USA 2016

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Happy New Year & Frohes Neues wünsche ich euch! 😀

Unglaublich aber wahr, der Blog lebt!!! Viele glauben ja, dass ich in den USA nur auf der faulen Haut liege oder durch die Staaten reise und deswegen keine Zeit habe meinen Blog zu aktualisieren… Stimmt nicht! Das ist nur die halbe Wahrheit, da mischt sich des Öfteren auch die sogenannte „Unlust“ dazu, aber all in all bin ich einfach zu beschäftigt, haha. Sorry.

Es kam immer die Frage ob ich hier Schnee habe.. Nein, habe ich nicht und vermissen tue ich das Zeug auch nicht. In den Bergen rings herum liegt schon Schnee, aber ich bin eher so der Typ der das Hawaii Wetter vermisst. Deswegen hier für mich und alle die eher die Sonne bevorzugen die Option auf einen Rückblick via Video:Bildschirmfoto 2016-03-08 um 21.09.26

Was gibt es Neues?

Hawaii wird schmerzlich vermisst, Weihnachten war ganz in Ordnung und Silvester habe ich mit Judith, Magdalena & Christian in San Francisco verbracht 🙂 IMG_1918Die Stadt ist definitiv einer meiner Lieblingsplätze in den USA. Wir waren insgesamt nur drei Tage dort und haben uns neben einer ausgelassenen Silvesternacht, am bekannten Pier 93 rumgetrieben und das Castro Viertel besucht. Das Castro Viertel ist jenes Viertel, welches voller Regenbogenfahnen und gut gelaunter Menschen ist. Ein besonderer Bezirk, mit tollen Bars, Cafés und anderen interessanten Läden. Bei bestem Wetter sind wir also am 1. Januar 2016 ganz lässig durch San Francisco gestiefelt und haben das neue Jahr ganz entspannt eingeläutet. Ich kann auf unsere Aktivitäten nicht viel detaillierter eingehen, weil es ja auch schon ein paar Tage her ist. Das ein oder andere Foto aus SF findet ihr unten in der Slide Show.

 

Wie es das Programm vorsieht, bin ich seit dem 4. Januar berufstätig. 40 Stunden Woche wohlgemerkt (so viel zu dem Gerücht es sei wie Urlaub hier..). Ich habe durch den Teilnehmer des letzten PPP den Kontakt zu seinem damaligen Arbeitgeber bekommen und arbeite nun fröhlich bei der Osborne Seed Company vor mich hin. Leider hat das Unternehmen und der Job 0,0 mit meinem gelernten Ausbildungsberuf als Veranstaltungskaufmann zu tun, aber dafür ist es nur 10 min von meinem Haus entfernt, die Kollegen sind super, die Arbeitsatmosphäre klasse und ich fühle mich wohl. Zum Wohlbefinden tragen auch die regelmäßigen Brauerei Besuche freitags nach Feierabend bei :). Es macht auf jeden Fall viel Spaß und ich denke das ist auch die Hauptsache. Mit meinem mexikanischen Co-Worker Josue habe ich einen gleichermaßen verrückten Fußballfan gefunden, sodass ein reges Fachgesimpel während der Arbeitszeit nicht ausbleibt. An jenem Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag kann es dann auch schon mal vorkommen, dass die Mittagspause bei ihm verbracht wird um die zweite Halbzeit der Champions League oder der Europa League zu verfolgen.

 

Im Januar stand in erster Linie der neue Job und das dortige Eingewöhnen im Vordergrund. Die Wochenenden wurden primär zur Regenration genutzt. Trotzdem konnte man ja mit kleinen Wandertrips die Gegend in Washington weiter erkunden. Zum einen ging es mit Alex, Timon & Christian in die Olympic Area, wo wir die Vance Creek Bridge aufgesucht haben.IMG_2024 Ich bin mir nicht mehr 100%ig sicher, aber ich meine es ist die höchste Eisenbahnbrücke in den USA. Wie man eindeutig sehen kann, fährt auf dem alten morschen Ding natürlich kein Zug mehr. Die Fahrt dorthin hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es sind trotz des mäßigem Wetters tolle Fotos entstanden und die Aussicht in die einzigartige Natur waren schon nicht schlecht.

Ein Wochenende später sind Christian und ich spontan zum Baker Lake Dam in unserer Area gefahren. Bei Sonnenschein sind wir ein wenig wandern gewesen und haben den Mix aus schneebedeckten Bergen, spiegelklarem Wasser und grünen Wäldern genossen. An dieser Stelle muss man eindeutig fest halten, dass Washington und auch Oregon eine wahnsinnig schöne Natur haben. Die Worte See, Wald oder Berg haben hier für mich eine komplett neue Bedeutung bekommen. Ich weiß auch nicht, warum das hier irgendwie ein wenig anders aussieht, als die Natur daheim in Göttingen?!IMG_2091

 

Anfang Februar kamen Christian´s Eltern zu Besuch – kurzer Gruß an Monika und Werner, es war super euch kennen gelernt zu haben und es hat eine menge Spaß gemacht! P.S. Mein Blog ist jetzt auch mit Profilbild auf der www.32ppp.de Website sichtbar 😀 Unter anderem haben wir zusammen Vancouver und Seattle gemeinsam besucht, leider war das Wetter dieses Mal nicht ganz auf unserer Seite, allerdings haben sich die Ausflüge trotzdem gelohnt.

Mitte Februar gab es dann noch ein Ereignis, auf das ich mich wahrscheinlich fast so sehr gefreut habe wie Christian selbst, seinen 21 Geburtstag! Ich glaube es fielen ihm viele Steine vom Herzen, dass er nun nicht mehr durch das Gesetz blockiert ist und mir wurde jener Stein vom Fuß abgenommen, den ich nun seit dem ich ihn kenne mit durch die USA geschliffen habe. Aber besser spät als nie.. Jedenfalls konnte dieser Geburtstag, der einen Status einer Ostern-Weihnachten-Karneval Kombination hatte, nicht ungefeiert bleiben. Ja gut, was macht man denn so für üblich wenn man in den USA 21 Jahre alt wird.. Richtig! Ein Amerikaner würde sein erster Bier probieren und nicht weiter als in den Club um die Ecke kommen. Europäer buchen einfach einen Las Vegas Trip 😀 !! Zusammen mit Hilde, Magdalena, Timon, Patrick und Geburtstagskind Christian ging es für ein starkes Wochenende nach Las Vegas. Ich kann an dieser Stelle natürlich nicht alles berichten, da ja gewisse Dinge in dieser Stadt bleiben nachdem diese dort geschehen sind. Ein paar Infos kann ich allerdings dennoch raus geben: Wir haben im Luxor residiert, dass ist das Hotel welches wie eine schwarze Pyramide aussieht, wir sind den kompletten Strip rauf und runter gelaufen und haben uns von unzähligen Eindrücken beeindrucken lassen. Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, das berühmte Las Vegas – Sign, die Bellagio Wassershow und das Ceasars Palace und eine Club Crawl Tour (Partybustour von Club zu Club), durften natürlich nicht fehlen.P1020093 Die Truppe war super, wir hatten in der Wüste top Wetter und ich glaube, dass dieser Geburtstag angemessen gefeiert wurde. Las Vegas ist meiner Meinung auf jeden Fall eine Reise wert, wenn man auf Jubel Trubel Heiterkeit steht. Geschlafen werden kann im Grunde auch wo anders, aber bestimmt nicht viel an so einem Wochenende. Neben New Orleans ist Las Vegas der einzige Ort in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo es gesetzlich erlaubt ist in der Öffentlichkeit Alkohol zu konsumieren. Der ein oder andere kann sich die Amerikaner mit Sicherheit unter diesen komplett neuen und ungewohnten Bedingungen vorstellen. Hinzu kommt atemberaubender Weise, dass die Nachtclubs doch tatsächlich weit länger als 2:00 Uhr morgens geöffnet haben, im Gegensatz zur restlichen USA 😀
Abschließend kann man sagen, es gab keine ungewollten Tattoos oder irgendwelche Tiger in den Badezimmern, alle Zähne drin. Die verwirrende Tatsache, dass man in dieser Stadt nirgends ein Hotelfenster öffnen kann (angeblich aus Sicherheitsgründen), aber wenn man aus seiner Zimmertür tritt und über die ungeschützte Reling schaut, locker mal Stockwerk abhängig ziemlich weit fallen würde, lässt einen irgendwie grübeln.. Wurde der Praktikant bei der Konzipierung des Gebäudes wieder mal alleine gelassen?! Würde auch die komische Anordnung und nicht ausreichende Anzahl an Fahrstühlen in der Pyramide erklären, aber gut.

