{"id":39,"date":"2015-05-25T18:00:57","date_gmt":"2015-05-25T16:00:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.32ppp.de\/agoetz\/?p=39"},"modified":"2015-07-21T16:17:47","modified_gmt":"2015-07-21T14:17:47","slug":"und-dann-kommt-alles-anders-als-man-denkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.32ppp.de\/agoetz\/2015\/05\/25\/und-dann-kommt-alles-anders-als-man-denkt\/","title":{"rendered":"#1 Und dann kommt alles anders als man denkt&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Von Michelfeld, nach M\u00fcnchen (oder eben auch nicht) in die USA&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Hier bin ich nun, mitten in Vorbereitungen und Vorfreude auf mein USA Jahr.<br \/>\nAber wie kam es \u00fcberhaupt dazu?<\/p>\n<p>Fangen wir mal von vorne an.<br \/>\nNach meiner Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin habe ich noch das Fachabitur in einem Jahr obendrauf gelegt, welches ich 2014 abgeschlossen habe. Danach hatte ich erst einmal die &#8222;Schnauze voll&#8220; vom Lernen, also dachte ich mir, bewerbe ich mich mal bei verschiedenen Unternehmen. Nach einigen Vorstellungsgespr\u00e4chen habe ich aber dann gemerkt, dass das irgendwie doch noch nicht das Wahre f\u00fcr mich ist, und ich doch lieber nochmal studieren m\u00f6chte.<br \/>\nBl\u00f6d nur, dass mir diese Idee nat\u00fcrlich erst Ende Juli kam, als die Bewerbungsfrist f\u00fcr das Wintersemester 2014 schon 15 Tage abgelaufen war&#8230;<br \/>\nNa gut, eine L\u00f6sung musste her. Da mein Fachabi-Schnitt eher so Mittelma\u00df war, dachte ich, probiere ich es eben zum Sommersemester, da hier die NC\u00b4s f\u00fcr Tourismusmanagement niedriger sind. Da es allerdings eben erst Juli war, und die Bewerbungsphase im November beginnt, konnte &amp; wollte ich nat\u00fcrlich nicht einfach zu Hause rumsitzen. Wie gut nur, dass unser\u00a0Freundeskreis gro\u00df ist und ich somit in der Firma eines\u00a0guten Bekannten anfangen konnte zu arbeiten. (<a href=\"http:\/\/www.tyremotive.de\">www.tyremotive.de<\/a> ; super nette Leute, DANKE f\u00fcr die sch\u00f6ne Zeit \ud83d\ude42 )<\/p>\n<p>Irgendwann <strong>Ende August<\/strong> schickte mir dann die liebe Jessica G. (an dieser Stelle tausend Millionen unendlich&#8230; wei\u00dfte schon&#8230; Dank \ud83d\ude00 ) eine Nachricht mit einem Link f\u00fcr das PPP. Sie meinte, ich soll mir das mal anschauen, das w\u00e4re genau das Richtige f\u00fcr mich. Meine liebste Mama nat\u00fcrlich gleich: &#8222;Los hopp, bewirb\u00b4 dich da, Bewerben kostet nix, USA war schon immer dein Traum!!!&#8220; Na gut, nachdem ich mich auf der Website \u00fcber das PPP informiert habe und es mir vom ersten Moment an total super gefallen hat, habe ich also die erste Bewerbung abgeschickt. Ein paar Stunden sp\u00e4ter kam auch schon die Zusage, dass ich mich weiter bewerben kann. Dies bestand nun aus gef\u00fchlten 100 Seiten (Foto, besuchte Schulen, Motivationsschreiben, Gesundheitsbescheinigung vom Arzt,\u00a0Infos f\u00fcr die Gastfamilie auf Englisch, pers\u00f6nliche Bewertung des Ausbilders,&#8230;) Da ich eine schulische Ausbildung gemacht habe, und somit keinen Ausbilder hatte, dachte ich mir, das wird eh nix, da kann ich ja keine konkreten Angaben machen, sowas habe ich nicht, etc etc. Da hat mich meine Motivation fast schon verlassen. (Es war nat\u00fcrlich auch schon der 23. September, also 3 Tage vor Bewerbungsschluss.. jaja ich mache gerne immer alles auf den letzten Dr\u00fccker h\u00e4h\u00e4.. \ud83d\ude00 )<br \/>\nAuch Motivationsschreiben und ich sind die gr\u00f6\u00dften Freunde&#8230; NICHT&#8230;<br \/>\nNa gut, irgendwann konnte ich mich doch dazu \u00fcberwinden und war sogar mit meinem Endergebnis sehr zufrieden.