Alle Beiträge von Vanessa

Irish Celebration

Am St. Patricks Day selbst fand unser Skitrip statt, deshalb ging da nichts krasses ab.

Am Wochenende fuhr ich dann aber mit meiner Gastmutti Eileen nach Chicago. Dort findet alljährlich eine große Parade statt und der Fluss wird grün gefärbt. Wir konnten bei einigen Freunden von Eileen übernachten, die am Rande Chicagos wohnen und mit der Bahn nach Downtown reinfahren. Am Freitagabend sind wir mit der ganzen Familie nach New Chinatown gefahren und haben beim Vietnamesen gegessen. Absolut verrückter Ort, aber frischeren Fisch kann man wahrscheinlich kaum bekommen. Frisch vonner See ins restauranteigene Aquarium und nach der Bestellung in den Topf bzw. die Pfanne. Es wär wirlich relativ schräg, aber wirklich eine nette Erfahrung.

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Am nächsten Morgen fuhren wir dann von Skokie nach Downtown mit n Gesindelexpress. Ist leider wirklich nicht unbedingt besser gewesen. Frühshoppen war Programm. Für alle Anderen. Meine Gastmutti ist leider nicht pro Alk oder Kippen, dementsprechend war unser Tag keine Party, sondern wirklich Gastmutter-Austauschstudentin-Beste-Manieren-Tag. Nach fast 45 Minuten und einem koffeinhaltigen Heißgetränk kamen wir in Downtown an. Alle Leute waren natürlich bereits hart am Partysieren. Auf dem Weg zum Chicago River treffen wir tatsächlich, wir haben uns nicht verabredet, sondern wussten nur, dass wir alle dort sein würden, eine Gruppe anderer PPP’ler. Das war toll. Wir haben uns zusammen das Färben des Flusses angesehen, bevor jeder in andere Richtungen weitergezogen ist. Wir sind weiter rin in die Stadt und haben uns dann ein nettes Plätzchen gesucht, um die Parade anzusehen. Nach der Parade sind wir noch ein bisschen durch die Innenstadt geschlendert und sind dann nach Hause.

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IMG-20160312-WA0006 IMG-20160312-WA0003Am Abend sind wir dann nach Old Chinatown gefahren und haben dort in nem freakigen Restaurant gegessen. Natürlich wieder vietnamesisch. Es war ungefähr wie ein Fondue, allerdings statt mit Öl oder Käse mit Brühe. Dazu haben wir dann Lamm, Scampis, Rind, verschiedenstes Gemüse und Tofu. Das war wirlich wirklich lecker. Danach hat Vincent uns durch Chinatown geführt. Dort sind echt alle mit Bubble Smoothies rumgelaufen. Ich dachte, das Zeug wäre schon lange tot, aber anscheinend nicht.

Abends bin ich ins Bett schlafgewandelt. Morgens sind wir nach Green Bay zurückgefahren. Wir haben noch nen Stop in Kohlers gemacht und bei nem gemütlichen, nicht preiswerten Italiener Mittag gegessen.

Winter in WI

Einmal in meinem Auslandsjahr (mit der American Pie-Einmal im Ferienlager-Stimme), da war Winter. Für ungefähr 4 Monate. Es war scheißenkalt. Tut mir Leid, für die Wortwahl, aber es ist wahr. Es war soooo kalt. Ich dachte nach ner gewissen Temperatur fühlt es sich nicht mehr kälter an, aber ich lag definitv falsch. -20 Grad Celsius und dazu Wind von den großen Seen führen zu einer gefühlten Temperatur von -40 Grad Celsius. Wow, das ist wirklich eisig. Nur, damit Ihr mal wisst, wie ich den Winter überlebt habe. Allerdings war ich auch das erste Mal Sk fahren und ich war tatsächlich ein Naturtalent. Nicht abgepackt, nichts gebrochen. Naja, halt einmal beim ersten Mal Lift nicht gecheckt, dass das der Abstiegspunkt ist, aaaber naja. Ich bin eben verplant 😀

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YMCA

It’s fun to stay at the Y.M.C.A.

Kleiner Witz meinerseits. In diesem Eintrag geht es natürlich nicht um den Song der Village People, die unglaublich toll tanzen und singen können. Es geht um meinen Job.