Das waren so mehr oder weniger meine ersten beiden Monate im Jahre 2016 in den Staaten. Es macht nach wie vor riesigen Spaß, auch wenn ich gesundheitliche Rückschläge erlitten habe, die Bandscheibe lässt grüßen. Der März ist/wird nun wieder etwas ruhiger und ab April befindet man sich dann wieder im gewohnten Halligalli-Dauerstrom-Modus, da so ziemlich jedes Wochenende bis zur Abreise Mitte Juli bereits verplant ist 🙂 Ich werde mich bemühen monatlich einen Beitrag zu verfassen um mal wieder etwas Routine in den Blog zu bekommen.

Bis dahin beste Grüße von der Westküste 🙂

  • Space Needle Seattle

 

Fall Time – Hawaii

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Hey Leute,

wie ihr sicherlich gemerkt habt, ist mein letzter Beitrag den ein oder anderen Tag her (über 1 Monat). Ich bin sozusagen in ein Herbst Loch gefallen, was die Motivation und Bereitschaft Blog Einträge zu verfassen anging. An dieser Stelle ein kurzes „Sorry“ meinerseits. Das Problem daran, ich kann mich nur teilweise dran erinnern was ich alles so erlebt und getrieben habe, war halt so viel. Wenn ich diese Erinnerungen jetzt zusammen kramen würde, kommt dabei ja nichts halbes und nichts ganzes raus. Deswegen beende ich die Zusammenfassung des Herbstes an dieser Stelle und verweise einfach gekonnt auf mein selbst gedrehtes „Fall Video“, indem ihr alles in farblich, bewegten Bildern mit Hintergrundmusik verfolgen könnt und so müsst ihr nicht meine lyrischen Texte lesen, haha.

Hier der Link zum Video: https://vimeo.com/145592536

 

Hawaii – O’ahu

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Gerne möchte ich aber von einem der geilsten Orte auf der Welt berichten: Hawaiii!!! Wenn man schon an der Westküste platziert ist, steht das ca. 4.369 km weit entfernte Hawaii ja praktisch auf dem Pflichtprogramm! Zusammen mit Christian, Magdalena, Natalie und Timon ging es also eine Woche inmitten des Pazifischen Ozeans.
Ging natürlich gleich gut los am International Flughafen von Bellingham, welcher so groß wie der Göttinger Bahnhof ist und wir eine Stunde Verspätung hatten, da die Reifen des Flugzeuges noch gewechselt werden mussten. Kann ich verstehen, ist ja jetzt Winter = Winterreifen für den Vogel. In Honolulu angekommen gab es nicht die geringste Spur in Sachen Winter oder schlechtes Wetter 🙂 Bis auf den aller letzten Tag, hatten wir 1a Sonnenschein, gepaart mit herrlichen Temperaturen um die 30 Grad. 
Nachdem wir uns im Appartement eingefunden haben, welches nur zwei Blocks vom Waikiki Beach entfernt ist, ging es am ersten Tag zum Hanauma Bay Beach. Dort konnten wir schnorcheln und zum ersten Mal die Sonne an dem traumhaften Sandstrand genießen. Das besondere an Hawaii ist das türkis blaue Wasser auf der einen Seite und auf der anderen die grünen Berge, welches oftmals alte Vulkankrater sind, dazwischen lauter Palmen und andere Naturschönheiten. Bewaffnet mit GoPros und viel Spaß waren wir mit den Fischen zwischen den Korallen schwimmen. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass das ziemlich gut gewesen ist. P1010932Der perfekte Einstieg für unseren Hawaii Aufenthalt. Am Abend ging es dann noch in Honolulu feiern.. Naja was heißt feiern, das übliche Spiel in den USA, um 2 Uhr morgens geht das Licht an und man kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.
Am nächsten Tag wurden Stand-Up-Paddel Boards ausgeliehen und in See gestochen! Am Waikiki Beach gab es nur leichte Wellen, also optimale Bedingungen für diesen Sport. Kann ich nur empfehlen, mehr als Gleichgewicht muss man auch gar nicht mitbringen und schön braun wird man auch auf dem offenen Ozean bei wolkenlosem Himmel. Nur das Eincremen nicht vergessen 🙂
Das Schnorcheln am ersten Tag hat uns nicht gereicht und so haben wir auf eigene Faust das Equipment für eine zweite Runde am Waikiki Beach ausgeliehen und sind wieder zu den Fischen. Das Glück war mal wieder auf unserer Seite und somit haben wir auch Wasserschildkröten gesehen und haben uns mit diesen einzigartigen, chilligen Tieren von den Wellen treiben lassen! IMG_1696 P1050246Unglaublicher Moment, kann ich nur empfehlen. Einer der besten Sprüche von Timon in dieser Woche: Wie nennt man die Babys der Turtles? Tortellinis!! Haha 😀 Am Abend haben wir die Flossen gegen Schuhe eingetauscht und die Beine in die Hand genommen. Das Ziel war der höchste Punkt eines Vulkan Kraters, um von dort aus den Sonnenuntergang zu beobachten. Der Aufstieg war eine Mischung aus Spass, Schweiss, Ironie, Harmonie, Aggressivität und Erfolg. Oben angekommen konnten wir eine zeitlang die Ruhe, die wunderschöne Aussicht und einen leichten Wind genießen… Nach kurzer Zeit kamen dann zu viele Asiaten, äähh ich meine natürlich Touristen aus aller Welt. Der Abstieg lässt sich in einem einzigen Wort zusammen fassen: Nass. Es hat halt geregnet, allerdings ist selbst der Regen auf Hawaii wunderschön, weil es ein warmer Tropenregen ist dem man eigentlich gar nicht böse sein kann.
Für die nächsten zweieinhalb Tage haben wir uns dafür entschieden ein Auto zu mieten, um unsere Insel O’ahu zu erkunden. Die Suche nach einem Auto war so eine Sache, schließlich fanden wir uns bei der Vermietungskette Enterprise wieder. Den anfänglichen Gesamtpreis von 246$ konnten wir nach ein paar Diskussionen, Argumenten, E-Mail Verkehr und der Hilfe des beschränkten Computersystem von Enterprise auf angenehme 137$ kürzen, geteilt durch 5 Personen war das schon annehmbar für einen SUV mit Vollausstattung – WIN! 🙂 Als erstes wurde die komplette Ostküste abgefahren, an weiteren traumhaften Stränden und Aussichtspunkten halt gemacht. Ein paar Fotoimpressionen gibt es natürlich am Ende dieses Beitrages in der Slideshow. P1020026Timon´s Freude kannte keine Grenzen, als er am Straßenrand einen Stand entdeckte, wo es Kokosnüsse zu kaufen gab. Kokosnuss Wasser ist echt eins der geilsten Getränke auf der ganzen Welt, natürlich nur aus Kokosnüssen und nicht die komischen Tetra Pakete aus dem Supermarkt! Weiter ging es bis an die Nord Küste und dann direkt durch die Mitte wieder zurück nach Honolulu. Am nächsten Morgen ging es früh los, aufstehen um 6 Uhr! Warum? der BILLA BONG PIPE MASTERS Surf-Contest 2015 stand an! Also ab wieder hoch an die Nordküste von O’ahu, weil die Insel an dieser Seite nicht geschützt ist kommt das windige Wetter aus dem Norden und sorgte für die größten Wellen, die ich in meinem ganzen Leben gesehen habe. Der Sound der Wellen, gepaart mit dem Hochleistungssport auf den Boards, dem top Wetter, unglaublich vielen gut gelaunten Menschen, einem geilen Kommentator und einer krassen Kulisse sorgten zusammen für ein Entertainment Event, welches seines gleichen sucht!P1020031 Ich bin ehrlich gesagt immer noch geflasht, so viele Kameras, Drohnen waren im Einsatz und der ganze Spaß wurde auch noch im Fernsehen gezeigt.
Bestens gelaunt haben wir auf dem Rückweg noch etwas von der Westküste gesehen und sind dann abends wieder gut beim Apartment angekommen. Ganz entspannt konnte man im Whirlpool des Komplexes ausspannen und das Auto hatte seinen eigenen kostenlosen Parkplatz. An diesem Abend ging es für uns Jungs etwas früher ins Bett, da wir in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um 2 Uhr morgens aufgestanden sind um das Hiking 2.0 auf Hawaii einzuläuten, denn nachdem wir die Sonnenuntergänge bereits in unser Herz geschlossen hatten hielten wir es nur für fair, dass auch ein Sonnenaufgang im Pazifischen Ozean die Chance bekommt einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Als Erstes hatten wir die berüchtigte Stairway to Heaven ins Visier genommen, auch wenn wir wussten das der Aufstieg verboten war und uns laut Erfahrungsberichten im Internet der ein oder andere Zaun oder Security Guard in die Quere kommen könnte. Ich werde diese Story an dieser Stelle nicht weiter veröffentlichen.. Ende vom Lied war, dass wir drei deutsche getroffen und kennen gelernt haben und wir uns mit ihnen ein neues Ziel für den Sonnenaufgang suchen mussten. Unsere Wahl fiel auf den Koko Head, welches wie zu erwarten ein alter Vulkan Krater an der Ostküste ist. Bewaffnet mit Taschenlampen und viel Motivation ging es mit der neu gewonnen Truppe Richtung Gipfel in der stockfinsteren Dunkelheit. Wir fanden schnell heraus, dass dieses kein normaler Weg zum Gipfel sein würde, da es sich um eine alte Schienenspur handelte die in der Vergangenheit dem Militär half Munition zum höchsten Punkt des Kraters zu transportieren. Das Ding war richtig steil, aber so weit so gut da zwischen den Holzsprossen der Schienen Erde war, also sozusagen wie Treppenstufen. Die komischen Viecher die uns mehrmals gestochen haben juckten uns nicht wirklich, allerdings stellte uns der Weg vor eine Herausforderung! Auf einmal gab es keine Erde mehr zwischen den Querbalken, unter den Schienen gab es für gut 20-30 Meter nur einen Abgrund aus dem man ohne Hilfe sicher nicht wieder hoch gekommen wäre. Dementsprechend hat sich unser Tempo ETWAS verlangsamt, ganz nach dem Motto: Safty First. Am Ende war die Freude groß, als wir oben angekommen sind.IMG_1835 Der Sonnenaufgang ließ noch ein paar Minuten auf sich warten und so konnten wir durch schnaufen und unser vorbereitetes Frühstück genießen: Hart gekochte Eier, gebratene Fischstäbchen, Sandwiches und Dosenbier 🙂 Ausgewogner geht es ja wohl kaum! Zusammenfassung der Nacht: Gesetz beachtet, neue Leute kennen gelernt, Vulkan Krater im Dunklen bestiegen, unglaubliches Frühstück und Sonnenaufgang gehabt und als wir unten waren, ist der Rest der Insel gerade mal aufgestanden. Der frühe Vogel fängt den Wurm! Der späte Vogel den nächsten, haha.
Kurz zurück ins Apartment, dann das Auto weg gebracht und dann wieder an den Strand, es war ja bereits der vorletzte Tag im Paradies. Natalie, Christian und ich haben für den Nachmittag einen Surfkurs gebucht. Eine von vielen genialen Ideen auf Hawaii! Surfen macht unglaublich viel Spaß und ist auch gar nicht so schwierig wie der ein oder andere denken mag. Die Wellen waren für Einsteiger optimal und unsere Surf Lehrer waren so lässig wie man sich diese Typen, die damit ihr Geld verdienen, halt vorstellt. Am letzten Abend ging es dann nochmal auswärts essen, denn ansonsten haben wir uns immer gut selbst verpflegt. Wir hatten natürlich auch optimal vorgesorgt, nachdem wir Nudeln, Reis, Müsli, Müsliriegel, Chips und Toastbrot aus Washington und Oregon importiert hatten. Nachdem Timon seinen Flieger in der Nacht von Donnerstag auf Freitag genommen hatte, hatten wir vier noch einen letzten Tag, welchen wir in Pearl Harbor verbracht haben. Ich weiß nicht wer von euch den Film gesehen hat, aber wenn man dort ist erkennt man so einige Schauplätze wieder und man registriert auch in dem Museum das viele der Charaktere aus dem Film reale Personen mit beeindruckenden Geschichten vom 7. Dezember 1941 waren. Pearl Harbor ist sehr beeindruckend und interessant, muss man auf jeden Fall gesehen haben, wenn man schon mal auf Hawaii ist. Die Fahrt mit einem Boat in die Mitte des riesigen Hafenbeckens, um das Memorial des gesunkenen Schlachtschiffes „Arizona“ zu besuchen, stand unter einer ganz besonderen Atmosphäre, weil man spüren konnte wie bedeutend dieser Ort für die amerikanische Geschichte ist. Das riesige Schiff liegt seit dem Angriff durch Japan auf dem Grund des Hafenbeckens und ist bedeckt mit Korallen und wird bewacht von bunten Fischen. Die Fische scheint es wenig zu stören, dass noch immer und auch noch die nächsten 100 Jahre Öl aus dem Tank der Arizona läuft, da man es weder bergen kann/möchte oder den Tank abpumpen kann.

