen zurück aus dem Urlaub in NC.

 

Ich denke viele von euch kennen die amerikanischen Studentenverbindungen „fraternities“ aus dem Kino oder haben schon mal davon gehört.
Deswegen wollte ich sie nicht ganz unerwähnt lassen.

Bekannt sind vor allem die Griechischen Buchstaben die sie benutzen und für mich klang am Anfang erst mal alles gleich.

Phi delta theta, Alpha Delta Phi, Beta Theta Pi, Delta Sigma Phi  und so weiter …

Einige meiner Freunde am College gehören phi delta theta an, also bekomme ich so manches mit wie diese ganze Sache funktioniert.

 

 

In den meisten Fällen geht es darum Kontakte während dem Studium zu knüpfen die später von nutzen sein können.

Oft können die Vereinigungen auch auf bestimme Akademische Bereiche spezialisiert sein, wie zum Beispiel Business-fraternities.

Viele kennen vielleicht auch die Skull & Bones die auf Eliteuniversitäten wie Harvard und Yale vertreten sind und viele prominente Mitglieder in Politik und Wirtschaft in den Vereinigten Statten hat.

Die fraternities oder sororities sind meistens nach Geschlechtern getrennt.

Die meisten der Verbindungen haben ein Haus auf dem Campusgelände in dem einige der Mitglieder leben, oft sind an diesen Häusern dann die Griechischen Buchstaben angebracht.

 

Ich war mittlerweile schon in einigen anderen Häusern oder „Dorms“/ Studentenwohnheim und die meisten waren komplett chaotisch und dreckig.

Nicht so die fraternity- houses, ich denke da dies fraternities meistens eine hierarchie haben schaut ständig jemand nach der Ordnung.

Ich finde die ganze Sache ziemlich interessant deswegen ein kleiner Ausflug dazu.

 

Oft Veranstalten diese Vereinigungen auch Partys oder andere Events also fand ich mich in einer Scheune mit Live Musik wieder.

Auf dem weg zurück zum Campus kamen wir dann durch Zufall an einem Haus vorbei in dessen Garten ich die vermutlich süßesten Welpen gesehen habe.

Der Besitzer der Hunde war ein ehemaliger West Lib. Student also zeigte er uns ziemlich stolz seine Schäferhund Welpen.

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Ich saß vermutlich mindestens eine Stunde in dem Hunde Gehege und hab mit den Welpen gespielt und hätte die beiden am Liebsten mit nach Hause genommen.

Wer mich kennt weiß vielleicht das ich als Kind Angst vor Hunden hatte, besonders Schäferhunde, ich glaube ich hätte nie gedacht das ich mal zu so einem Hunde Fan werde, ich kann mir kaum noch vorstellen ohne Hunde zu leben.

 

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Nachdem meine Freunde dann meinten langsam können wir dann auch mal zurück laufen ging es dann zurück zum Campus .

 

Zum Glück hat meine Host Familie ja auch Hunde, und ich bin mir sicher ich habe schon 100 Bilder hier gepostet aber was solls 😀

 

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Gabriel hat seit neustem auch die Gewohnheit sich auf meinem Teppich einzurollen oder zu schlafen, was dazu führt das meine Socken aussehen wie kleine Fellbälle wenn ich über den Teppich laufe.

 

Nachdem ich seit ich hier bin noch kein Football Spiel gesehen habe wurde es dazu auch mal Zeit.

College Football ist hier in den USA ne ziemlich große Sache und ist oft sogar populärer als professionelles Football ( NBA )

Auch West Liberty hat ein eigenes Team.



Die „wahren“ Fans findet man allerdings nicht im Stadion, sondern auf dem Parkplatz.

Dort treffen sich die meinten zum „tailgate“

Das bedeutet alle fahren ihre Autos voller Kühlboxen mit Bier auf den Parkplatz und feiern dort.

Meist gibt es dazu hot Dogs vom Grill aus der Pickup Ladefläche.

Der Ausgang des Spiels oder der Spielstand allgemein ist dabei nicht wirklich interessant für die meisten.

 

Ansonsten ist hier alles gut ich freue mich immer von euch zu hören.

Mein nächster Eintrag wird dann über Chicago sein.

Bis dahin macht es gut !