Ich hab mich hier als young professional total gut ausgelebt und all mein Fachwissen weitergegeben. Nicht. Ich bin mehr als gar nicht in meinem Berufsfeld geblieben, glücklicherweise aber nicht bei Starbucks oder einer der tausend Fast-Food-Ketten gelandet, sondern beim YMCA. YMCA ist der englische Begriff für CVJM, also Christliche Vereinigung junger Männer/Menschen. Ich arbeite dort als Schwimmlehrerin und Rettungsschwimmerin. Es ist absolut cool, aber natürlich hätte ich das nicht im Entferntesten erwartet, als ich im Februar 2015 die Nachricht erhalten habe, dass ich das Stipendium erhalten habe. Ich habe sehr, sehr, sehr lange und intensiv nach Jobs gesucht, mich beworben wie ne Maschine,  mich bei Zeitarbeitsfirmen angemeldet blablabla. Im Großen und Ganzen fanden mich auch alle toll, aber keiner wollte mich für n halbes Jahr einstellen: Ja, nee Du, sorry. Du wärst toll für die Stelle, aber wir suchen langfristig. Bummer! Schlag in die Fresse. Ich bin hier und will arbeiten. Stellt mich halt ein Ihr Dumpfbacken! Was ich im College gelernt habe: Ein hoher Kostenfaktor ist ungenutzte menschliche Kompetenz, also nehmt mich gefälligst! Wie auch immer: Das Y hat sich erbarmt mich Ende Januar endlich einzustellen. Von da war ich also Schwimmlehrerin. Ich unterrichte Kinder zwischen 2 1/2 und 13 Jahren nicht zu ertrinken. Klingt fies, ist aber ja irgendwie so. Da ich aber ja sowieso eine Wasserratte bin und bis zu meinem 15. Lebensjahr eine Schwimmkarriere im LTV hatte, macht das ganze echt Bock. Auf der einen Seite unterrichte die Minikinder, die sich kaum ins Wasser trauen, vom untergluckern ganz zu schweigen und auf der anderen pubertierende zickige Halbwüchsige. Ende Februar habe ich dann zusätzlich meine Rettungsschwimmerausbildung absolviert, von da an war ich offizieller Lifeguard. 😀 Wenn ich guarde, bestehen meine Hauptpflichten aus meckern und nein sagen. Ich bin  eher eine Bademeisterin als Lebensretter, zumal das Schwimmbad vielleicht drei mal so groß ist, wie das Becken in Lemmitown und die tiefste Stelle 1,65 m ist. Die Highlights sind die Minirutsche und der Whirlpool.

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New Year’s Eve/Silvester

Silvester, ja, das war so ne Last-Minute-Planung

Irgendwie haben wir es geschafft, es die ganze Zeit rauszuzögern zu planen und dann waren es plötzlich nur noch ein paar Tage bis zur Jahreswende. Sowas kommt ja schließlich immer sehr plötzlich. Hin und her überlegt, was wir machen sollen. Am 30. haben wir dann beschlossen: Okay, lass nach Minneapolis zur Mall of America. Ich war sowieso noch nie da und es ist ne recht große Stadt, gewissermaßen ne Metropole. Schnell n Zimmer gebucht und am Silvestermorgen losgedüßt. Im Hotelzimmer n bisschen was inne Birne gekippt, Bekanntschaft mit ner Mädelsgruppe im Nebenzimmer gemacht und dann zur Mall gedüst. Puh, ja war schon ziemlich riesig. Wir haben uns dann in einer Bar niedergelassen und auf Mitternacht gewartet, bisschen rumgezappelt und getrunken. War ganz nett, aber ich sag mal so: Ich hätte mich vielleicht doch etwas eher um die Planungen kümmern sollen und was krasseres machen sollen. aber ist okay. Ist halt so, wenn man nichts selbst in die Hand nimmt.

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Kein Neujahr ohne Viktorier

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Am nächsten Tag haben wir noch ein bisschen Sightseeing gemacht, bevor wir nochmal zum windowshopping in die Mall gefahren sind. Ich war absolut verknallt in zwei Läden: Fjallräven und ein Disneyshop. Absolut toll, aber natürlich unbezahlbar. Am späten Abend haben wir dann den Weg nach Hause in Angriff genommen.