Zusammenfasend war es einer der geilsten Urlaube die ich je gemacht habe! Perfektes Wetter, super Atmosphäre, wunderschöne Natur, geile Orte und Events und tolle Unternehmungen und Ereignisse 🙂 Natürlich gibt es neben vielen Fotos auch einiges an Videomaterial, welches ich hoffentlich noch vor Weihnachten verwerten und präsentieren kann! Freut euch schon mal auf das Video über Hawaii, ich habe mir meine Aufnahmen zwar noch nicht einmal angeschaut, kann allerdings nur in die Richtung überragend gehen 🙂
An dieser Stelle wünsche ich schon mal allen Merry Christmas and a Happy New Year! Ich werde versuchen nicht wieder so viel Zeit zwischen diesem und dem nächsten Beitrag verstreichen zu lassen.
Bis dahin alles Gute und genießt die Feiertage mit euren Liebsten & Besten 🙂

  • Team Hawaii

 

Olympic National Park – Vancouver Part II – Seattle at Night

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Hallo liebe Leserinnen & Leser,

gleich zu Beginn ein Geständnis: Meine Blog-Euphorie ist etwas verflogen.. Allerdings möchte ich ja niemanden in Deutschland unwissend lassen und deswegen habe ich mich nun für einen neuen Beitrag aufgerafft 🙂
Generelle Infos: Die Jobsuche läuft auf Hochtouren, ich absolviere meine Volunteering Stunden derzeit am College indem ich bei Events auf dem Campus helfe, mein Auto Shinji läuft rund, College Kurse laufen einwandfrei, mir geht´s gut und ich bin gesund!

Anfang Oktober war ich mit Christian (Broti), Magdalena, Timon, Natalie und Alex im wunderschönen Olympic National Park, welcher westlich von Seattle liegt. Morgens vorm Aufstehen los gefahren, mittels der Autofähre mit trockenen Füßen übers Wasser gekommen und dann die wirklich schöne Natur des Parks genossen. Wir haben uns alle in Port Angeles getroffen und sind von dort aus nach Forks gefahren, welches die berüchtigte Stadt der Twighlight Filme ist. Die „Stadt“ machte nicht viel her und nach einiger Zeit fanden auch unsere weiblichen Mitstreiter (dank Google) heraus, dass hier fast nichts gedreht wurde, haha. Lediglich das Haus von dem armen Wolf Jacob haben wir auswendig machen können. Viel besser war allerdings sowieso der naheliegende Strand an der Pacific Küste! Der Strand war echt der Hammer und dazu hatten wir echt bestes Wetter. Anschließend ging die Reise weiter zum nordwestlichsten Punkt des US amerikanischen Festlandes (Alaska zählt nicht). Das Glück ist ja bekanntlich immer mit den tollsten Menschen auf Erden und genau deswegen durften wir auch echte Wale während eines Sonnenunterganges am Ocean beobachten 🙂 Vor Freude überwältigt, machten wir uns nach dem Ertrinken der Sonne im Meer zurück auf den Weg nach Port Angeles, wo wir in einem sehr guten Motel übernachtet haben. Am nächsten Tag ging die wilde Fahrt dann weiter Richtung „Hurricane Ridge“. Das ist ein Aussichtspunkt auf der Spitze eines Berges, von dem man einen überwältigen Blick über die ganzen Wälder und aufs Wasser hat. Im Hintergrund konnte man sogar Kanada beobachten.
Der Trip war erste Sahne und hat uns allen sehr viel Spaß gemacht :). Wie ihr gemerkt habt, gibt´s keine Bilder zu bestaunen. Vielleicht finde ich die ein oder andere Bildimpression für die Bilder-Show am Ende, ansonsten verweise ich gerne nochmal auf mein erstes selbst gedrehtes Video von dem Wochenende: https://vimeo.com/141607702

Eine Woche später ging es dann zum zweiten Mal nach Vancouver! Dieses Mal allerdings nur Magdalena und Broti im Gepäck. An der Grenze wieder mal keine Wartezeiten für die international Guys, sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg. Wir sind direkt auf einen Berg in der Nähe von der Stadt gefahren, um auf der „Capilano Suspension Bridge“ herum zu tollen.P1010615 Wir durchquerten den Wald: Maggi machte ihre Nike Schuhe dreckig und Broti fachsimpelte über die ein oder andere Baumart vor Ort.