North Carolina ! See ohne Wasser, wasp invasion & Southern ICE Tea

Mein Blog ist wohl immernoch nen Monat hinterher. Beim scheiben fällt mir dann aber doch immer einiges ein, was mir zeigt das mein Gedächtnis vielleicht doch besser ist als ich immer dachte. 

Momentan bin ich auf dem Weg zurück von Chicago also hab ich ein wenig Zeit.

  
 Mehr about Chicago in meinem nächsten Blog. 

Am 02. September ging es für mich los nach North Carolina, zusammen mit David und Anette in deren Ferienhaus dort. 

Die Wochen davor hatte ich schon einiges von dort gehört das Haus dort ist der Lieblingsplatz der beiden und ist in der Nähe der Universität auf der die beiden sich kennengelernt haben. 

Von einigen Bildern konnte ich mir auch schon ein paar Eindrücke machen wie es dort so aussieht.
Jedenfalls ging fuhren wir Mittwoch Abend gegen 7 Uhr nach einigen Verzögerungen in Wheeling los.
 

Die Strecke ist mehr oder weniger einfach straight down durch West Virginia, Virginia und North Carolina. 

Auf dem Weg gab es dann einen Stop zum Essen im Steakhouse „outback“ in der Hauptstadt von West Virginia.

„Steak und shrimp“ 

Wer mich kennt weiß das es für mich wohl kaum eine bessere Kombination geben könnte, vielleicht noch wenn man es mit Spätzle servieren würde aber das wäre wohl etwas Strange. 

Das frittierte Zeug sind übrigens Zwiebeln. 

   
 

Aber genug vom Essen, noch ein paar Infos zur Hauptstadt West Virginias und ein „fun fact“ 

Charleston hat etwa 50.000 Einwohner, ist also nichtmal halb so groß wie Ulm und ist die größte Stadt im Bundesstaat.
Ich hab mal nachgeschaut und ganz West Virginia hat 1,8 Millionen Einwohner auf einer Fläche größer als Hessen und Baden Württemberg zusammen ( etwa 16 Millionen Menschen zusammen)
  
Also ziemlich wild hier drüben, und jeder hat ne Menge Platz.
Jedenfalls gieng es nach Steak und ner Menge Shrimp direkt nach North Carolina. 

Dort irgendwann um 1 angekommen ging es für mich gleich ins Bett. 
Am nächsten Morgen ging es dann zum Boot Lift um zu sehen ob wir das Boot zu Wasser lassen können.

   
   
Die Bilder sagen vermutlich alles, nachdem unter dem Boot nichts als Matsch war hatte sich die ganze Boot fahren Geschichte Schell erledigt.

Alternativ gieng es also zu LOWE’s Baumarkt, Davids Lieblings Ort.

Erster Tag waren dann ein paar Projekte auf dem Plan. 

Eines davon war es 5 Wespennester auf dem Grundstück auszurotten dazu hatten wir Wespen Killer im Baumarkt besorgt.

Nach Benutzung behaupte ich mal das dieses Zeug mit ziemlicher Sicherheit in Deutschland nicht erlaubt wäre und jeder grüne sofort am Rad drehen würde.

   
 
Ein klein wenig reicht, um das Ganze Nest zu verätzen und jede Wespe die auch nur ein Spitzer trifft fällt sofort vom Himmel und ist tot.

Bin ich ein schlechter Mensch wenn ich jetzt sage das es mir sogar Spaß gemacht hat die Wespen zu Killen? (nachdem ich am nächsten Tag draußen meine Reeses essen wollte und von Wespen belagert wurde bereute ich nichts mehr ! 😀 )

Danach gieng es noch an diverse Reperaturen am Deck und dem Lift. 

Den nächsten Morgen startete ich dann mit Steak and egg 

  
Nach dem Frühstück gieng es auf den See für mich. 

Die einzige Weg aufs Wasser für mich ist über das Kajak was sich für meine Zeit am See als meine größte Leidenschaft entwickelt hatte.

  
  

 
Mittag gieng es dann zum Lunch in ein typisches southern diner. 

Dort gab es für mich dann zum ersten Mal southern Ice Tea. 

Was ich nicht wusste ist, dass der ICE Tea im Süden bekannt dafür ist Mega süß zu sein. 