<\/p>\n<p><strong>Die Auswahltagung<\/strong><br \/>\nMitte Oktober kam dann die erste freudige E-Mail: Ich wurde auf eine Auswahltagung am 14. November in Bonn eingeladen. Juhu, das erste kleine Erfolgserlebnis. Also habe ich am 13. November meine Sachen und meine Oma gepackt, und bin nach Bonn gefahren.\u00a0Mit riesen Aufregung traf ich dann bei der GIZ auf die anderen Bewerber, da haben wir gleich alle mal unsere Wahlkreise abgefragt um die Konkurrenz auszusp\u00e4hen \ud83d\ude00 Gl\u00fccklicherweise war ich die einzige vom WK 250 an dem Tag. Der Tag war lang, es ging von 9 &#8211; 17 Uhr. Abschlie\u00dfend habe ich mit f\u00fcnf weiteren Bewerbern Nummern ausgetauscht, um in Kontakt zu bleiben und im Februar zu erfahren, wer auserw\u00e4hlt wurde.<br \/>\nDas Einzelgespr\u00e4ch verlief meiner Meinung nach nicht gut, ich sollte erkl\u00e4ren, wie ich bestimmte kritische Situationen in der Gastfamilie am besten l\u00f6se, warum ich mich genau f\u00fcr das PPP beworben habe, und dann musste ich Deutschland zeichnen&#8230; \u00c4h ja, zeichnen, das kann ich ja sooooo gut&#8230; Mein Deutschland war dann ein zackiges, kastenf\u00f6rmiges Etwas, aber mit viel Phantasie konnte man es erkennen, haha. Dann musste ich noch Berlin und die Mauer einzeichnen und mir wurden Fragen zum Mauerfall etc gestellt. (Da war gerade 25-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um).<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag lag ich dann mit Magen-Darm-Grippe im Hotelbett. Super Zeichen dachte ich nur \ud83d\ude09 \ud83d\ude00<\/p>\n<p><strong>M\u00dcNCHEN:<\/strong><br \/>\nWie bereits erw\u00e4hnt, hatte ich auch vor zu Studieren. Brauchte ja einen Plan B falls das mit den USA nicht klappen sollte. Also habe ich mich f\u00fcr vier FH\u00b4s beworben. Aus M\u00fcnchen kam im Januar die Zusage. Da ich vom PPP noch nichts geh\u00f6rt hatte (und da ich sowieso pessimistisch war), habe ich mich nat\u00fcrlich nach Wohnungen in M\u00fcnchen umgeschaut.<br \/>\nMitte Februar sind Mama und ich nach M\u00fcnchen gefahren und haben 3 Wohnungen angeschaut. Die erste war perfekt. Allerdings gab es mehrere Interessenten und ich musste auf eine Zusage warten.<\/p>\n<p>Nachdem Mitte Februar die Teilnahme\u00a0f\u00fcr\u00b4s PPP kommen sollte (andere hatten sie schon Ende Januar) und ich immer noch nichts hatte, war ich eigentlich schon auf M\u00fcnchen eingestellt, da ich dachte, jetzt kommt nichts mehr vom PPP.<br \/>\nAschermittwoch bin ich dann zum Skifahren. <strong>Freitag, der 20. Februar 2015.\u00a0<\/strong>Ich sa\u00df gerade auf der Almh\u00fctte in Skikleidung, als meine Mama anrief und so ins Telefon heulte und schrie, dass ich erst dachte, meine Katze ist gestorben. Als ich aber dann raush\u00f6ren konnte, dass ein Brief gekommen war mit der <strong>ZUSAGE<\/strong> f\u00fcr das PPP Stipendium, konnte ich es erst gar nicht glauben. Mir liefen nur die Tr\u00e4nen. Endlich ging mein langersehnter Traum in Erf\u00fcllung. Nat\u00fcrlich hat dann am gleichen Tag noch die Hausverwaltung aus M\u00fcnchen angerufen, um mir zu sagen, dass ich die Wohnung bekomme. Gaaaaanz toll.<br \/>\n<strong>Naja wenn\u00b4s l\u00e4uft dann l\u00e4uft\u00b4s.. oder wie sagt man jetzt? &#8222;L\u00e4uft bei dir&#8220;.. \u00e4h bei mir&#8230; l\u00e4uft bei mir \ud83d\ude00 \ud83d\ude09<br \/>\n<\/strong><br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich\u00a0habe\u00a0ich mich\u00a0f\u00fcr das PPP Stipendium entschieden. Eine von deutschlandweit 75 zu sein&#8230; diese Chance bekomme ich NIE wieder. Ich glaube es immer noch nicht&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Michelfeld, nach M\u00fcnchen (oder eben auch nicht) in die USA&#8230; Hier bin ich nun, mitten in Vorbereitungen und Vorfreude auf mein USA Jahr. Aber wie kam es \u00fcberhaupt dazu? Fangen wir mal von vorne an. 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