Volunteering Vol.01 & Film Festival Vol.01

Wird mal wieder Zeit, hier alles auf den neuesten Stand zu bringen, außerdem hab ich noch 4 Sachen, über die ich hier gerne schreiben würde, deshalb versuche ich diesmal wirklich, mich kurz zu halten ( 😉 ).

Heute geht’s um meinen Volunteer-Service. Jeder Teilnehmer muss im Laufe des Jahres mindestens 40 Stunden Freiwilligenarbeit leisten. Was wir machen können ist relativ offen, sollte nur im weitesten Sinne irgendwie sozial/kulturell förderlich sein. Oder so ähnlich. Ich hab also n bisschen rumgeschaut was man so machen kann, natürlich vor allem im Bereich Film/Musik/Kultur, soll ja auch Spaß machen und eventuell jobmäßig förderlich sein. Ich bin dann relativ schnell aufs Austin Film Festival gestoßen. Blablablablabla, Anmelden, Warten, Volunteer Orientation. Hab dann auf der Orientation glücklicherweise erfahren, dass auch im Bereich A/V-Technik und Video Leute gesucht werden, die etwas Erfahrung mit sonem Zeug haben. Hab also meinen Lebenslauf und n paar Sätze hingeschickt und schwups, war ich im A/V-Team fürs Festival.

Der Deal fürs Festival war: 3 Tage Arbeit à 12 Stunden, dafür gabs dann ’nen „Producers Badge“ (höchste Stufe, damit kommt man beim Festival überall hin/rein, kostet regulär ca. 600-700 Dollar). Klang also ganz gut. Was für Arbeit genau mich da erwartet, wusste ich nicht wirklich, irgendwas im Bereich „Audio“ während der Vorträge (das Film Festival besteht zum Einen aus den Screenings und zum anderen aus einer „Konferenz“, heißt: Vorträge zu allen möglichen Themen im Bereich Film).

So, zum wichtigen Teil also: Der eigentlichen Arbeit auf dem Festival:

Meine Schichten waren: Freitag (07-19 Uhr), Samstag (07-20 Uhr) & Sonntag (08-20 Uhr). Das hieß erstmal: früh aufstehen. Und zwar richtig früh, das ganze fand nämlich Downtown statt und Parken ist da nicht immer ganz so einfach, vor allem wenn man ’nen Platz für nen ganzen Tag braucht und nicht gleich 30 Dollar bezahlen will (kleine Randnotiz: genau das ist mir am ersten Tag passiert, stay tuned for die anderen Preise). Wecker ging also um 04:30, Abfahrt 06:00. Es hat natürlich genau an dem Wochenende mal wieder geregnet hier (nach ca. 3-4 Monaten Trockenzeit), Autofahren war also echt kein Spaß, vor allem bei den Fahrkünsten mancher Leute hier. Also: Ankommen, 30 Euro für’s Parken zahlen, durch den Regen zum Driskill Hotel rennen und natürlich 20 Minuten zu früh dran sein (deutsche Pünktlichkeit und so 😀 ). Am ersten Tag war ich vor allem als „Runner“ unterwegs, also Speicherkarten einsammeln, n paar Sachen rumschleppen und warten, war leider nicht so aufregend. Der zweite Tag war dann schon spannender, da war ich vor allem damit beschäftigt, Ton- & Videotechnik für das „Awards Luncheon“ aufzubauen und zu betreuen (da werden die Preise in den einzelnen Filmkategorien verliehen, ähnlich wie bei den Oskars/Emmys). Und nebenbei natürlich: Sachen durch die Gegend schleppen, aufbauen/abbauen etc. Der dritte Tag bestand dann vor allem aus abbauen und Sachen in den Bulli laden. Anstrengend, aber macht doch irgendwie Spaß. Ich glaube so viele Boxen wie an dem Tag habe ich selten von A nach B befödert.

Nach dem Volunteering ging’s dann zum noch angenehmeren Teil des Festivals: Filme schauen! Groß was zu erzählen gibt’s dazu allerdings nicht, Kino halt. Hab im Alamo Drafthouse noch unerwartet 50% Discount bekommen als Volunteer, so muss das! (Die Alamo Drafthouse Kinos sind warscheinlich die bekanntesten Kinos hier in Austin, da wird man während der Filme komplett mit Essen und Trinken (volle Mahlzeiten) versorgt, wenn man will.)

Filme & Kurzfilme, die ich während des Festivals gesehen habe:

Into Memory, Seahorse, Guide, Runaway, Esel, The Immaculate Misconception, Memoria, Headfirst, The Great Alone, Coming Through The Rye, Jack’s Apocalypse.

→ Auf meiner Startseite gibt’s oben ’nen neuen Reiter „Filme“ (oder so, vielleicht ändert sich der Name noch), da gibt’s ne Liste aller Filme, die ich während meiner Zeit in Austin im Kino gesehen habe mit Infos & Trailer zu jedem Film. Wird auch regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht!

Cheerio.

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