Das ganze fühlte sich führ mich dann eher so an als würde ich Zucker durch einen Strohhalm saugen. 

Abends gieng es dann noch zu einem Nachbar der zu einer labour day Party eingeladen hatte. 

Was für mich interessant war ist, wie das ganze in den USA doch anders läuft als bei uns. 

Hier bringt jeder seine eigenen Getränke in Kühlboxen  mit, und trinkt das selbst mitgebrachte. Während in Deutschland der Gastgeber in der Regel Getränke und Location bereitstellt, stellt in den USA der Gastgeber nur die location.

 Außerdem wird hier oft auch unabhängig von Alter miteinander gefeiert.
Jedenfalls war die ganze Party total lässig, alle Gäste kamen mit dem Boot und alle feierten im Pool und darum herum. 

Damit der ganze Eintrag hier jetzt nicht noch viel länger wird hier noch ein paar Bilder:

Die Katze gehört übrigens Davids Schwester die uns übers Wochenende besucht hatte.

   
    
    
    
  
Swedish fire   
 

Praying mantis     
Little man 

  
Mega Spinne, hab den Namen vergessen, jedenfalls sind sie in der Lage Netze über eine Länge von bis zu 5 Metern Länge zu spinnen. Dieses isst sie dann am nächsten Tag auf, um es an einem ah wieder neu zu spinnen.

Das war es eigentlich mit dem Eintrag für jetzt, ich sitze nach 7 Stunden immernoch im Auto und bin total müde, ich hoffe ihr verzeiht mir deshalb falls sich irgentwo ein Fehler eingeschlichen haben sollte. 

Bis zum nächsten Mal !

Mein US Auto, mein Führerschein und Rehe überall !

Langsam glaube ich die Zeit hier drüben vergeht sogar noch schneller als daheim, weshalb wohl mein letzter Beitrag eine Weile zurück liegt.

 

Ich beginne am besten damit, dass ich nun Endlich ein Auto habe ! ( Eigentlich auch schon seit fast 4 Wochen )

Gefunden habe ich das Auto eigentlich  durch Zufall, da ich mir ursprünglich ein ganz anderes Auto bei diesem Händler anschauen wollte.

 

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Der Händler hatte einen eigenen kleinen Flugplatz auf dem ich das Auto gleich mal auf dem Rollfeld testen konnte !

Auch eine gute Gelegenheit den Wagen mal auf ein Tempo zu bringen das vernünftig ist, nachdem man hier auf dem Highways nur max. 75 mph ( 120 kmh ) fahren darf.

Nachdem das Auto gezeigt hat das es auf dem Rollfeld abheben könnte entschied ich mich es zu kaufen.

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In der Garage konnte ich dann ein wahres Schmuckstück Deutscher Automobilgeschichte finden.

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Noch mit Original VW Motor und richtig schickem Retro interior läuft dieser alter Käfer immernoch total sauber ! ( Auch ohne Abgasreduzierten Dieselmotor )

 

 

Also Auto war  und gekauft jetzt ging es an die Registrierung.

Ich weiß gar nicht ob ich schon von meinem Führerschein oder der DMV berichtet habe aber hier mal ein paar Infos.

Die DMV ( Devision of Motot Vehicles ) ist so etwas wie die Zulassungsbehörde hier und kümmert sich auch um Führerschein und Personalausweise der Bürger ( was im übrigen hier das selbe ist, was sehr gut zeigt das ohne Auto hier gar nichts geht )

So wie die Behörden in Deutschland genießt die Amerikanische DMV  den Ruf nur die fleißigsten und freundlichsten Mitarbeiter der Nation zu beschäftigen.

Das könnte einer der Gründe sein warum hier jeder die Augen rollt wenn man erzählt man muss noch zur DMV.

 

Naja jedenfalls dort angekommen war es zum Glück nicht ganz so schlimm nach 3 besuchen und ein wenig hin und her musste ich sagenhafte 7 Dollar bezahlen und hab meinen Führerschein bekommen 😀

Wie viel war das nochmal in Deutschland für den Führerschein ?!

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So sieht also mein Offizieller West Virginia Führerschein aus !

Der ist momentan im Hochformat und ab meinem 21 Geburtstag darf ich nochmal zur DMV und bekomme einen Führerschein im Querformat mit dem ich dann legal Alkohol kaufen kann.

