Land of Lincoln & Indi

Freitag 09.10

Der zweite große Roadtrip stand bevor, also fuhr ich am Morgen nach Evansville, um Steffi abzuholen. Nach einem schönen Frühstück bei Cracker Barrel, ich liebe diese Brot-Biscuits dort, haben wir dann die Universität von Evansville besichtigt. Grund dafür war das mein Vater während des 3. CBYX Programms hier platziert war. Witzig, dass ich nur 1,5 Stunden weiter gelandet bin 😄. Danach sind wir nach Olney zurückgefahren und haben Abends dann Football geguckt. Nur die erste Halbzeit, danach sind wir dann zu meinen Freunden gefahren und hatten ein warmes Campfire 🙂 War nämlich schon wieder saukalt 😄

Samstag 10.10

Am Morgen brachen wir dann mit meiner Hostfamily und unserem riesigen Buswohnmobil (auch RV) auf, um in den Garden of the Gods Nationalpark zu fahren.
Ich hatte bisher eigentlich nur viel über den Wald dort gehört und deswegen gar nicht mit diesen riesigen beeindruckenden Felsformation gerechnet, die man dort vorfindet. Es gibt keinerlei Zäune oder so. Man kann also bis ans Ende der steilen Klippen gehen. Bisschen gefährlich, aber geil 😄
Anschließend sind wir weiter gefahren zum Cave in the Rocks. Eine riesige Höhle direkt neben dem Ohio River. Wenn der River ansteigt, ist die Höhle komplett geflutet mit Wasser. Ziemlich beeindruckend. Abends haben wir dann nur noch Halt an einem RV Campground gemacht, den Grill angefeuert und dann gab es lecker Burger und zum Nachtisch Marshmallows mit Hershey Schokolade. 😍

Sonntag 11.10

Wir machten uns morgens früh auf den Weg nach Mammoth Cave, der größten unterirdischen Höhle der Welt, da es hier immer ziemlich schnell voll wird. Als wir dort ankamen um 12 Uhr, waren schon fast alle Touren ausverkauft. Wir konnten aber zum Glück noch eine für 15 Uhr bekommen. Noch schnell Lunch und nen warmen Pulli geschnappt und ab gings runter in das 650km große Höhlenlabyrinth. Unsere Tour war nur 1,5 km lang 😄 Während der Tour hat hat unser Guide uns dann einmal gebeten alle auf Holzbänken zu setzen. Dann wurde das Licht, welches die Höhle beleuchtet ausgemacht und man konnte einmal das erfahren was alle Höhlenforscher sehen die, nur mit ihrem Feuerzeug, Taschenlampe oder whatever bewaffnet, hier rein gehen. Es war sowas von dunkel, dunkler geht gar nicht. Nach unserer Tour haben wir uns auf unserem Campground eingerichtet und Feuer gemacht für unsere schönen Steaks und Backkartoffeln die wir mitgebracht hatten. Es war noch ein schöner und relaxter Abend im Nationalpark bis es dann spät abends in die Falle ging.

Montag 12.10

Wir machten uns morgens auf den Weg nachhause weil Jake Footballtraining hatte und Steffi und ich noch am selben Abend in Indianapolis, bei Miriam, sein wollten. Auf dem Weg gab es dann noch DAS Corvette Museum des Landes, wo wir dann natürlich anhalten mussten. Ich hätte dort wohl durchaus gerne ein paar Autos mitgenommen.
Zuhause angekommen haben wir noch schnell das Motorhome ausgeräumt und die Tasche neu gepackt und dann ging es, inklusive einer Walmart Pizza und mit Energy Drinks bewaffnet, Richtung Indianapolis. Nach 2,5 Stunden Fahrt waren wir dann endlich bei Miriam angekommen und lernten ihre Hostmum kennen. Anschließend ging es dann mit einem Freund von Miri ins Collegeviertel, wo lauter Bars waren. Leider war es Feiertag und alle Studenten Zuhause bei ihren Familien, sodass nur zwei Bars wirklich auf waren. Naja eine davon war trotzdem ziemlich fun und wir haben es dort doch relativ lange ausgehalten. Die Breadsticks hier waren übrigens der hammer. Ich liebe diese Teile.

Dienstag 13.10

Am Morgen gab es dann seit langem das erste mal wieder schönes Frühstück. Zwar keine Brötchen aber lecker Spiegeleier und normaler Brotaufstrich :-D. Miriam hatte noch Zuchinibread gemacht. Mit den Chocolate Chips schmeckte das echt richtig gut und nicht so schlecht wie der Name erst vermuten ließ 😀 Hatte eigentlich geschmacklich nichts zu tun mit Zuchini. Es war halt ein bisschen was in dem Brot was ich eher als Kuchen bezeichnen würde 😀 Danach ging es dann rein nach Indianapolis. Das erste was mir auffiel waren die ganzen Verrückten auf dem FÜNF-spurigen Interstate. Da man hier ja auch rechts überholen darf, ist man eigentlich nur am Kopf drehen und herumwirbeln, um zu sehen ob man jetzt wirklich die Spur wechseln kann, ohne jemand anderen zu rammen. Aber irgendwie hat es auch Spaß gemacht sich so durch den Verkehr zu schlängeln. Als erstes gingen wir dann auf einen Aussichtspunkt in einem der großen Hochhäuser, von dem man die ganze Stadt überblicken konnte. Ein Guide erklärte uns dann noch einige Besonderheiten, die man von hier oben sehen konnte, bevor es mit dem Fahrstuhl wieder runter in die Stadt ging. Anschließend haben wir die Stadt mit dem Fahrrad erkundet. Es gab einen vorgegebenen Pfad den man fahren konnte, um alle wichtigen Sehenswürdigkeiten zu sehen. Einmal zu viel geguckt und vergessen abzubiegen, versucht man dann auch erstmal ne halbe Stunde den Weg wiederzufinden 😀 Das Wetter war echt perfekt nur der Wind war etwas kalt, aber wollen wir uns mal nicht beschweren. Wenigstens war die Sonne da. Der Weg entlang des Kanals, der direkt durch die Stadt fließt, war dabei am schönsten. Leider schien die Stadt einen Tag nach Columbus Day noch einen zusätzlichen Tag frei zu haben, denn alle Museen oder öffentlichen Gebäude waren noch geschlossen. Nach dem Abendessen machten Steffi und ich uns dann auf den Weg nach Louisville, wo wir übernachten wollten, um am nächsten Morgen nicht mehr einen so langen Weg bis zum Flughafen zu haben. Auf dem Weg dahin gab es noch eine Outlet Mall, wo ich mich mal endlich einkleiden konnte, sodass ich jetzt nicht mehr nur meine Klamotten aus meinem Koffer habe 😀 Noch schnell zu Walmart Nachos und Cheese gekauft und ab ins Motel.

Mittwoch 14.10

Da wir ja in Louisville waren, dachten wir uns, wenn wir schon hier sind, können wir uns auch noch morgens hochquälen und Downtown besichtigen bevor wir dann zum Flughafen aufbrechen. Was wir nicht wussten, die Sonne ging hier erst um 10 vor 8 auf 😀 War aber ganz cool, so konnten wir den Sonnenaufgang in den Straßen von Louisville sehen. Hatte irgendwie was. Danach ging es dann leider schon zum Flughafen und ich musste Steffi wieder tschüss sagen, bis wir uns das nächste mal bei Yannick in Chicago sehen.

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