Cruisen, Chicago, Christmas

Juhuuu,

bevor es ausgeweihnachtet hatte, machten Muhammad und ich einen Tagestrip nach Chicago. Eeeendlich konnte ich aufhören von Chicago nur zu Träumen und konnte es tatsächlich sehen.

Mittags verließen wir Green Bay, um knappe 200 Meilen gen Süden zu fahren. Ohne besondere Vorkommnisse kamen wir am frühen Nachmittag an und machten natürlich was jeder Touri in Chicago macht: Ab zum Millenium Park und zur großen verspiegelten Bohne!

Ein paar Bilderchen schießen und dann durch die Straßen bummeln. Weihnachtsdekoration abchecken und windowshopping auf dem deutschen Weihnachtsmarkt in Chicago Downtown.

Video folgt!

Thanksgiving or better: Friendsgiving

Hallihallo,

damit ich zu aktuellen Ereignissen kommen kann, sollte ich definitiv vorerst alte Ereignisse aufarbeiten und veröffentlichen. Der letzte Eintrag befasste sich mit meinem ersten Roadtrip.  In dem Blogeintrag geht es um das sagenumwobene Thanksgiving.

Thanksgiving kurz gefasst: Der größte amerikanische Feiertag, bei dem sich alles um Essen dreht, traditionell Truthahn.

Ich hatte die Ehre, Valentin über Thanksgiving als meinen Gast begrüßen zu dürfen. Muhammad und ich haben uns Mittwoch in aller Frühe ins Auto gesetzt und sind nach Milwaukee geflitzt, um Valli vom Flieger abzuholen. Auf dem Weg nach Green Bay haben wir ein nettes Frühstück in Germantown (kein Witz, der Ort heißt wirklich so) eingenommen und sind dann weiter gen Norden. Wir haben Muhammad vorläufig beim ihm zu Hause abgesetzt, dann hat Valentin eine Tour über den Campus von Torben und mir bekommen, bevor wir dann letztendlich zu Hause waren.  Dort viel Geplauder mit meinen Gasteltern bevor wir uns am Abend im Taproom der Titletown Brewery in Downtown mit Torben, Karabo und Muhammad getroffen haben.

Am nächsten Morgen ging es an die letzten Vorbereitungen für Thanksgiving, hier etwas kochen und dort etwas zu trinken bis pünktlichen zum Mittag die Familie eintraf und wir den Truthahn genießen konnten. Ich sage mal so: Ich finde Thanksgiving jetzt nicht sooo umwerfend. Schön mal gemacht zu haben, ist aber irgendwie auch nur ein Treffen zum Fressen. Nach dem Mittagsessen haben wir uns zum Auto gerollt, da Muhammad und ich unseren Gast Valentin das Tailgaiting vor dem Packers Spiel zeigen wollten. Leider hat es aber so viel geregnet, dass nicht sooo viel los war. Zurück zu Hause haben wir uns dann das Spiel angesehen und einen entspannten Abend gemacht.

Am Freitagabend sind wir zum Garden of Lights in Green Bay. Der Botanische Garten wird zu Weihnachten zu einen kleinen Winterwonderland verwandelt und das haben wir genossen.

Am Samstag sind wir nach Door County gefahren und haben einfach hart gechillt. Wir sind rauf bis zum Fähranleger der Washington Island Ferry gedüst, haben nett gespeist, einen wunderschönen Sternenhimmel beobachtet und einen Absacker in einer super abgelegenen Bar eingenommen.

Am Sonntag war dann leider auch wieder alles vorüber. Bevor wir Valentin zum Flughafen gebracht haben, sind wir ins Harley Davidson Museum in Milwaukee gegangen und haben Wisconsin Fast Food von Culver’s gegessen 🙂

Sooogar mit Video ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

4 x 500 Miles! Sobieski, Kenosha, Milwaukee, Mount Rushmore und zurück! oder auch: Tankentanzen und Neffin

Endlich der Eintrag zu meinem ersten Roadtrip!