 

Nachdem ich den in Tasche hatte konnte ich nun eine Autoversicherung abschließen.

Dazu dachte ich mir gehe ich mal in ein Lokales Büro und schau mal was die Leute vom Fach hier so können, da ich ja selbst auch einiges mit Versicherungen zu tun hatte.

Also lauf ich in dieses Versicherungsbüro und da steht diese Frau und kuckt mich total verwundert an. ( Wo kommt auf einmal dieser Potentielle Kunde her ?! )

Nachdem ich dann gesagt hab was ich eigentlich will durfte ich zu einer mindestens genauso verwunderten Dame.  Nachdem ich fast eine Minute vor dem Schreibtisch gestanden hatte und gewartet habe das man mir anbietet Platz zu nehmen, füllte die Dame ihren PC mit Infos mit Daten von mir.

Taadaa ! nur 1200 $ für 6 Monate.

In der Hoffnung noch irgendwo anders ein bisschen mehr Zahlen zu dürfen habe ich das Internet durchforstet und zahle nun etwa die Hälfte.

Da ich hier keine Schadenfreien Jahre habe war die ganze Geschichte für mich doch recht teuer.

 

Versicherungsschein und Führerschein in der Tasche konnte ich nun endlich mein Nummernschild besorgen !

 

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Also konnte es Los gehen !!!

 

Das Auto fahren hier ist doch anders als in Deutschland, auch wenn die meisten Leute hier auf der selben Seite fahren wie wir.

Man merkt manchmal das hier eben keiner eine Fahrschule besucht hat und fragt sich bei manchen Verkehrsteilnehmer oft : “ im ernst jetzt ? “

Aber da hier das Tempo Limit so niedrig ist, die Straßen so groß sind und die Highways oft nur geradeaus sind ist das nicht ganz so schlimm.

Oft mach ich einfach den Tempomat rein und dann geht es mit Automatikgetriebe einfach eine Stunde geradeaus im Selben Tempo. ( was im übrigen deutlich entspannter als die Deutsche Autobahn ist )

Man sieht hier leider total viele tote Tiere auf den Straßen, egal ob Rehe, Waschbären oder Eichhörnchen, manchmal auch Stinktiere.

Mir ist es jetzt schon Zweimal passiert das ein Reh einfach auf der Straße gestanden hatte und ich es „weghupen“ musste, die Viecher sind leider überhaupt nicht mehr scheu. Oft sieht man Rehe in Gärten von Leuten rumrennen oder sogar auf der Terasse 😀

 

Neulich hab ich hier einen kleinen Spaziergang über einen alten Friedhof gemacht ( eher Parkähnlich ) und es war total verrückt, es hatte begonnen zu regnen und ich war Mitten im Park als ich zurück wollte.

Also kuk ich mich um und schau nach dem Ausgang und sehe auf einmal das um mich rum mindestens 15 Hirsche und Rehe standen.

Alleine auf diesem Friedhof  mit den Gräbern, dem Regen und der Untergehenden Sonne und 15 Rehen um mich herum war das Wirklich ein sehr surrealer aber schöner Moment.

Ich war zuvor schon bestimmt eine halbe Stunde dort und habe nicht ein einziges Reh bemerkt.

 

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Durchnässt daheim angekommen gab es dann noch leckere Burger mit sehr speziellen Brötchen:

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Das war dann doch irgendwie ein bisschen wie Heimat !! 😀

 

Damit dann bis zum Nächsten Eintrag !

Concert, Pretzeln mit P, Baseball und der Barber Shop

Am 18.08 ( Ja so weit hinten drann bin ich bereits )  war das Konzert der Avett Brothers hier im Kapitol in Wheeling.

Anette und David hatten mich eingeladen sie zu begleiten.

Auch sollte ich meine Gastschwester das erste mal kennenlernen.

Elisabeth ist 27 und Lebt in Philadelphia, und folgt der Band scheinbar schon seit sie ein Teenager ist.

Elisabeth auch Ebi genannt ist total nett, hat mich auch gleich als teil der Familie aufgenommen.

Es war witzig zu sehen, wie sich meine Gastbrüder und sie oft gegenseitig ärgerten oder übereinander lustig machten 😀

 

Vor dem Konzert ging es dann zum Essen in ein sehr gutes Restaurant.

