Superbowl, Whales & 21st Birthday

Am 07. Februar stand das Sportevent überhaupt an hier in den USA, der SUPERBOWL. Wir haben lange überlegt und uns umgeschaut, wo man am Besten hingehen könnte und haben dann am Ende Karten für eine Bar gekauft die ihren Parkplatz eingezäunt hatte und dort ein Public Viewing veranstaltete. Das Wetter war perfekt und das Bier kalt. Die Fans waren ziemlich ausgeglichen viele Panthers, aber auch Bronco Fans. Für die, die es verpasst haben, es spielten die Carolina Panthers gegen die Denver Broncos. Die Broncos haben dabei den ältesten Quarterback der NFL, Peyton Manning. Er ist sogar der älteste Quarterback, der je einen Superbowl angetreten hat. Naja wir genossen also das Spiel bei Sonnenschein und nem kühlen Blonden in der Hand. In der Halbzeit dann fand ein verrücktes Strandrennen statt. Viele Leute hatten sich in witzige Kostüme gesteckt und nahmen an dem Rennen teil, bei welchem der schnellste Läufer am Ende einen Preis gewinnt. Ich hab mir das mal in Ruhe von der Promenade angeguckt, war mir dann ein bisschen zu viel Anstrengung fürs Wochenende. Danach ging das Spiel weiter. Die Panthers hatten gar keinen guten Tag erwischt und bekamen nicht wirklich viel auf die Kette, zudem war die Defensive von Denver atemberaubend gut. So war es am Ende schon abzusehen, dass es wohl der alte Mann im orangen Trikot sein würde, der am Ende die Trophäe hoch hält. Peyton Manning gewann mit seinen Denver Broncos den Superbowl und uns war inzwischen ganz schön kalt, nachdem die Sonne untergegangen war. Also gings mit dem Taxi ab nachhause.

Unter der Woche haben Steffi und ich dann Karten für Indoor Soccer von unserer Firma bekommen. Fragt mich nicht wieso man in San Diego bei diesem hammer Wetter auch noch in der Halle Fußball spielt und nicht draußen, aber hier gibt es aufjedenfall ein Profiliga und die San Diego Sockers spielten gegen Las Vegas. Das Spiel war sauschnell und der Ball wanderte so schnell durch die Reihen, dass es schon was vom Hockey hatte, wenn man sah wie flott die übers Feld rasten. Auswechslungen gingen fliegend von statten und die Spieler hüpften einfach über die Bande und der nächste raste aufs Feld. In der Halbzeit gab es noch eine Show mit den Cheerleadern und am Ende gewannen die Sockers mit 5:3. Knapper als das Ergebnis eigentlich vermuten lässt. War aufjedenfall geil anzugucken und werden wir wohl auch nochmal hingehen.
Am Wochenende nahmen wir uns dann vor wieder mehr von San Diego zu sehen. Wir gingen in den Balboa Park. Der Stadtpark San Diegos, welcher größer ist als der Central Park in New York und wer den kennt, der weiß das der schon abnormal groß ist.
Im Park findet man eine riesiege Anzahl an Museen und verschiedenen Gärten. Das Botanical Building ist dabei mit das schönste. Dann geht es vom Rosen- über den Kakteengarten in den Palmencanyon. Die Vielfalt der Landschaft in diesem Park ist echt beeindruckend. Überall stehen Straßenkünstler und das Wetter lädt natürlich zum relaxen auf den Grasflächen ein. Wir nahmen noch zwei Museen mit, die an dem Tag umsonst waren und dann gings los. Ich wollte noch ein schönes Selfie machen und beim Umgreifen glitt mir das IPhone aus der Hand. NEEEEIIIIN !! Ich hab schon eine zweite Schutzscheibe dadrauf, aber das Handy ist so doof gefallen, dass das Glas trotzdem gebrochen ist. Man war ich aufeinmal schlecht drauf. Gehör ich jetzt auch zu den Leuten die mit einem kaputten Iphone rumlaufen. Soll es ja ein paar mehr geben.