Daniel, Judith und ich beschlossen relativ spontan einen Roadtrip zu machen. Ziel: Mount Rushmore in South Dakota. Ein Weg: 13 Stunden Fahrt ohne Pause! Fast 900 Meilen. Besonders gut geplant war unser Unterfangen nicht, aber das hat es noch viel aufregender gemacht 🙂

Am Donnerstagabend trafen wir uns bei Daniel in Kenosha und fuhren zusammen zum Konzert von Hardwell, das im Rave in Milwaukee statt fand (haha, ich und die Musik). Torben und KB haben uns vor Ort getroffen.  Zugegeben ich war ziemlich beeindruckt von dem Konzertgebäude und das Konzert an sich war auch ganz schön super. Absolut neue Erfahrung für mich und dann direkt mit dem Headliner vom Tomorrowland. Ich denke, ein ganz guter Einstieg.

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Nach dem Konzert beschlossen wir: Wir schlafen nicht! Wir fuhren nach Kenosha, beluden mein Auto und dann ging es auf auf und davon. 900 Meilen lagen vor uns Süßen.

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Als eines unserer ersten Etappenziele haben wir uns vorgenommen vom Highway runterzufahren und in einem netten Dinner Frühstück zu uns zu nehmen. In Minnesota gegen 9:00 Uhr hatten wir auch Glück. In einem kleinen ranzigen Dinner sollte es unendlich viel Kaffee, Hashbrowns, Omelette etc. geben. Umgeben von pensionierten Kniffelspielern genossen wir den sonnigen Morgen.

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Viele Stunden, Witze, tiefgründige Gesrpäche, Toiletten- und Essenspausen fuhren wir in South Dakota einem unglaublichen Sonnenuntergang entgegen. Nach 16 Stunden und einem Ritt auf einem Büffel kamen wir in unserem Hotel an. Leider war es bereits super dunkel, daher hatten wir keine Ahnung über unsere Umgebung. Wir erfrischten uns im eiskalten Pool, wärmten uns im Whirlpool wieder auf und fielen todmüde ins Bett. Das Hotel war der Burner, danke für das Buchen Judith 🙂

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Am nächsten Morgen stärkten wir uns bei einem netten Frühstück, um das Ziel der Reise zu besuchen. Mount Rushmore! Unterwegs hielten wir im Städtchen an, das aussah wie im Bilderbuch. Eigentlich hatten wir nur rund 8 Minuten Fahrt vom Hotel bis zum Mount Rushmore vor uns, aber wir benötigten 45 Minuten mit drei Stops. Die Umgebung war einfach atemberaubend! Ein Horrorfilm im Wilden Westen!

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Dann war es soweit! Wir erblickten unser Ziel! Es war einfach toll. Wir hatten perfektes Wetter und perfekte Sicht. Eine überaus erholsame Nacht  lag hinter uns. Drei Freunde aus Deutschland, die die Welt erkundeten. Ein Gefühl des Glücks durchfloss meine Adern. All das Heimweh und die Probleme waren für einige Augenblicke in den Hintergrund geschmettert worden.  Es waren Momente der Glückseligkeit. Einzige kleine Enttäuschung am Mount Rushmore war, dass man wirklich weit entfernt ist und nicht besonders nah drankommt, aber es ist trotzdem einzigartig.

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Nach diesem Ziel ging es weiter. Crazy Horse. Darüber hatte Judith Daniel und mich aufgeklärt: Crazy Horse ist das Gegenstück zum Mount Rushmore von den Ureinwohnern Amerikas. Es zeigt einen der Häuptlinge und ist bereits seit Jahrzehnten im Bau. Es ist das größte Monument der Welt und nur ca. 10 Minuten vom Rushmore entfernt. Als wir ankamen schien es zuerst als hätte sich der Ausflug erledigt. 28 $ sollten wir blechen. Ich meine: Wir sind Studenten und nicht reich, deshalb zögerten wir. Die Frau im Kassenhäuschen war super nett und gab uns eine Freikarte, als sie hörte, dass wir deutschen Austauschstudenten waren. Sie sagte, sie hätte einen guten Tag, das Wetter wäre so schön und sie möchte uns eine Freude bereiten. Hat geklappt, Madame! Im großen Besucherzentrum schauten wir uns einen Film an, besuchten das Museum und machten eine Tour näher ein den Berg. Bevor wir uns auf gen Heimat machten, kauften Judith und ich kitschigerweise eine absolute süße Freundschaftskette.