Dort hatte ich Spaghetti, seltsamerweise gab es als Besteck nur Messer und Gabel.

Klingt witzig, aber die Amerikaner zerschneiden die Spaghetti und essen sie dann mit Messer und Gabel 😀

Also musste ich nach einem Löffel fragen, was mir einen verwunderten Blick bescherte.

 

Nach dem Essen ging es ins Kapitol zu den Avett Brothers.

 

 

Das Capitol ist für Amerikanische Verhältnisse schon sehr alt und ein Wirklich sehr schönes eindrucksvolles Gebäude.

 

Leider kann ich hier nicht mein Video einfügen, deshalb verlinke ich hier ein Youtube Video, damit ihr eine Vorstellung davon bekommt in welche Richtung die Musik geht.

Normal nicht 100% meine Musik, aber ich muss sagen hier passt es total rein 😀

Morning Song:

 

Live and Die

 

Auf jeden Fall echt n Klasse Abend und eine Super Stimmung dort !

 

 

 

Tags darauf ging es dann für mich zum ersten mal zum Amerikanischen Friseure.

Vielleicht hatte man es auf Bildern in vorherigen Einträgen ja gesehen, jedenfalls hatte ich mega die Matte auf dem Kopf, was bei ständig  30 Grad nicht so toll war.

Elisabeth hat mich freundlicherweise dann zum Hairdresser gefahren, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch kein Auto hatte.

Also was ist anders?

Ich kann es nur mit den Läden in Ulm vergleichen, aber hier sind alle Friseure deutlich kleiner ( meist nur 1-2 Mitarbeiter ) und es ist weniger auf „Fashion“ usw ausgelegt wie z.B Plan B, Berfurth, Stylewerk oder.

Ansonsten muss ich sagen mag ich es was das angeht in Deutschland mehr 😀 nachdem hier alle ständig unter Zeitdruck sind geht hier das ganze echt schnell ( fast zu schnell ) und am Schluss frägt man sich ob man jetzt wirklich weniger Haare auf dem Kopf hat 😀

Die Stühle sind zugegebnenerweise hier aber cooler 😀

 

 

 

Also mit neuer Friese und alles geht es Samstag dann zum Baseball.

Eingeladen dazu hatte mich netterweise das Team von CV die derzeit auch ein anderes Programm in der Gegend begleiten.

Ich hab mich echt gefreut mein ersten Baseball spiel sehen zu können.

Als ich 2010 in Boca Raton war waren wir bereits auf einem Spiel ( Florida Marlins gegen St Louis Cardinals )

Allerdings wurde das Spiel nach 10 Minuten abgebrochen, da es angefangen hatte zu Stürmen, was in Florida echt schnell geht 😀

 

Für dieses Spiel war Top Wetter  Angesagt und es war verdammt heiß.

David hat mich netterweise nach Pittsburgh gefahren er wollte in der Zwischenzeit einen alten Freund besuchen.

Das Stadion ist direkt am Ohio River gelegen und viele Fans kamen mit Ihren Booten um das Spiel zu sehen.

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Kontrahenten waren die Pittsburgh Pirates und die San Francisco Giants

 

 

 

Siegreich im letzten Inning war dann glücklicherweise das Heimteam die Pittsburgh Pirates.

 

Die Laune nach dem Spiel war überwältigend und in der ganzen Stadt fanden kleine Partys statt.

Während dem Spiel gönnte ich mir einen Hot Dog und eine „Pretzel “

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Die „pretzel“ ( ja mit P ) war leider nicht wie in der Heimat 😀 aber naja trotzdem ich schlecht.

 

Nach dem Spiel machte mich nach der U Bahn, um zu Davids bekanntem zu fahren wo wir uns treffen wollten.

Nach einigem Ziellosen umhergelaufe fand ich mithilfe diverser Apps dann doch die U Bahn und die richtige Bahn.

Nach einem ziemlich langen Tag ging es mit einem kleinen Zwischenstopp bei Subway  ( wo ich von dem Mädel dort gefragt wurde das das denn für ein „cuter accent“ ist und wo ich her komm 😀 ) dann nach Hause.