Wir fuhren dann weiter ins Seaport Village. Ein kleines Fischerdorf in der Bay von San Diego, wo man mehr Straßenkünstler traf und viele kleine Läden die zum Bummeln einluden. Der nebenliegende Park ist auch echt schick und die Sonne ging auch zufällig gerade unter. Mensch das passte ja auch wieder 😀 Als letztes wollten wir dann eigentlich in der Cheesecake Factory essen. Einem sehr angesagten Laden hier drüben, bei dem das Essen echt super lecker ist, aber die Schlange war so lang, dass wir am Ende doch wieder im Burgerladen endeten 😀 Man muss ja auch den Fettspiegel hoch halten hier !
Am Sonntag war Valentinstag. Ich musste mir natürlich was einfallen lassen wie das ein guter Freund ja macht und so hatte ich Tickets zum Whale Watching in San Diego gekauft. Ich fuhr also Sonntag Morgen mit der nichtsahnenden Steffi los und wir trafen uns mit einer mittelgroßen Gruppe in der Marina von San Diego. Dann ging es auch schon schnell aufs Boot und raus aufs Meer. Es dauerte nicht lange da sahen wir die ersten Delfine und tatsächlich auch den ersten Wal, der gerade auf dem Weg in den Süden war, in wärmere Gewässer. Es war ein Grauwal und wir verfolgten ihn etwas länger. Man konnte beobachten, wie er sich immer näher einem kleinen Fischerboot näherte und dann ungelogen, vielleicht 5-10 Meter vor diesem kleinen Fischerboot, wieder auftauchte. Alter muss denen das Herz in die Hose gerutscht sein. Das Ding hätte das Boot mal eben so zum Kentern gebracht. Ich habe leider kein Foto davon also müsst ihr mir das jetzt leider so glauben 😀
Nach längerem herumgefahre und suchen fanden wir den nächsten Wal. Leider schon etwas zu spät, sodass wir ihn nicht mehr lange beobachten konnten, da wir zurück in den Hafen fahren mussten. Für meinen Geschmack haben wir ein bisschen wenig gesehen, aber Steffi hat es gefallen und das war die Hauptsache 🙂 
Danach fuhren wir noch in den Torrey Pines State Park. Hier findet man eine richtig geile Steilküste mit davor liegendem Strand, die zum wandern, relaxen und Sonnenuntergang gucken einlädt. Genau das haben wir dann auch gemacht. Wir sind auch den Wanderweg zum Beach herabgestiegen, wo uns dann eine kleine Überraschung erwartete. Es war nirgendswo so ausgeschildert, aber wir fanden uns aufeinmal auf einem Nude-Beach wieder, auch bekannt als FKK-Strand 😀 Da hatten wir ja jetzt gar nicht mit gerechnet. Naja der Strand war trotzdem ziemlich geil, aber hinlegen würde ich mich dann vielleicht doch lieber am Strand in Pacific Beach.
Wir sahen noch einen richtig geilen Sonnenuntergang bis der Tag dann wieder vorbei war und es Montag wieder arbeiten ging.
 
Am nächsten Wochenende lag dann eine sehr schöne Veranstaltung für mich aufm Plan. Broti oder auch Christian Boland ist unter der Woche 21 geworden und das muss natürlich ausgiebig gefeiert werden. Gerade in einem Land, wo man erst ab 21 legal Alkohol trinken kann und wo soll man das besser machen, als in Las Vegas. Ich machte mich also Freitag auf den Weg mit dem Auto hoch nach Vegas. Ich kam sogar noch früher los als gedacht und war voll bereit. Ja Pustekuchen. Dann fand ich mich auch erstmal in einem mega Stau wieder, weil die Leute hier ja kein Auto fahren können und so stand ich ersteinmal 1,5 Stunden im Stau, ohne wirklich vorwärts zu kommen. Am Ende brauchte ich dann 7 Stunden, wo ich normalerweise 4-5 brauche. Wir hatten uns ins Luxor eingebucht und Broti und Sebastian waren schon aufm Zimmer, genau wie Magdalena und Hilde, die auch noch mitgekommen waren. Wir warteten noch auf Timon, dann wurde sich schnell schick gemacht und ab auf den Strip gelaufen. Ich kannte ja noch alles ganz genau, weil wir