Im Anschluss ging es direkt nach Vancouver zur Granville Island, wo sich ein großer und bunter Public Market befindet. Dort haben wir gestöbert, gegessen und sind trocken geblieben, weil es draußen leider ziemlich viel geregnet hat. Ich war jetzt bisher zweimal in Vancouver und zweimal hatten wir mieses Wetter, aber trotzdem kann ich jedem die Stadt in Kanada nur empfehlen! 🙂

P1010632Danach wurde Downtown Vancouver erforscht und ein bisschen geshoppt… Auch wenn keiner etwas gekauft hat (die Möglichkeiten waren da). Solche Tagestrips sind in den USA natürlich auch oftmals mit Hunger verbunden. Auf der einen Seite findet man hier kein Vapiano, guten Italiener o.ä. um seinen Hunger zu stillen. Zum Glück haben wir auf der anderen Seite die hochgelobte Fast Food Industrie der Vereinigten Staaten an jeder Ecke, die uns stets zur Seite steht. Ein Dankeschön geht an: Wendy´s, Five Guys, Denny´s, Mc Donalds, KFC, Subway, Burger King, Jack in the Box, Applebee´s und all die anderen 5 Sterne Restaurants. Vancouver ist jedenfalls echt super und es wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich über die kanadische Grenze gehüpft bin 🙂

Witzige Story zu Applebee´s! Applebee´s ist eine der Ketten, wo man tatsächlich vernünftiges Essen bekommt und nicht nur Burger. Deswegen auch hoch im Kurs bei mir 😉 Eines schönen Abends fanden Broti, Magdalena und ich uns in Bellingham zum Dinner bei dieser besagten Futterstelle ein. Zack rein, freier Tisch auf 12:00 Uhr und platz genommen. Der Frieden hielt nur leider nicht lange an, denn nach kurzer Zeit fragte uns die Bedienung nach unseren Ausweisen. Das lag daran, dass wir ca. 7 Meter von der Bar entfernt saßen und da little Christian noch keine 21 Jahre alt ist, mussten wir uns einen Tisch im äußeren Zirkel des Lokales aussuchen. Selbstverständlich war es jedoch kein Problem, dass ich mir ein Weizen und Maggi sich einen großen alkoholreichen Cocktail genehmigte und der Christian mit uns an dem SELBEN Tisch sitzen durfte. Einfach mal irgendwelche Regeln aufstellen, wäre ja sonst langweilig.

Kurzes up date in Sachen Reisepläne: Ende Oktober wird Timon in Portland besucht, Anfang November geht es in den berühmten Yellow Stone Park, eine Woche Hawaii ist für Dezember schon etwas länger gebucht, Silvester wird wohl in San Francisco zelebriert und der 21. Geburtstag meines Travelbuddys Christian wird in keiner geringen Stadt als Las Vegas ausgetragen!!!

Letztes Wochenende ging es für einen Abend nach Seattle, um die Skyline dieser schönen Stadt bei Nacht zu genießen. Dafür hat Shinji sich mal wieder zur Verfügung gestellt und kutschierte uns in die Hafenstadt. Wir waren erst auf dem Columbia Tower, von dem man eine tolle Sicht in alle Himmelsrichtungen über die Stadt hatte.P1010638

Danach ging es erstmal was essen und anschließend sind wir in den Kerry Park gefahren. Von dort hat man einen wunderbaren Blick über die ganze Skyline von Seattle 🙂

Ansonsten merkt man eindeutig, dass Halloween vor der Tür steht. In meiner Nachbarschaft sind viele Häuser bereits mit Kürbissen, Grabsteinen im Vorgarten oder irgendwelchen Toten die an der Veranda gehängt wurden geschmückt. Während der ganzen Trips nach dem Olympic National Park wurde auch wieder das ein oder andere Filmmaterial von mir oder meinen Assistenten eingefangen. Ich denke ihr dürft mit angemessner Vorfreude auf ein zweites Video Mitte/Ende November hoffen 🙂

Bis dahin alles Gute, genießt das Wochenende!

 

 

Skagit Valley College – Vancouver – Pacific Küste – Bellingham

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Das College hat begonnen!! 🙂 Endlich mal wieder mehr oder weniger geregelte Tagesabläufe. Nachdem wir drei Tage Vorbereitungsseminare für internationale Studenten genossen haben, bin ich nun schon in der zweiten Unterrichtswoche. Die Seminare waren vom Inhalt eher semi spannend, aber man hat dort viele internationale Studenten kennen gelernt. Knapp 90 Prozent kamen aus Asien .. Wir zwei Deutschen, Australier, ein Schwede, Brasilianer, Kanadier und Kolumbianer haben da aber die Minderheit gebildet, haha 😀IMG_0713

Das College macht sehr viel Spaß, die Kurse sind gut und der Campus hat einiges zu bieten. Freies WLAN, sehr viele Aufenthaltsmöglichkeiten für Pausen, ein grün bepflanztes Gelände, top Sportanlagen und gute Möglichkeiten für die Nahrungsaufnahme, all das was man an einer deutschen Schule eher vermissen lässt. Die Hausaufgaben laufen hier meistens über ein Online System ab und man hat genügend Zeit dafür, weil die Studentenpläne oftmals einem Schweizer Käse ähneln. Ich habe zum Beispiel meinen „langen Tag“ am Montag, von halb 9 bis halb 1 und ihr wollt sicher gar nicht wissen, dass mein kurzer Dienstag nur von halb 9 bis halb 10 geht. Sehr aufmerksam ist dann das Mitleid der Lehrer, wenn diese dir um halb 9 morgens gestehen: Oh, it´s soo early..! Ja ne, ist klar. Allerdings wird dann auf der anderen Seite auch gut angezogen mit dem Lernstoff, also keine Sorge das ich nur auf der faulen Haut liege 😉 IMG_0820

Mittlerweile reicht uns das Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht mehr, deswegen bin ich mit Christian, Natalie, Timon, Judith und Yannick für einen Samstag nach Vancouver, Kanada geflüchtet. Leider war das Wetter sehr mäßig, sodass sich die Aktivitäten auf das Erkunden von Downtown und das Entspannen in einer Roof Top Bar, mit Blick über die ganze City beschränkt haben. Über die ganze City kann man an dieser Stelle gerne wörtlich nehmen, da sich die Bar innerhalb einer Stunde um 360 Grad gedreht hat und man somit in alle Richtungen blicken konnte. Sehr positiv waren die sehr geringen Wartezeiten an der Grenze! Auf dem Hinweg waren es schlappe 10 Minuten und auf dem Rückweg mussten wir gar nicht warten. Unsere Host Eltern waren ziemlich verwundert, wie wir das gemacht haben – Wer kann, der kann!

Es war auf keinen Fall der letzte Besuch in Vancouver, wir warten nur auf besseres Wetter und dann werden die ganzen Touristen Sachen abgeklappert. Wir brauchen ja nur rund 2 Stunden mit dem Auto. Glücklicherweise sind die US Dollar in Kanada einiges wert, ganz im Gegensatz zum derzeitigen Euro in den USA.IMG_0731

Den anstrengenden College Alltag, mit einem Mix aus Kursen, Fitness Room und Mittags Feierabend, habe ich ja bereits beschrieben. Was macht man also an einem sonnigen Nachmittag? Richtig, auf gehts an die Küste 🙂 Nicht nur die Wege nach Seattle und Vancouver sind übersichtlich, sondern nur schlappe 25 Minuten von Mount Vernon entfernt, bekommt man die wunderschöne Mischung aus Berg-Wald-Strand-Ozean Landschaft. Christian und ich haben also den sehr angenehmen Alltag gegen einen entspannten Nachmittag in der Natur eingetauscht.