 

Bis dahin bis zum nächsten Blog

 

Pittsburgh PA

  
Sooooo.

Nachdem mein Ziel eigentlich war Meinen Blog aktueller zu halten ist nun noch mehr Zeit vergangen. 
Momentan bin ich eigentlich in North Carolina und genieße das warme Wetter und den See. 

  
Dazu bald hoffentlich der Eintrag wenn ich endlich aufgeholt habe 😀
Also Trip nach Pittsburgh PA.

Das zweite Mal das ich nun nach Pittsburgh gehe, beim ersten war ich ja nur im Bahnhof da mein Zug aus NYC dort ankam. 

Nachdem ich die ersten Tage nur in wheeling war hab ich mich echt gefreut auf den Ausflug, zusammen mit dem international Student Club.

Auch wollte ich endlich ein paar der anderen internationalen Studenten kennenlernen. 

Netterweise wurde ich zuhause vom West liberty van abgeholt. 

Die andren Stundenten 

( 6 Pakistanis, 5 Chinesinnen und 1 Mädchen aus Turkmenistan ( ja ich musste erstmal auf Google Maps kucken wo das ist ))

waren alle total nett und es war ne witzige Fahrt nach Pittsburgh.
Das fast wie in Mathe, mit doppelter Klammer, innerer Klammer vor äußerer Klammer usw. Aber ich hoffe ihr kommt mit meinem geschrieben klar 😀

Mit 13 Leuten in dem Van war es echt warm nach ner Zeit, netterweise durfte ich meinen sonnigen Fensterplatz mit Saddam tauschen der angeblich Hitze gewohnt ist. 
Ewig viel traffic später waren wir dann in Pittsburgh wo es mit der incline auf dem Mount Washington ging. 
   
   

Von dort aus hat man echt ne klasse Aussicht auf die ganze Stadt.

An dieser Stelle darf ich vielleicht erwähnen das ich zu diesem Zeitpunkt bestimmt schon 100 selfies mit meinen neuen Freunden aus fern- und nah- Ost machen musste. 

 

  
    
 

Nachdem wir dann ewig lang auf diesem Berg bei 35 Grad Hitze rumstanden und jeder seine 100.000 Bilder machten konnte ging es Richtung downtown Pittsburgh.
( zum Glück konnte ich Unterschlupf unter den chinesischen Regenschirmen finden ) 

  

Die sind übrigens nicht für Regen sondern tatsächlich damit man nicht braun wird. In vielen asiatischen Kulturen ist eine weiße Haut ein Schönheitsideal. 
Also endlich raus aus der Sonne, ging es für mich mit meinen neu gewonnen Pakistanie Freunden zum Essen. Pakistani Food in den USA!
   
 

Echt lecker, und vermutlich das gesündeste was ich bis dahin in den USA gegessen habe. 
Nach dem Essen noch ne kleine Stadttour 

   
    
    
   

Pittsburgh ist wirklich ne schöne Stadt, die mir sehr gut gefallen hat. Ich wünsche ich könnte mehr darüber erzählen, aber ihr könnt ja mal schauen was ihr in Wikipedia dazu findet. 

Was ich euch sagen kann ist, dass es in Pittsburgh angeblich die meisten mit dem Auto befahrbaren Brücken der Welt gibt.

Ob das stimmt, keine Ahnung fand ich nur ganz interessant. 
Zum Abschluss ging es noch in die Mall, in der wir die Chinesinnen 3 Stunden zuvor abgeladen hatten. 
Die Mall war echt super, sehr groß modern und hell.

Beim einkaufen hier ist es echt schön zu sehen wie Service hier funktioniert. 

Man geht z.B mit den Klamotten in eine Kabine, dort kann man dann mit einem Knopf jemand rufen der einem die Sachen in einer anderen größe oder Farbe besorgt falls mal das will. 

Liebend gern wird natürlich dabei auch gleich nach passenden Gürteln, Schuhen und allem was Geld kostet gesucht. 

Wundert mich das hier noch kein Laden auf die Idee gekommen ist, dass die Kosten für mehr Service vielleicht auch mehr Umsatz bescheren können. 
Wie auch immer.