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Auf dem Weg zurück wollten wir durch die Badlands fahren. In South Dakota gibt es die endlosen Weiten von denen Jeder  spricht und als wir auf dem Weg in die Badlands waren, wurde uns das umso bewusst. Eine zweispurige Straße mit im Nirgendwo. Keine anderen Autos, keine Häuser, Schilder mit der Aufschrift „Achtung! Klapperschlangen!“ Dann kamen wir an. Dachten wir. Wir waren absolut begeistert von der Landschaft, die wir durchfuhren. Wir hielten an der einizgen Tankstelle weit und breit, um den sicherheitshalber einen vollen Tank zu haben. Wer weiß, wann es die nächste Möglichkeit gibt. Die freundliche Kassiererin erklärte uns dann, dass wir noch gar nicht in den eigentlichen Badlands waren, sondern nur drum herum gefahren sind. Sie erklärte uns den Weg und wir fuhren so schnell wie möglich (und erlaubt :D) los, damit wir die Badlands noch bei Sonnenuntergang durchqueren konnten. Glücklicherweise war die Mautstelle geschlossen und wir konnten gratis durch. Erneut: Atemberaubend!

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Danach hieß es: Ab nach Hause. Wir starteten unsere Fahrt 900 Meilen gen Osten. Am Sonntagmorgen hielten wir nahe Madison am Devil’s Lake, machten ein Nickerchen und latschten ein bisschen rum (ich war zu geschafft zum reellen Wandern). Es war richtig schön und ein guter Abschluss bis wir nach Hause fuhren.

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Am Sonntagabend war dann jeder von uns wieder in seinem eigenem Bett. Völlig erschöpft, aber total zufrieden. Danke für dieses Erlebnis Daniel und Judith!

Alte Schachtel

Am 23. Oktober 2015 hatte ich das Vergnügen 25 Jahre alt zu werden. Dieser Tag war ein Tag gefüllt mit diversen Emotionen. Einerseits: Wow, ich verbringe meinen 25. in den Staaten. Geile Sache. Andererseits: Wo sind meine Familie, Freunde, Traditionen?

Ich hatte bereits in meinen Geburtstag reingefeiert, da meine amerikanische Freundin Nadia am 22. Geburtstag hatte und wir beschlossen mit Katherina und Muhammad in eine Bar zu gehen und meinen Geburtstag dort reinzufeiern.

Am nächsten Morgen erwartete mich ein Geburtstagskuchen und Karten für ein Spiel der Gamblers. Das ist die heimische High School Icehockey-Mannschaft (kein Plan, wie das grammatisch korrekt geschrieben wird :D). Ich hab viel geskypt mit meiner Familie und Freunden, bevor ich mich an die Abendvorbereitungen machte. Ich hatte ein paar nette Freundin zum Essen eingeladen. Da ich allerdings recht weit außerhalb wohne und die anderen internationalen Studenten keine Autos haben, feierte ich in Oussamas, Elis und Roohs Wohnung. Ich kochte Huhn in scharfer Curry-Kokos-Sauce mit Nudeln, Reis, Salat und danach servierte ich ein Zimtparfait. Muhammad hat sich große Mühe gegeben mein Heimweh zu verdrängen und dekorierte die Wohnung wie verrückt mit Luftschlangen, Luftballons, ich bekam eine Tiara. Wir aßen, tranken, sangen, tanzten und lachten. Es war ein netter Tag und die harte Party mit Euch wird in Deutschland nachgeholt 🙂

Eines der Highlights war das Abendessen mit meinen Gasteltern am Sonntag. Ursprünglich wollte ich kochen, doch Eileen hat frischen Hummer aus Baraboo mitgebracht. Frisch gefangen und von der Ostküste hertransportiert. Ich sach mal so: Nicht unbedingt mein Fall, aber trotzdem ziemlich cool!