Letztes Wochenende haben wir dann Teilnehmerin Magdalena besucht, die 1 Stunde nördlich im schönen Bellingham wohnt. Wir staunten nicht schlecht, als wir das schöne Haus sahen und dann erfuhren, dass ihr Host Vater das komplette Haus ganz allein gebaut hat und dafür 5 Jahre gebraucht hat. Fällt definitiv in die Kategorie, verwirkliche deinen Traum von einem eigenem zu Hause #selfmade. Wir haben ein Kirchenkonzert ihrer Host Mutter besucht, den Abend im tollen Haus bei Heineken und Cider ausklingen lassen und am nächsten Tag die Umgebung erforscht. Auch hier waren wir bestimmt nicht zum letzten Mal!IMG_0810

 

 

 

 

 

 

Ansonsten lässt sich sagen, dass alles ganz rund läuft 🙂 So langsam beginnt die Job Suche für das zweite Halbjahr und eine Möglichkeit wo man seine sozialen Stunden absolvieren kann. Nächstes Wochenende geht es mit einer sechs Guy Gruppe in den bekannten Olympic National Park, westlich von Seattle. Wie ihr merkt, man ist ständig unterwegs und die Zeit vergeht ziemlich schnell. Alles mitnehmen was geht, deswegen habe ich auch mit den anderen Teilnehmern in meiner Area für den Dezember eine Woche auf Hawaii gebucht :)!

Ich wünsche euch was

  • SVC

New Home! Mount Vernon, Washington State

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Wir schreiben den 28. August 2015 und das ist leider das Ende unserer Homestay-Tour, mit der Ankunft in Seattle. Es ist aber auch der neue Beginn unseres Aufenthaltes in unserem finalen Platzierungsort Mount Vernon, der ca. 1,5 Stunden nördlich von Seattle nahe der Küste liegt. Umgeben von viel Natur und zwei Stunden südlich von Vancouver, Kanada entfernt.

Ich wohne ab sofort bei Elizabeth und Michael Miller, was nur zwölf Minuten vom College entfernt ist. Das Haus liegt in einer typisch amerikanischen Nachbarschaft P1010440 und ich habe das große Glück, dass ich in meinem Zimmer einen begehbaren Kleiderschrank und direkt nebenan ein eignes Badezimmer bekommen habe! Ich bin der erste internationale Student, den die beiden auf nehmen und ansonsten lebt nur noch Haustiger Mick mit uns zusammen.

In der ersten Woche galt es eine längere To Do List zu bewältigen, damit ich für meine Zeit in den USA optimal ausgerüstet bin: Social Security Card, Bank Account, Führerschein, Auto mit Versicherung, neue Sim-Karte fürs Handy usw.

Dank der tollen Unterstützung meiner Hosts, habe ich die Punkte in Rekordzeit abarbeiten und erledigen können. Insbesondere die Suche nach einem Auto schien sich an dem ein oder anderen Tag als schwierig zu gestalten, aber im Großen und Ganzen ging es dann doch relativ fix 🙂 Ab sofort bringt mich „Shinji“, mein Mazda 626, hoffentlich sicher und schnell durch die Straßen von Washington State! – Auto CD´s wurden bereits gebrannt, haha.IMG_0487

Da das College erst so richtig am 21. September beginnt, wird die Freizeit bis dahin natürlich optimal genutzt um die Gegend zu erkunden und sich schöne Sachen anzugucken.

Mittlerweile habe ich zwei Football Games besucht. Das eine von dem Neffen meiner Host-Mum, die Kids sind 11-13 Jahre alt, also ein Taktik geprägtes Spiel ;).. Das andere war ein lokal Derby zwischen den Highschools von Mount Vernon und Burlington (die Städte sind nur durch einen Fluss getrennt, deswegen ist es eigentlich wie eine einzige große Stadt hier für mich). American Football ist ein cooler Sport, aber was hier drum herum von Flagge hissen, über Chearleader und Blaskapelle bis hin zu den Fans auf den Tribünen und den Ritualen der Teams so abgeht, ist mindestens genauso unterhaltsam wie der Sport selbst.IMG_0498

Zusammen mit meinen Hosts und Christian, habe ich ein typisch amerikanischen Auto Kino besucht, wo wir für wenig Geld drei Filme am Stück bis tief in die Nacht gucken konnten. Typisch amerikanisch stimmt allerdings nicht mehr ganz, da die Drive In´s am aussterben sind, es gibt angeblich nur noch um die zehn Stück in den ganzen USA. Die Stimmung war gut, klar es gab natürlich auch tonnenweise Fast Food und vor dem ersten Film wurde die Nationalhymne gespielt und alle Autos hupten danach im Chor. Die Nationalhymne wird hier echt andauernd und überall abgespielt.. Irgendwann lerne ich die wahrscheinlich noch ganz automatisch auswendig.

Da Broti Christian und ich nun mobil sind, haben wir es uns nicht nehmen lassen das in der Nähe gelegne Outlet Dorf für einen Shopping Ausflug zu besuchen. Ich sag mal so: Kann man ruhig mal machen :)!

Unter anderem sind wir auch zur Küste gefahren. Abgesehen davon, dass der Pacific wahrscheinlich nicht der angenehmen Badewannen Temperaturen entspricht, ist die Küste trotzdem wunderschön und immer einen Abstecher wert.P1010368

 

 

 

 

 

 

Letzten Freitag habe ich meinen ersten Geburtstag in den Vereinigten Staaten feiern dürfen. Begleitet von vielen Glückwünschen aus der Heimat und überraschend viel Post, über die ich mich natürlich sehr gefreut habe, haben mich meine Hosts zusammen mit der 92 Jahre alten Oma von Michael in ein sehr tolles Fischrestaurant direkt am Wasser eingeladen.

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Seattle

Direkt am nächsten Tag ging es mit Christian und Magdalena in Richtung Seattle, wo wir uns mit Natalie getroffen haben um unter anderem die Washington State Fair zu besuchen. Diese riesige Veranstaltung ist im Grunde eine Mischung aus Messe, Jahrmarkt und Fressmeile. Bei sommerlichen Temperaturen flanierten wir den ganzen Tag über die Veranstaltung und haben uns die verschiedenen Attraktionen angeschaut. Am Abend stand dann als Highlight Rodeo auf dem Plan. Es ist echt interessant sowas mal gesehen zu haben, wobei ich am Ende mehr die Kühe gefeiert habe, welche abhauen konnten, als die Cowboys.IMG_0630

Die nächsten zwei Tage verbrachten wir in der schönen Hafenstadt Seattle. Wir trafen uns mit Ann-Sophie und Raphaela, die derzeit in San Diego ihr Au Pair machen und haben zusammen Seattle unsicher gemacht. Im Seattle Center haben wir selbstverständlich die Space Neadel begutachtet, sind durch das Center spaziert und haben vom Key Park aus die Seattle Skyline genossen. Natürlich durfte ein kurzer Besuch am First Starbucks nicht fehlen und auch nicht in der Kaugummi Straße „GumWall“. Etwas abartig, aber kunterbunt diese kleine Gasse, mit all den Kaugummis an den Wänden.

Unschlagbar war das Mittagessen am Montag bei „The Berliner Döner Kebab“ – ein Stück Heimat 🙂 Seattle ist im Vergleich zu anderen US-Großstädten eine ruhige City, aber mit einem ganz besonderen Flair. Wir werden hier natürlich öfters vorbei schauen, ist ja praktisch um die Ecke.

Diese Woche geht´s mit den Orientierungsseminaren am College los – Auf gehts ab gehts! 😉

  • Sky is the limit

Homestay-Tour Part 2: Albuquerque, NM + Oakland/San Francisco, CA

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Raus aus dem warmen Texas, mit dem Flieger über Houston und rein in das mehr oder weniger genauso warme Albuquerque in New Mexiko! thumb_IMG_0306_1024

Wer schon dachte, dass man ohne Auto in Texas verloren sei, weil die Entfernungen so weit sind, hat wohl vorher noch nie den Staat New Mexiko bereist (so wie ich) … Mehr Wüste als alles andere! Wenn man hier auf dem Highway einen Platten hat, kann das zu einer sehr einsamen Angelegenheit werden. Man muss aber fairerweise sagen, dass die Natur und die Landschaft sehr schön sind.