In der Mall konnte ich zum Glück mein Handy Display reparieren, der mir Tags zuvor beim Joggen gesprungen war. ( wer diese peinliche Story noch nicht kennt, einfach fragen 😀 ) 
Die Mall war eigentlich dann Abschluss Programm, von dort ging es dann heim nach Wheeling wo ich müde Gleich ins Bett bin. ( natürlich nicht ohne davor noch eine Kleinigkeit gegessen zu haben ) 

In diesem Sinne bis zum nächsten Beitrag. 

first Week in West Virginia

Irgendwie komm ich kaum mit meinem Blog hinteher, deswegen versuche ich mal wieder ein bisschen zusammenzufassen.

 

Ich habe mich hier schon recht schnell zurecht gefunden, anfangs war es schon ein wenig seltsam jeden Morgen in einem Bett am anderen Ende der Welt aufzuwachen, in einem Haus mit Menschen die man eigentlich kaum kennt.

Aber mitlerweile hab ich mich an vieles hier gewöhnt.

Die erste Woche spielte sich für mich eigentlich Hauptsächlich in meiner neuen Stadt Wheeling ab.

 

Dort gab es ohnehin genug zu tun.

Ich musste erst mal eine Social Securtity Number anfordern, welche mir erlaubt zu arbeiten oder einen Führerschein zu machen.

 

Auch mein neues College konnte ich letzte Woche schon mal begutachten.

 

Bei einem Termin mit meiner College Coordinatorin Mia konnte ich schon mal meine Kurse für das Jahr wählen:

 

Marketing und Management.

Ansonsten ging es für mich viel durch die Stadt, zu verschiedenen Läden, Restaurants usw.

Zum Beispiel natürlich Walmart

 

Bekannt dürfte der Konzern eigentlich jedem sein.

In den USA findet man in jeder Stadt einen Walmart, ich hab mal gelesen in Deutschland gab es mal kurzzeitig einen aber nur mit mäßigem Erfolg ( Vielleicht auch gut so )

In einem Walmart findet man eigentlich alles, es ist als wäre zum Beispiel das ganze Areal neben IKEA in Ulm zu einem geworden.

Es gibt:

Lebensmittel, einen Baumarkt

(Baumärkte sind glaube ich die einzigen Läden die in Deutschland fast gleich groß sind wie hier),

eine kleine Zoohandlung, eine Konditorei, einen Becker, einen Metzger, Möbel, Elektronik, Kleidung, Drogerie und selbstverständlich Waffen.

 

 

Ich hatte schon kurz überlegt ob ich mir eine Flasche Bier und ein AK47 Sturmgewehr kaufen soll. Allerdings ist mir dann eingefallen, dass ich noch zu Jung bin um in diesem Land legal eine Flasche Bier zu kaufen.

Dannach ging es mit meinem Host Bruder William zum Essen.

 

Super essen, und scheinbar ein beliebter Platz für alte Leute da außer uns nur Menschen im alter 70+ dort waren.

Aber das liegt vielleicht an dem „Old Style of cooking“

 

Dann gab es natürlich Amerikanische Pizza

Lecker, fettig aber schafft es nie im Leben an echt Italienische Pizza.

 

Nachdem es hier deutlich mehr an Sandwich Läden gibt musste ich natürlich auch das ausprobieren.

Mein Favorit ist Primanti Brothers !

 

 

 

Was habe ich außer essen hier sonst noch gemacht?

Ein bisschen hab ich mich auch bewegt ;D

Ich war zusammen mit meinem Host Bruder Michael beim Wandern in den Wäldern West Virginias.

 

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Zahlreiche sehr Solide gebauten Brücken führten uns auf unserem Trail durch den Wald.

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Während wir liefen hörte ich immer mal wieder Schüsse, die seien aber beruhigenderweise weit weg.

 

„probably just a few stupid rednecks shoot’n around“

 

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Auf dem Weg zurück dann noch an einem Autohändler vorbei der einen Honda CRV anzubieten hatte.

Mehr zu meinem Glück/Unglück mit dem finden eines fahrbaren Untersatzes aber in den folgenden Blogs.

 

Sonntag war dann noch bei einem Outdoorladen hier in der nähe ein Kerl der eine Aspirintablette aus der Luft mit Pfeil und Bogen hinter seinem Rücken treffen konnte.

 

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Das Video dazu kann ich leider hier nicht hochladen.