Silvester hier gefeiert hatten. Ist trotzdem immer wieder geil, die ganzen Lichter und das Leben am Strip zu beobachten. Wir wollten dann eigentlich im Omnia Nightclub Afrojack spielen sehen, aber der Club hat so eine bekloppte Logik. Wenn die Tickets 30$ kosten am Anfang und man da ankommt wenn der Hauptact schon fast vorbei ist, hauen die nochmal 30$ drauf. D.h. wir sollten 60$ bezahlen, um in einen Club zu kommen, bei dem der DJ schon fast vorbei ist mit seinem Set und der Laden bald zu machen würde. Das geile war ja noch das machten die Clubs alle so. Wir standen dann vor einem Eingang und die würden in einer Stunde zu machen, da wollen die doch tatsächlich auch doppelten Eintritt von dir haben 😀 Wir dachten uns nur so die sind doch bekloppt. Wir endeten dann in irgendeiner Nebenbar und feierten dort ein bisschen, bis es dann noch einen Mitternachtsnack gab und es zurück ins Hotel ging. Broti kam dann nochmal eben auf die Idee in der Lobby ein Bier mit Gin zu trinken. Das hätte er sich mal zweimal überlegen sollen. Er zahlte 60$ für 3 Rutschen 😀 Man Man Man sind das Preise hier !
Am nächsten Morgen machten wir dann ein bisschen Sightseeing, guckten uns das Las Vegas Sign an, das Wasserspiel am Bellagio und die ganzen Casinos und sonstigen Attraktionen, die es so am Strip zu sehen gab. Die beiden Mädchen verließen uns dann, um Abends zu einer Show zu gehen und wir Jungs gingen noch ins Venetian Hotel. Das geile ist ja das man in Vegas auch auf der Straße und Öffentlichkeit Alkohol trinken darf, was wir uns natürlich gleich zu nutzen machten. Fühlt sich ja an wie zuhause ! Im kleinen Venedig, wo wir uns dann befanden, verlor ich erstmal beim über den Fluss bücken meine Sonnenbrille, die mir von meiner Cap rutschte. Zum Glück fand ich einen netten Sicherheitsmann, der mir die Brille wieder aus dem Wasser fischte. Nochmal Glück gehabt 😀
Abends hatten wir dann alle gemeinsam einen Club Crawl gebucht. Man zahlte 50$ und fuhr mit einem geilen Partybus in der Nacht 3 Clubs an. Im Bus war geile Partystimmung und wir starteten zum 1-Oak im Mirage. Die Tanzfläche war so vollgepackt, dass man sich gar nicht bewegen konnte und wir da eigentlich schnell wieder raus wollten 😀 Der zweite Club dann das Drais war der hammer. Man kam auf einer riesigen Rooftop Area raus die in eine monströse Tanzfläche führte die nochmal überdacht war. Der Laden war echt sau groß. Vielleicht einer der geilsten Clubs in denen ich je war. Ein Bier kostete zwar 9$, aber wir hatten uns ja jetzt schon an die Vegas Preise gewöhnt 😀
Der letzte Club war dann im Mandalay Bay. Man lief in den Club und fand sich in einem Areal wieder, was wie ein in den Boden gelassenes Theater aufgebaut war. Das heißt man befand sich auf der obersten Tribühne und konnte über Treppen immer eine Etage tiefer gehen. Ganz unten und vor den riesigen Terrassen spielte dann der DJ und hinter im ein riesiger zusammengesetzter Leuchtscreen. Also die Clubs hier sind schon echt richtig cool. Was nicht so cool ist sind die hunderttausenden Security Leute die einen von A nach B scheuchen und bei jedem vorbeilaufen in die Augen strahlen mit ihren Taschenlampen. Wir feierten noch lange, wie es sich gehört und am nächsten Morgen viel das auschecken auch nicht ganz so leicht 😀
Ich machte mich dann früh auf den Weg nachhause, da ich keine Lust auf Stau hatte, den ich trotzdem wieder mit nahm und war dann Abends wieder in San Diego 🙂
Ein echt geiles Wochenende !
Das nächste wird auch mega werden, da besuchen mich nämlich Malte und Fabian, meine beiden besten Kumpels aus Deutschland.
Tschüss !

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