Christian und ich wurden am Flughafen herzlich von unserer Gastfamilie empfangen. Dieses Mal war das Wort Familie auch Programm, denn unsere Gasteltern Julie & Ephraim brachten auch ihre beiden Söhne Keller (6) & Robinson (8) mit. Wir wohnten ca. 1 Stunde von Albuquerque entfernt und hatten somit auf der Autofahrt genug Zeit uns kennen zu lernen und die Umgebung zu begutachten.thumb_IMG_0307_1024 Später wurde schnell klar, dass Christian und ich in den paar Tagen bei diesem Homestay-Tour Stop unsere Kindheit noch einmal neu erleben durften. Bayblades, ein Haufen Lego, Pokemon Karten und vieles mehr umgab uns in den Kinderzimmern und im Haus und wir hatten großen Spaß daran, mit den Jungs zu spielen.

Am nächsten Tag war Kirche angesagt, mit anschließendem Barbecue in der Community, nachdem wir im Gottesdienst aufstehen mussten um uns kurz vor allen Leuten vorzustellen 😉 Das Barbecue war außerordentlich lecker und beim plaudern mit neuen Menschen kommt es natürlich nicht selten vor, dass man eine nette ältere Frau trifft, die eine Zeit lang in Göttingen studiert hat 🙂

Der Ort Socorro war sehr schön und hatte einen schönen Campus und tolle Sportanlagen. Wir erkundeten die Ortschaft in Form von einem schönen Spaziergang und da durfte natürlich ein Ball nicht fehlen. Etwas getrübt, im wahrsten Sinne des Wortes, war die herrliche Umgebung und Atmosphäre durch den Rauch der Waldbrände aus California! Trotz der großen Entfernung zu den Waldbränden, hat der Wind dazu beigetragen, dass wir in New Mexico die Berge in der Ferne durch des Rauches am Himmel nicht erkennen konnten.

Definitives Highlight des Aufenthaltes in New Mexico war der Besuch der „Antennas“ des Very Large Array inmitten der Wüste. Müsste ja eigentlich fast jeder aus diversen amerikanischen Filmen kennen. P1010119 Wir hatten das große Glück, dass Ephraim für die Company arbeitet und wir somit das Gelände und auch die Antennas aus der Nähe betrachten konnten. Aus der Nähe ist natürlich leicht untertrieben, nachdem wir einfach auf die riesigen Teleskope geklettert sind 😉

Anschließend waren wir im genauen Gegenteil der Natur. Wir besuchten die Berge und Wälder, welche direkt in der Wüste zu finden sind. Regen im Wald .. hatte glatt was von Deutschland.

Am letzten Abend luden uns unsere Hosts zum Essen bei einem sehr berühmten Burger Imbiss ein. Wenn man das so hört, denkt der ein oder andere eventuell an ein exklusives Burger Restaurant. Es war aber mehr wie eine Burger-Imbiss-Bar. Überschaubar und klein, sehr gemütlich eingerichtet und der Chef ist sich auch nicht zu fein, um abends mit seiner Band für seine Gäste Live Musik zu spielen. Herrliche Atmosphäre 🙂 IMG_0352Und nebenbei werden einem dann auch diverse Zeitungsartikel an den Wänden bewusst und man bekommt so mit, dass dieser Burger-Laden unter anderem von der GQ und anderen großen Magazinen und Online-Seiten für die großartigen Burger ausgezeichnet wurde! 🙂

 

 

 

 

 

  • Soccer

 

Oakland / San Francisco

Letzter Stop der Homestay-Tour ist für uns Oakland und San Francisco! Am Flughafen werden wir von John abgeholt, ein ehemaliger Teilnehmer des Programms der das Vergnügen hatte sein Jahr in Bayern zu verbringen. Schnell wird klar, dass wir mit John viel Spaß haben werden. Er wohnt in einer 4er Wohngemeinschaft in Oakland und arbeitet in einer Brauerei in San Francisco, optimale Voraussetzungen für einen super Kulturaustausch auf verschiedenen Ebenen. Die Wohnung war riesig, mit Dachtrasse und optimaler Lage.P1010358

Christian und ich waren tagsüber auf uns allein gestellt, weil John arbeiten musste. Also rein in den Zug und täglich ab nach San Francisco. Wir hatten das große Glück, dass wir von John´s Mitbewohnern Fahrräder ausgeliehen bekommen haben, so konnten wir echt einige Kilometer bewältigen. San Francisco ist im Gegensatz zu den anderen Städten, die wir bisher kennen lernen durften, sehr ökonomisch und umweltbewusst angehaucht. Es ist durch und durch eine Fahrradstadt und das du an jeder Ecke und auf jedem Parkplatz lauter Hybrid Autos siehst, ist hier ganz normal. Die City ist nicht gerade typisch amerikanisch, sondern viel mehr international! Alles voller Touristen und an jeder zweiten Ecke triffst du Deutsche oder die Besitzer der kleinen Läden haben deutsche Vorfahren und Verwandte in Deutschland. Wir waren auf einmal gar nichts besonderes mehr .. 🙁

P1010199Gleich am ersten Tag haben wir das Federal Building, den Touristen Magnet „Pier 39“ und die berühmte Gefängnis Insel Alcatraz gesehen.
Am Pier 39 stand mal wieder „kulinarisches Essen in den USA  erkunden“ auf dem Plan – somit gab es lecker großen Burger, haha.IMG_0363 San Francisco ist wunderschön, direkt an der Küste und die bekannten steilen Straßen, welche auf und ab gehen sind beeindruckend. Allerdings nur so lange man sie sich anguckt und nicht andauernd bewältigen muss. Generell ist in San Francisco alles etwas lockerer und entspannter, im Gegensatz zu manch anderen Ecken des Landes. So zeigte uns John inmitten der City eine große Grünfläche, wo sich die Leute hinbegeben um Sport zu treiben, in der Sonne zu liegen und ganz nebenbei „legal“ öffentlich Alkohol und Gras zu konsumieren. Legal ist an dieser Stelle natürlich nicht ganz korrekt, aber es wird hier geduldet.. Ist sowas wie ein offenes Geheimnis und ein stark frequentierter Ort. Den Abend haben wir dann mit John´s Mitbewohnern und Freunden auf der Dachtrasse ausklingen lassen, bevor wir am nächsten Tag die legendäre Golden Gate Bridge in Angriff nehmen wollten.

Vor ab ein kleiner Zwischenruf: Warum ist die Golden Gate Bridge viel berühmter als die Oakland Bridge? Beide Brücken sind fast gleich alt und die Oakland Bridge ist viel größer und länger als die Golden Gate? .. Aber das nur so am Rande.

Die Golden Gate Bridge war trotzdem sehr beeindruckend und es hat viel Spaß gemacht, sie mit den Fahrrädern zu überqueren.P1010283 Auf der anderen Seite konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, den beliebten Hügel zu erklimmen, auf dem die ganze Welt ihre Golden Gate Bridge Bilder schießt. Wir sind halt doch nur einfache Touristen 😀

Ein weiteres Highlight war natürlich die Brauereibesichtigung mit John. Wir bekamen eine Privatführung quer durch die Fabrik und hatten natürlich keine andere Wahl als deutsche Bierexperten, das ein oder andere Hopfengetränk zu kosten :). Es werden dort 410 Flaschen in 1 Minute produziert und in 1 Woche kommt die Brauerei auf rund 274.776.923 Liter. Klang für mich irgendwie viel, ist aber eigentlich eher klein ;). Die Atmosphäre und vor allem die eingebaute Bartheke mit Lounge waren so angenehm, man hätte glatt da bleiben können.P1010297 Abends in der WG angekommen, haben wir uns noch einen Film auf Leinwand angeguckt. Angekommen hört sich so einfach an, aber obwohl das San Francisco eine Fahrradstadt ist, ist es für Fahrradfahrer nicht immer leicht in dem Verkehr zu bestehen. Es ist eine Mischung aus Gefahr, Risiko-Sport und einem Hauch von Radeln.