Man sieht es sowieso nicht, so klein wie so ne Tablette ist.

Wie man an der Kopfbedeckung erahnen kann war der Kerl aus Texas, und macht sein Leben lang eigentlich nix anderes.

 

Im großen und ganzen war es das eigentlich für die erste Woche, mein nächster Eintrag ist dann über meinen ersten Trip nach Pittsburgh.

Ersten Tag in Wheeling West Virginia

Nachdem ich die erste Nacht wirklich gut geschlafen hatte begann also mein erster „ganzer“ Tag in meinem neuen Zuhause.

 

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Um ein Wenig die Gegend zu erkunden ging es auf einen kleinen Spaziergang mit den Hunden durch die Nachbarschaft.

Dort lernte ich bereits ein paar der Nachbarn kennen.

So wie ich das Interpretiere ist in Amerika die ganze Nachbarschafts Sache anders als bei uns, zumindest in Dörfern oder Kleinstädten.

Hier wird mehr Wert auf gegenseitige Hilfe gelegt, und man veranstaltet gemeinsam Feste in der Straße z.B am 4 Juli.

 

Danach mit dem Größeren Hund Gaby weiter durch den Park.

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Hier eine Info für Hundebesitzer und auch die Hunde was zu tun ist 😀

 

Ich glaube unser Spaziergang bei 30 Grad war dann doch recht viel für den armen Hund, weil der sich dann erst mal für ein paar Stunden auf seinen „Tarnteppich“ legen musste um sich auszuruhen.

 

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Nachmittags ging es dann noch auf eine kleine Tour mit dem Auto durch Downtown Wheeling.

 

 

Ehrlich gesagt weiß ich nichtmehr wirklich was ich sonst so an diesem Tag gemacht habe, ich bin ja fast schon 2 Wochen mit meinem Blog hinterher.

 

Und mein Gedächtnis ist leider auch nicht mehr sonderlich gut 😀

 

West Virginina !!

So mein Blog ist nun mit fast zwei Wochen Verspätung auch endlich in West Virginia angekommen.

 

Vielleicht habt ihr gesehen das ich ein neues Design genommen habe, ich hoffe man kann die Beträge jetzt ein bisschen besser lesen.

 

Ich fange am besten da an wo ich aufgehört habe.

 

Während der ganzen Zugfahrt war ich ehrlich gesagt schon ziemlich aufgeregt auf meine Host Family.

Natürlich hatte ich schon ein bisschen Email Kontakt aber trotzdem ist man natürlich neugierig wie sind diese Menschen bei denen man das nächste Jahr jetzt leben wird.

Umso mehr war ich erleichtert als ich dann sehr herzlich von Anette und David am Bahnhof in Empfang genommen wurde.

 

Also gieng es vom Bahnhof in Pittsburgh nach Wheeling mit einem kleinen Stop im Waffle House.

 

Dort kann man wenn man das will 24 Stunden am Tag frühstücken 😀

Nach einem weiteren Burger gieng es dann also nach Wheeling West Virginia.

 

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( erst in Wheeling ist mir dann aufgefallen, dass die Aufschrift auf meinem T Shirt nicht die beste ist für eine Reise durch einen halben Kontinent )

Als wir dort ankamen war es schon ca 23 Uhr und ich war relativ erschöpft von der langen Zugfahrt.

In meinem neuen Zuhause angekommen lernte ich dann erstmals meine beiden Gastbrüder Michel und William kennen.

Die beiden waren sehr Interessiert an deutscher Kultur, Sprache und Architektur also unterhielten wir uns darüber und natürlich konnte ich einiges erzählen.

Zumal ich jetzt von hier aus betrachtet wirklich sagen muss das die Ulmer Altstadt wirklich wunderschön ist mit den vielen kleinen Fachwerkhäusern entlang der Donau und der Blau.

 

Auch meiene neuen Buddys Gabriel und Lexie hießen mich hier willkommen.

 

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Gegen 12 gieng es dann an die erste Nacht in meinem Neuen Zimmer und meinem neuen Zuhause für ein Jahr.

 

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Mein neues Zimmer ( fast Doppelt so groß wie mein eigentliches Zimmer back in Germany)

 

Zu meinem ersten „richtigen Tag dann im nächsten Eintrag.