{"id":56,"date":"2015-07-04T22:48:59","date_gmt":"2015-07-04T20:48:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.32ppp.de\/mmuenchow\/?p=56"},"modified":"2015-08-01T14:54:12","modified_gmt":"2015-08-01T12:54:12","slug":"was-bisher-geschah","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.32ppp.de\/mmuenchow\/2015\/07\/04\/was-bisher-geschah\/","title":{"rendered":"Was bisher geschah&#8230;"},"content":{"rendered":"<p lang=\"de-DE\">Sooo, dann geht&#8217;s hier jetzt auch mal los mit meinem Blog. Hier werde ich in Zukunft immer mal wieder was \u00fcber mein Jahr in den USA schreiben, in welchem Umfang und in welcher H\u00e4ufigkeit wird sich zeigen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zu Anfang gibt\u2019s nochmal einen kurzen \u00dcberblick dar\u00fcber, was bisher so passiert ist. Ich versuche dabei, nicht zu sehr ins Detail zu gehen, wer zu bestimmten Dingen genauere Infos haben m\u00f6chte oder Fragen hat, kann sich gerne bei mir melden. Au\u00dferdem schreiben ja noch viele andere einen Blog und ich bin mir sicher, dass es da nochmal mehr Infos gibt. \ud83d\ude09<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Angefangen hat das Ganze nat\u00fcrlich mit der Bewerbung, die Bewerbungsfrist f\u00fcr das PPP geht in der Regel von Mai bis September (des Vorjahres). Erfahren habe ich von dem Programm im Juli, also eigentlich noch genug Zeit. Genau das dachte ich mir dann auch und hab das Ganze nat\u00fcrlich immer weiter aufgeschoben, bis es irgendwann dann immer enger wurde. Geschafft hab ich&#8217;s dann nat\u00fcrlich trotzdem noch, wenn auch etwas knapper als eigentlich n\u00f6tig gewesen w\u00e4re. Die Bewerbung konnte man online ausf\u00fcllen und war recht umfangreich. Unter anderem gab es Fragen zur eigenen Person, man musste anhand von Leitfragen eine Art Motivationsschreiben verfassen und es wurden Situationen in den USA geschildert und man sollte schreiben, wie man reagieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Das ganze wurde dann sowohl online als auch mit der Post angeschickt und dann hie\u00df es erst mal warten. Anfang Oktober kam dann endlich eine Mail von der GIZ: Die Einladung zur Auswahltagung in Bonn. Also am 30.10. ab nach Bonn, eine Nacht im Hotel verbringen, damit man p\u00fcnktlich da ist und los geht\u2019s. So die Theorie. War in der Praxis auch mehr oder weniger so, bis auf das p\u00fcnktlich sein. Da aber pl\u00f6tzlich das Navi meinte, mal streiken zu wollen wurde es dann doch knapper als geplant und da wir dann auch noch am Sitz der GIZ vorbeigefahren sind, kam ich sch\u00f6n 5 Minuten zu sp\u00e4t. Super, klasse erster Eindruck. Los ging&#8217;s dann mit einer Einf\u00fchrung in das Programm und einen \u00dcberblick zum Tagesablauf. Der erste Teil war eine Gruppenarbeit, die man dann zu viert oder f\u00fcnft (ich wei\u00df es leider nicht mehr genau) pr\u00e4sentieren sollte. F\u00fcr mich der n\u00e4chste Teil, war dann das pers\u00f6nliche Gespr\u00e4ch. Das verlief in einer \u00fcberraschend angenehmen Atmosph\u00e4re und auch wenn ich auf viele Fragen keine Antwort wusste, glaube ich schon, dass ich mich auf der pers\u00f6nlichen Ebene ganz gut verkauft habe. Der letzte Teil war dann noch ein Englisch und ein Allgemeinbildungstest (Englisch no problemo, Allgemeinbildung naja) und dann ging&#8217;s wieder ab nach Hause. Wir wussten, dass wir fr\u00fchestens Anfang Januar Bescheid kriegen, falls wir eine Runde weiter sind (das w\u00e4re dann ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch mit dem Paten-Abgeordneten), also wurde es im November\/Dezember erst mal ruhiger um das Thema. Als dann im Januar die ersten Leute ihre Zusage bekamen, ging die Aufregung erst richtig los. Als ich dann eines Samstags (am 31. Januar um genau zu sein) zuf\u00e4llig mal die Post holen ging, blieb mir dann pl\u00f6tzlich das Herz fast stehen: Da lag ein Brief aus dem Bundestagsb\u00fcro von Albert Stegemann (sch\u00f6n zu erkennen am bedruckten Briefumschlag, fiel also sofort ins Auge). Da ich wusste, das man im Falle einer Absage normalerweise nicht benachrichtigt wird, konnte das eigentlich nur eines bedeuten, aber ich habe den Brief nat\u00fcrlich trotzdem noch auf der Treppe aufgerissen und hatte dann die Gewissheit: Ich hatte einen der begehrten 75 Pl\u00e4tze bekommen!