 

Am nächsten Tag haben wir auf Grund von Christian´s beruflichen Erfahrungen und seiner Liebe zum Wald, eine private Tour durch den National Forest von San Francisco bekommen, welcher sich an der Küste und in der Nähe der Golden Gate Bridge erstreckt. Es ist immer wieder ganz angenehm mal durch ein Naturgebiet zu fahren, wenn man den ganzen Tag in der City unterwegs ist. Wobei San Francisco eine sehr schöne und grüne Stadt ist, so direkt am Pacific gelegen. Zwischendurch besuchten wir noch u.a. die berühmte, kurvige Straße, welche sich inmitten der Stadt befindet. Bevor wir uns abends am Strand mit John und einer Freundin von ihm getroffen haben, um den Sonnenuntergang am Ozean begleitet von ein paar Brauerei Bieren zu genießen, haben Christian und ich uns zum Abendessen mal italienische Pasta gegönnt! Wobei .. italienische Pasta, in den USA zubereitet, verkauft von Japanern und dazu hing im Restaurant ein Gemälde von Schloss Neu Schwanstein.. Internationale Stadt halt 🙂 P1010355

 

 

 

 

 

 

Die letzten Stunden des letzten Abends unserer Homestay-Tour verbrachten wir auf dem Dach eines Wohnhauses in San Francisco und haben die Skyline und den Ausblick über die Dächer der Stadt genossen. Ein gelungener Abschluss für eine Wahnsinns 20 Tage Tour quer durch die USA! Wir haben fast alle Zeitzonen des Landes durchquert, sind fünf Mal mit dem komischen Amtrak gefahren und sind sieben Mal mit den US-Airlines geflogen, welche pro Koffer unverschämter Weise auch noch Gebühren erheben. Trotzdem war es eine richtig geile Zeit um das Jahr hier einläuten und es hat eine Menge Spaß gemacht – an dieser Stelle einen Gruß an Travel-Buddy Broti! Wir haben tolle Orte gesehen, wertvolle Erfahrungen gesammelt und wunderbare und freundliche Menschen kennen gelernt (bei den meisten davon durften wir essen und schlafen 🙂 ) Also ein großes THANK YOU! an unsere Hosts auf unserer Reise 🙂

Nun sind wir in Seattle angekommen und es geht ab nach Mount Vernon, wo wir nun das Jahr verbringen werden.

Here we go!

  • SF

Homestay-Tour Part 1: Geneseo, IL + Chicago + St. Louis + Austin

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Mit nur noch 34 Mitstreitern von den ursprünglich 75 Young Professionals, haben wir die rund 21 Stunden Fahrt im Amtrak Zug bis auf die frostigen Temperaturen in der Nacht ganz gut überstanden. Geholfen haben Quatschen, Karten spielen, Fotos sortieren, Blog Einträge schreiben und bei dem utopischem, Mofa ähnlichem Tempo des Zuges eine gute Portion Ironie 😀

P1000891 Kurzen Umsteige-Stop im Bahnhof von Chicago genossen und dann ging es nach Princeton, IL. Dort wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen, bei denen wir für rund 4 Tage hausen und speisen durften.

Zusammen mit Hans (PPPler) hatte ich die große Freude bei Wanda & Dan wohnen zu können. Die beiden waren hoch motiviert jeden Tag so schön wie möglich zu gestalten. Das Essen war wundervoll und eine wahre Bereicherung für unsere Geschmacksknospen, nach dem ständigen 0815-Essen aus New York. Neben Minigolf stand eine Fahrt zum Mississippi und dem Mississippi Museum mit Titanic-Sonderausstellung, der sehr interessante Sonntagsbesuch in der Kirche, die Erkundung der kleinen City Geneseo, IL und natürlich der Besuch des John Deere Imperiums in der Kleinstadt auf unserem Programm. Man merke sich an dieser Stelle eine Weisheit fürs Leben und die ihr euren Enkelkindern erzählen könnt: „Nothing runs like a Deere“

Begleitet von Barbecue, Baseball und Golf spielen und natürlich John Deere Rasenmäher fahren im großen Garten, war das unser sehr schönes Programm in Geneseo, IL. An dieser Stelle ein „Sorry“ für jeden Golfball der im angrenzenden Maisfeld hoffnungslos verschollen ist.

  • Geneseo, IL

Am Mittwoch den 12. August ging es dann wieder mit dem Amtrak zurück nach Chicago, wo ich mit Travel-Buddy Christian, alias Broti bis Freitag einen kurzen Aufenthalt genossen habe. Wir haben in Lake Forest unser Quartier bei Evan & Celeste aufgeschlagen und den Ankunftstag ganz entspannt am Beach vom Lake Michigan verbracht.IMG_0152

Am nächsten Tag ging es Vormittags Chicago Downton mit Magdalena, Natalie & Cedric (PPPler) erkunden. Von der Bohne (Cloud Gate) durch den Millennium Park, bis hin zum Navy Pier bei wolkenlosem Himmel.

Highlight des Tages war der aller erste Besuch von einem Profi-Baseballspiel der Chicago Cubs im zweitältesten Baseball Station den verneigten Staaten. Trotz der aberwitzigen Preise für Bier und Hot Dog, haben wir uns mit den lebenswichtigen Nahrungsmitteln bei so einem Event eingedeckt und den 9:2 Sieg der Cubs im Kreise des „Schön-Wetter-Publikums“ gefeiert! (Foto) An diesem Punkt müssen wir die negativen Befürchtungen rund um das Bier in den USA mehr oder weniger bestätigen… Mein Favorit ist die Importware „Corona“ aus Mexiko 😉

Um den ehe schon super Tag perfekt ausklingen zu lassen, haben wir uns mit Colin (ehemaliger CBYX-Teilnehmer und Sohn unserer Hosts) und seiner Mitbewohnerin Laura getroffen. Die beiden nahmen uns in eine edle Rooftop-Bar mit (Bar in der höchsten Etage eines Wolkenkratzers) wo wir einfach das Leben genossen haben.thumb_P1000934_1024 Zu späterer Stunde durfte eine der berühmten „Deep Dish Pizzen“ aus Chicago City nicht fehlen.

Zum Abschluss für unseren Aufenthalt in Chicago, haben wir am letzten Tag mit unserer Host-Mom eine Boot-Tour auf dem berühmten Chicago River unternommen und die einzigartige Atmosphäre der drittgrößten Stadt der USA auf uns wirken lassen.

All in all war es eine super Zeit im Staate Illinois, erst die schönen Programmpunkte gepaart mit der ländlichen Atmosphäre in Geneseo am Mississippi und dann Chicago City, welche traumhaft am riesigen Lake Michigan liegt und mit ihrer Skyline in echte Konkurrenz zu New York treten kann, nicht zuletzt weil sie um einiges ruhiger, friedlicher und günstiger ist.

  • Chicago Skyline

 

Bye bye Chicago and hello St. Louis!

In St. Louis angekommen mussten wir als erstes die kuscheligen Temperaturen verarbeiten. Wir haben einen Safari Park besucht, indem wir Bisons und Hirsche begutachtet haben. Wir hatten die große Freude, dass Alex (Sohn unserer Hosts Susan & Greg) gerade aus Deutschland zurück kam, da er selbst an dem CBYX von amerikanischer Seite teilgenommen hat. Am nächsten Tag wurde St Louis Downtown erforscht. Da gerade ein Profi Baseball Spiel von den Cardinals bevor stand, haben wir uns eine Zeit lang beim nahe gelegenen Public Viewing aufgehalten, man beachte die professionellen Bier Pong Tische.IMG_0242

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend besuchten wir „The Arch“ und fuhren mit dem Fahrstuhl in das 200m hohe Denkmal, welches das höchste Gebäude in St Louis ist und bleiben wird, ist gesetzlich gesichert (Foto

IMG_0246). Es ist ein unglaublich beeindruckendes und einzigartiges Building, welches das Tor zum Westen symbolisiert.

Des Weiteren haben wir schöne eine 3-4 Stunden Bootstour auf einem großen River mit einem Schlauchboot absolviert und waren den Tag drauf an einem Badefluss, mit großen Felsen zum klettern. Davor haben wir einem Technik Museum mit alten Autos und Zügen einen kurzen Besuch abgestattet. Das alles ging natürlich nicht ohne Nahrungsaufnahme! Wir wurden verwöhnt mit Ribs and Sweet Corn oder mit Stroganoff zusammen mit Nudeln.

