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Indian Hills Community College – es naht dem Ende

Erst mal ein großes SORRY an die, die diesen Blog lesen!
Ich habe jetzt schon länger keinen Beitrag mehr geschrieben – Grund?! Naja, man muss sich erst mal wieder an ein etwas verändertes Umfeld gewöhnen (Arbeit & Schule) & man steckt dann doch mal ein wenig zurück mit Reisen.
Ich versuche wieder etwas mehr zu schreiben – versprochen! 🙂

Ich möchte euch einfach nochmal das College-Leben ein bisschen näher bringen.
Wie ihr ja schon von meinem ersten Beitrag über das Indian Hills Community College wisst, hatte ich 5 Klassen, somit war ich automatisch ein Vollzeit Student, wiederum nur für den Fall Term (Quarter – 3 Monate). Jetzt gehe ich Teilzeit ins College (naja Teilzeit was bedeutet Teilzeit: ich habe eine Klasse pro Term). Dadurch, dass ich „Teilzeit“ ins College gehe, gehe ich natürlich auch arbeiten, nur so kann man auch Geld verdienen, für die ganzen Reisen. 😀

Nachdem ich mir dachte, gut ich habe einen neuen Job, ich möchte mir jetzt nicht noch dazu den größten Lernstress antun, nahm ich für den Winter Term Drawing (3. Creditpoints) (Drawing = Zeichnen).
Eine einstündige Klasse, bei der man pro Woche einmal anwesend sein sollte. Was soll ich dazu großartig sagen, war ganz lustig, man konnte öfters mal zeichnen, was man wollte. Hauptsache man hat seine Arbeiten pünktlich abgegeben. Hier mal ein Bild vom Zeichenraum & eine Kunstarbeit von mir – wollte ein bisschen die Vereinigten Staaten & Deutschland näher bringen. 😉
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Der Spring Term hat bereits begonnen, also habe ich mir noch eine letzte Klasse aussuchen dürfen, hmm…. was nehmen wir, AHHH Photography Environmental, eine Nachtklasse?! Wie bitte von 18:00-21:30?! Okay? Vielleicht ist ein Tippfehler enthalten… Nein? Okay, dann hab ich eben spät am Abend Unterricht, was soll´s, probieren wir doch einfach mal Photography Environmental (3. Creditpoints) aus.
Wie auch Drawing besteht nur einmal in der Woche Anwesenheitspflicht, man geht raus schießt Bilder & diskutiert sie dann. Man verändert Lichtverhältnisse & testet sich durch. Eine hoch moderne Spiegelreflexkamera wird nicht benötigt, man geht raus & benutzt sein Handy – was auch sonst. 😉 Man hat ja sowieso sein Handy überall dabei. Die Bilder werden dann benotet, aber zuvor werden sie natürlich mithilfe eines speziellen Bilddruckers, der kostenlos benutzt werden darf vom College, ausgedruckt. Ich könnte euch jetzt einen einfachen Raum zeigen, aber ich finde, dass ihr diesen Raum nicht unbedingt sehen müsst.
Eine interessante Klasse mit einem uninteressanten Schulungsraum – wie interessant. 😀

 

Das wars mit meinen Klassen, nach diesem Term bin ich fertig mit dem College, naja für mein Jahr hier. Ich bekomme keinen Abschluss, denn ein Abschluss benötigt 2 Jahre auf einem College in Amerika & ich hatte gerade einmal 9 Monate. Vielleicht bekomme ich es hin einen Graduation-Head zu bekommen, mal sehen (Ich arbeite daran – bekommen nur Studenten, die abgeschlossen haben 🙁 ). 😉

 

So jetzt mal weg von den Klassen, um dann auf das Thema Dorm Leben zu treffen. Ich habe nun viele Studenten kennen gelernt & ich kann nur eins sagen, ich bin ja so froh bei einer Familie zu leben & nicht im Dorm! An dem Indian Hills Community College in Centerville gibt es einen Dorm, der für Mädchen & Jungs offen ist, wiederum leben dort nur JUNGS! Also ich sehe eigentlich den ganzen Tag keine Mädchen rum laufen, man wird ständig angeglotzt, was einen schon richtig NERVT! Es macht wirklich keinen Spaß, nur von Jungs umgeben zu sein, ein paar Mädchen wären wirklich nett gewesen – aber was soll´s man kann es nicht ändern. 😀

 

Ich kann jedoch wirklich positiv von den Lehrern sprechen. Hat man Fragen, weil man etwas nicht verstanden hat oder man kann es einfach nicht richtig übersetzen, dann sind wirklich die meisten Lehrer sehr hilfsbereit. Ich hatte im ersten Term Biologie wie ihr wisst. Da hatte ich so Probleme, die ganzen Fachwörter auswendig zu lernen & sie auf Kommando wiederzugeben bei Prüfungen, ich bin zum Lehrer gegangen & habe wirklich um Hilfe gebeten. Er hat sich nach dem Unterricht meistens eine halbe Stunde Zeit genommen, nur um meine Fragen zu beantworten. Anderes Beispiel – Wir mussten einmal ein Bericht abgeben über eine Fermentation (Biologie Labor), der Bericht sollte 5 Seiten Text beinhalten. Viele wissen, ich bin nicht wirklich gut in Englisch, also bin ich zum Lehrer hin & habe gefragt, ob ich den Bericht 3 Tage früher abgeben darf, damit er mir bei dem englischem Satzbau hilft. Er hat sich mit mir eine Stunde hin gehockt & hat mir geholfen. Also wenn irgendwer mal Probleme hat, fragt die Lehrer, die meisten sind wirklich sehr hilfsbereit. 🙂

So das war es mal wieder, ihr hört bald wieder was von mir, das Thema „Arbeit“ ist noch nicht in meinem Blog behandelt. 😉 😀