<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Hier nochmal ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an Herrn Albert Stegemann, dass Sie mich ausgew\u00e4hlt haben und mir somit diese Riesen-Chance geben!<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ende April ging es dann nach Bad Bevensen zum einw\u00f6chigen Vorbereitungsseminar. Da gab&#8217;s dann unter Anderem viele Infos \u00fcber die USA, interkulturelles Training, Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte (nat\u00fcrlich speziell Zweiter Weltkrieg), Antrag des Visums und und und&#8230;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Das allerwichtigste an dem Vorbereitungsseminar war aber (zumindest f\u00fcr mich), das Kennenlernen der anderen Teilnehmer. In Bad Bevensen waren insgesamt 25 Teilnehmer (es gab au\u00dferdem noch Seminare in W\u00fcrzburg und in Geisa mit auch je 25 Teilnehmern). Wir haben uns sofort gut verstanden und hatten einfach eine geniale Zeit. Danke hier noch mal an die Bad Bevensen Crew (14\/7 \ud83d\ude09 ).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Es gibt irgendwann auch noch ein kurzes Filmchen \u00fcber das Seminar, mal schauen, wann das fertig wird ;).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">N\u00e4chster gro\u00dfer Schritt war dann der Visaantrag. Daf\u00fcr musste man entweder nach Frankfurt, M\u00fcnchen oder Berlin in das Konsulat der US-Botschaft. F\u00fcr mich ging&#8217;s nach Berlin, fein 5 Stunden Bus-Tour. Unterkommen konnte ich bei Basti (auch hier nochmal Danke!) und mit ihm zusammen ging&#8217;s dann auch am n\u00e4chsten morgen zur Botschaft. Der Termin an sich war recht unspektakul\u00e4r. Bis auf die Sicherheitskontrollen beim Betreten war das wie jeder andere Beh\u00f6rdengang auch. Die zig Unterlagen, die wir mitbringen sollten (Bankbescheinigung, Meldebescheid,&#8230;) brauchte man gar nicht und auch das \u201ealles entscheidende\u201c Interview bestand aus genau zwei Fragen: \u201eWieso wollen Sie in die USA einreisen?\u201c &amp; \u201eWohin genau wollen Sie reisen?\u201c. Auf die zweite Frage konnte ich nat\u00fcrlich noch nicht antworten, da ich meine Platzierung zu dem Zeitpunkt noch nicht hatte. War offenbar vollkommen egal, denn direkt danach hie\u00df es: Visa approved.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Am Tag vor dem Termin bei der Botschaft bekamen auch die ersten Teilnehmer Ihre Platzierungen und da stieg die Anspannung nat\u00fcrlich nochmal ins Unendliche. Auch Basti hatte seine Platzierung bekommen (auch wenn er&#8217;s erst abends um halb 11 gemerkt hatte \ud83d\ude00 ), f\u00fcr Ihn geht\u2019s nach Riverside (Kalifornien). Traumplatzierung, Gl\u00fcckwunsch dazu. \ud83d\ude09<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Meine Platzierung kam dann etwas sp\u00e4ter, und zwar am 30.06.. F\u00fcr mich geht es nach Austin (Texas)!<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Mehr \u00fcber meine Platzierung erfahrt ihr dann im zweiten Blogeintrag.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Oha, das wurde ja doch ausf\u00fchrlicher als urspr\u00fcnglich geplant. Ich hoffe, das war nicht zu lang, an alle die sich das hier ganz durchgelesen haben: Respekt und Danke daf\u00fcr!<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Cheerio.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sooo, dann geht&#8217;s hier jetzt auch mal los mit meinem Blog. Hier werde ich in Zukunft immer mal wieder was \u00fcber mein Jahr in den USA schreiben, in welchem Umfang und in welcher H\u00e4ufigkeit wird sich zeigen. Zu Anfang gibt\u2019s nochmal einen kurzen \u00dcberblick dar\u00fcber, was bisher so passiert ist. 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