  • Downtown St. Louis

 

Aus geht´s nach Texas – Howdy San Marcos

Nach einem kurzen Transfer Stop im Flughafen von Houston, sind wir gut in Austin, Texas angekommen! Wir wurden wunderbar von unserer Host-Sister Shelby und ihrer Freundin Julia, die gerade aus Österreich zu Besuch ist empfangen. Zusätzlich umarmten uns liebevoll die etwas über 40 Grad Außentemperatur 🙂 By the Way ist Shelby genauso wie Alex aus St. Louis, Teilnehmerin des letztens CBYX und somit frisch aus Germany eingeflogen. Da Shelby und Julia 1A deutsch sprechen können, haben wir mehr deutsch als englisch gesprochen, war aber auch mal ganz entspannt. Es gab in der Zeit viel mexikanisches Essen, was in Hinsicht auf die Nähe zur Grenze auch nicht ganz so verwunderlich ist. Neben unseren host-parents wohnten drei unermüdliche Hunde mit im Haus, die dich täglich auf Trab gehalten haben, oder dir wahlweise morgens beim aufstehen durchs Gesicht geleckt haben. Ein großes Dankeschön geht an Tommy 🙂 Tommy war das stets zuverlässige Auto welches uns sicher durch ganz Texas chauffierte.

Als erstes haben wir die Stadt St. Antonio besucht, wo wir das historische „Alamo“ Building erkundet haben. Vieles in Texas ist deutsch, das hat uns auch der typische amerikanische Name des Wasserparks gezeigt, in dem wir einen ganzen Tag lang verbracht haben und eine menge Spaß hatten: „Schlitterbahn Waterpark and Resort“.thumb_P1010436_1024

 

Am nächsten Tag wurde Austin City unsicher gemacht. Erst mit einer Partie Minigolf, mexikanischem Lunch, einem Besuch in einer Mall und abends wurde ein wahnsinniges Flip-Cup Turnier in unserer Host-Family ausgetragen. Natürlich siegte das Team Host-Mom/Host-Dad/Sebastian gegen die anderen 😀 ! An zwei Abenden waren wir in der legendären Grün-Hall und haben neben texanischem Bier die echt super Live-Music genossen.

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Abgerundet wurde der echt schöne Aufenthalt durch die Kochkünste unserer host-parents, zum einen die einzigartigen Steaks und das selbstgemachte mexikanische Frühstück am Wochenende und zum anderen die mit Liebe selbstgemachte Cookies!

Ab sofort bin ich auch ein großer Fan von Fox Sports 1, weil die übertragen live die Bundesliga 🙂

San Marcos war wunderschön, wir hatten eine Menge Spaß, super leckeres Essen und würden glatt noch ein paar Tage bleiben.

Aber nun gehts auf nach Albuquerque, New Mexico!

  • Alamo

The Beginning of PPP/CBYX – NEW YORK CITY

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Hey Guys,

nach entspannten 8,5 Stunden Flug von Frankfurt mit der Lufthansa nach New York zu unserem Zielflughafen JFK, sind wir nun endlich in den Vereinten Staaten von Amerika angekommen!IMG_9800

Hoch motiviert und keines Wegs müde ging es mit dem Bus-Shuttle Richtung Manhattan, zu unserem Hostel YMCA. Dort haben wir die 4 Tage in NY gewohnt, komfortabel im 8 OG, in zweier Zimmern, ganz nach dem allgemeinen Motto: Koffer rein – Zimmer voll!

Nachdem wir uns in Form von mexikanischen Nahrungsmitteln gestärkt hatten, haben wir noch am Ankunftstag einen Rundgang durch die City unternommen und u.a. das Rockefeller Center und den Time Square begutachtet.

Die nächsten Tage bestanden aus unseren Seminar Session im International Department of State und mit einer menge Freizeit und Sightseeing, immer im Hinterkopf: Geschlafen werden kann wann und wo anders :D!! Die Session waren gut und informativ, dank CV sind wir optimal für unsere Homestay-Tour und unser Jahr in den USA eingestellt. Christian, alias Broti ist mit mir in Mount Vernon, Washington State platziert und wir teilen die Gemeinsamkeit bis dato keine Gastfamilie zu haben (nicht witzig) .. Max von CV tröstet uns konstant damit, dass wir während unserer Homestay-Tour eine Nachricht erhalten werden und zu 100% in eine Familie kommen werden.

Am Mittwoch Abend ging es mit dem Doppeldecker Bus gute zwei Stunden quer durch die Stadt die niemals schläft.P1000573 Mit unserem Schweizer Guide war die Fahrt besonders lustig und spaßig, vom Empire State Building durch China Town, die Wall Street, an der Brooklyn Bridge und der Staten Island Farry vorbei, sind wir kurz für den Wall Street Bullen ausgestiegen, bevor wir das Ground Zero Denkmal und das neue One World Trade Center passierten und unsere Fahrt mit dem Time Square und dem Rockefeller Center abgeschlossen haben (grob müsste das so stimmen – Fotos gibt es am Ende des Beitrages). Den Abend haben wir dann im kleineren Kreise in einer Roof Top Bar am Time Square ausklingen lassen 😉

Donnerstag bekamen wir Vormittags endlich die heiß ersehnten roten Umschläge, welche gefüllt mit Informationen über unsere Reise zu unserem final placement waren :O! JACKPOT: Christian und ich haben mit 20 Tagen die längste Tour an die Westküste ergattert: Chicago, Princeton, St. Louis, Houston, Austin, Albuquerque, Phoenix, Oakland und Seattle werden also demnach bereist und selbstverständlich unsicher gemacht.
Zur Tour später mehr, da der ein oder andere nun erstmal Zeit brauchte diese neuen Erkenntnisse zu verarbeiten, deswegen hatten wir ab 2:00 PM den Rest des Tages frei! Die Zeit wurde natürlich sinnvoll genutzt, um mit ausgewählten Chaoten im Taxi zur Staten Island Ferry zu fahren und mit der Fähre die Tour an der Freiheitsstatur entlang zu bestreiten. P1000706 Anschließend mussten wir den Wall Street Bullen erneut einen fixen Besuch abstatten, bevor es straight zum beeindruckenden Ground Zero Denkmal ging und dem direkt daneben liegenden neuen One World Trade Center. In Hinsicht auf meine persönlich Verbindung zu diesem Jahrestag, hat mich das Denkmal ganz besonders beeindruckt. Man spürte eine gewisse Bedrücktheit an dem Riesen Krater, wo an allen Wänden kontinuierlich das Wasser in das in der Mitte gelegene 10 Meter tiefe Loch fließt, dessen Boden man nur erahnen kann. Das One World Trade Center ist zwar das größte Gebäude der westlichen Hemisphäre, allerdings neben dem Ground Zero für mich nur eine schöne Randerscheinung.thumb_P1000752_1024

Danach ging es mit der Subway Richtung Central Park, dem einzigen Punkt wo etwas Ruhe und Frieden herrscht, mal ganz abgesehen davon das es definitiv der einzige Ort in New York ist, wo man unbeschwert tief durchatmen kann.

Der krönende Abschluss war die Fahrt auf das Dach des Rockefeller Center am Abend, wo wir einen wunderschönen Sonnenuntergang bestaunen konnten. Eine Wahnsinns Aussicht und nachdem man mehrere Stunden die Smartphones und Kameras zum glühen gebracht hatte, war es Zeit allein die Atmosphäre dieser überwältigen Stadt über ihren Dächern zu genießen. Wahrscheinlich müsste man als Einwohner jeden Abend hier hochkommen um runter zu fahren, weil am Boden ist so etwas kaum möglich 11840572_1020926437941715_735592297_o

Nach einem kurzen Zwischenstop im Hostel ging es dann in einen Pub, wo wir den Abend mit Speis und Trank haben ausklingen lassen, um am nächsten Morgen in alter Frische die Homestay-Tour antreten zu können.thumb_IMG_0031_1024

 

New York ist eine Wahnsinns Stadt, die wirklich niemals schlafen wird. Immer eine Reise wert, aber ob ich hier wirklich leben möchte?! Wenn dann nur temporär, weil selbst wenn man in Deutschland die Großstädte liebt und ein Big-City-Life führt, ist New York nochmal eine ganz andere Hausnummer! Mal ganz abgesehen von den extrem hohen Mietkosten und den hohen Preisen für Nahrungsmittel und den niemals stummen Klimaanlagen. Auf der anderen Seite ist es natürlich eine Stadt von Welt mit super freundlichen und sympathischen New Yorkern und nicht zu wenigen Menschen aus aller Welt!

See you NY City it was a good time 🙂

 

  • New York at Night