Ich erhielt viele Karten von meiner tollen Familie. Sogar das Deutsche Rote Kreuz schickte mir eine Geburtstagskarte mit Unterschrift des Geschäftsleiters und des Präsidenten nach Sobieski. Ein paar Tage verspätet kam der Umschlag von Mama, Papa und Rere an. Darin waren der obligatorische Schachelkranz und ein T-Shirt mit einem Bild von mir. Besonderen Dank auch an Vika und den Chor aus ihrer Oper, die mir ein Ständchen gesungen haben 🙂

Danke an Alle, die an mich gedacht haben 🙂

Trick or Treat

Hallo,

in meinem heutigen Eintrag geht es um: Halloween. Jeder, der sich mein Freund nennt, sollte wissen, dass Rere und ich jährlich im Faschingsstress sind. Wir lieben selbstkriierte Kostüme, die besonders sind, aber trotzdem kein Monatsgehalt kosten. Dasselbe Anliegen hatte ich für mein Halloweenkostüm, aber leider fehlte mir meine Schwester. Ich musste alleine ran. Das Schwierigste an der ganzen Geschichte war, das richtige Kostüm zu wählen. Es hat bis zum Morgen des 31. Oktobers gedauert, bis ich mich entschieden hatte, ganz nach Wisconsinschen Jagdinstinkt als Reh zu gehen. Das fand ich süß, nicht zu aufwending, günstig, einfach, eindrucksvoll und vor allem warm. Bevor ich das Haus verließ, kam unsere Nachbarin vorbei und brachte mir ein paar Süßigkeiten für Halloween. Super liebenswert. Ich fuhr also zu Goodwill, um mir ein paar farblich passende Klamotten zu kaufen, die meinen eigenen minimalistischen Kleiderschrank hier ergänzen. Jaja, wenn ich ein Junge wäre, dann würde mir der Inhalt wahrscheinlich locker reichen, aber auch wenn ich weiß, dass ich den ganzen Kram nicht in zwei Koffern zurück nach Deutschland bekomme, kommt mir das trotzdem recht wenig vor. 14 Paar Schuhe? Hallo!? Ich bin ein Mädchen mit viel Liebe für Sneaker, es reicht nicht! Naja jedenfalls kaufte ich ein paar Teilchen und nach dem ich mich umgezogen und geschminkt hatte, war ich relativ zufrieden mit meinem Last-Minute-Kostüm.

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Um zu partyisieren sind Muhammad, Oussama, Sheyenne und ich dann nach Madison gefahren. Am Abend zuvor waren wir beim Terror on the Fox, ein sogenanntes Haunted House, voll mit Zombies etc. Ich muss zugeben: Ich hab mir fast in die Hose gemacht. Ich bin relativ schreckhaft :D.

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Naja jedenfalls hatten wir beschlossen nach Madison  zu fahren Dort war das Freak Fest. Ein großes Festival mitten in der Studentstadt mit zahlreichen Bühnen und Bands. Eintritt lag bei 15$ pro Nase und war dementsprechend nicht besonders günstig. Leider war ich etwas enttäuscht. Obwohl es sich um eine öffentliche Veranstaltung, die abgesperrt war, wurden trotzdem keine Getränke ausgeschenkt. Wenn man durstig war, musste man sich also erstmal an den Schlangen der Bars und Kneipen anstellen, bis man endlich drin war und ein Bier bekam. Glücklicherweise hatte ich schon vorher herausbekommen, dass Daniel, Annika und Shalin auch in Madison sind, deshalb haben Daniel und ich uns eine Bar gesucht und einen Pitscher Bier zusammen gezischt. Auf den Straßen konnte man dasselbe Phänomen wie beim Fasching beobachten. Die meisten Weiber denken nur: Hauptsache viel Haut. Scheiß auf die Gesundheit. Naja jeder wie er will.

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Fazit: Es war cool es erlebt zu haben, aber muss ich nicht wieder hin 😉

Lovely Vanessa

Experience Globalization! Become International!

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Hey Leute,

viele meiner letzten Aktivitäten habe ich mit den anderen internationalen des NWTC  und des Fox Valley Technical College aus Appleton erlebt. Ich hab echte Freunde aus aller Welt kennen gelernt und das ist wirklich großartig. Hab ich einen interkulturellen Austausch? Mit Sicherheit! Studenten aus: Kolumbien, Ghana, Südafrika, Brasilien, Tunesien, Paktistan, Indonesien, Indien, Spanien, Mexiko, Frankreich, Russland und und und. Ihr könnt sagen, was Ihr wollt: Bei mir läuft es wirklich gut. Ich bin zwar noch nicht wirklich aus meinem Staat rausgekommen, aber ist nicht tragisch. Für den Anfang ist in Wisconsin auch EINIGES zu erleben.

Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich noch alles aus den letzten Wochen zusammen bekomme, aber ich versuche es mal:

Ziemlich zu Anfang sind wir nach Milwaukee zur State Fair of Wisconsin gefahren. State Fairs sind Messen/Ausstellungen mit Produkten aus dem ganzen Staat, Karussellen, Fressbuden. Ein bisschen wie eine Mischung aus Hanse Life und Freimarkt.  Zur Einstimmung gab es die umworbenen Cream Puffs, riesige Windbeutel, ziemlich lecker, aber auch mächtig.

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Am nächsten Tag hatten wir ein Treffen mit dem Rotaryclub zum Networking. Das war super interessant, wir haben wir viele nette Leute kennen gelernt. Das Treffen war bei einer der Mitglieder zu Hause und die hatte ein wirklich wunderbares Grundstück direkt am Fox River. Da das Wetter wunderbar war, befanden wir uns ausschließlich draußen, konnten die Leute beim Wasserski und Wakeboarding beobachten und einfach den Tag genießen.

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Am nächsten Wochenenden fuhren wir zum Noahs Arch. Amerikas größten Wasserpark in Wisconsin Dells. Glücklicherweise waren wir wieder mit fantastischen Wetter gesegnet, was das ganze Unterfangen natürlich noch viel besser macht.

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Zwischenzeitlich haben uns die Mitglieder der Rotarier auch noch zu unserem ersten Spiel der PACKERS!!! eingeladen. Das war großßartig. Ich hatte zwar keine Ahnung von Football (Shame on me Lischen, ich weiß. Wenn ich wieder da bin, können wir uns zusammen Football reinziehen) und es war auch „nur“ ein Pre-Season-Game, aber wow. Es war wirklich unglaublich cool.  Nicht zu vergleichen mit unseren Fußballspielen. Vor dem Spiel geht’s erstmal zum Tailgaiting, gewissermaßen vorglühen mit Bier und Essen. Dann ab zum Stadion. Ich saß zusammen mit Ahmed aus Tunesien ganz allein fast ganz oben. Man ist zwar relativ weit vom Spiel entfernt, aber man hat einen grandiosen Blick über das Stadion hinaus und kann das Spiel auf einem gigantischen Monitor betrachten, Alle Leute im Stadion waren super gut gelaunt, es ist total friedlich und eigentlich geht es mehr um alles andere als um das Spiel selbst. Nationalhymne, Feuerwerk, Kick-Off,  Laolas.

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Ein Ausflug nach Door County haben wir auch noch gemacht. Door County ist ein Landstrich, der den Lake Michigan und Green Bay trennt.  Ein riesiges Ferienresort wie die Region nahe der Küsten. Schon einen Tag am Strand rumgehangen, geschwommen, Volleyball gespielt und n nettes BBQ gehabt.

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Labor Day war ich mit Muhammad, Roohul, Ilker und deren Mentoren in Ashwaubenon. Wir haben einen netten Tag verbracht. Mal wieder BBQ, Cricket, Bier und viel Geschnacke über verschiedene Kulturen.

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„Campen“ waren wir natürlich auch zusammen mit den anderen internationalen Studenten vom Fox Valley Technical College, unter anderen auch Lisa und Hans. Allerdings war ich nur recht kurz da. Hab am Samstagmorgen diverse internationale in mein Auto gepackt und dann sind wir los. Ich hab gelernt wie mean Kanu fährt und wir haben diverse Teamaufgaben gelöst. Am Samstagabend haben wir dann unsere Herkunftsländer präsentiert und ein bisschen getanzt. Vorher hab ich allen beim Lagerfeuer noch Stockbrot präsentiert. Scheint wirlich ein deutsches Ding zu sein, aber alle waren begeistert.

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Vergangenes Wochenende sind wir ab nach Illinois zum Six Flags Great America. Es war Fright Fest. Halloween und so. War ganz nett, aber jetzt auch nicht  so der Oberbrüller. Super teuer und super voll.

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