Hawaii – The Aloha State
9. Juli 2016
Ja, ein Traum wird wahr! Hawaii, viele verbringen dort ihre Flitterwochen! 🙂
Wir haben dort einfach nur so Urlaub gemacht – man gönnt sich ja sonst nichts. 😀
Also vorab, dieser Beitrag wird lang, ewig lang… also mega lang! Da wir drei Inseln besucht haben & ich es unbedingt in einen Beitrag rein bringen wollte. 😀
Nehmt euch ein paar Minuten / Stunden, nein Minuten sollten reichen. 😀
Wie ihr sicherlich wisst, besteht Hawaii aus 6 Hauptinseln, man muss sich leider aussuchen, welche man besuchen möchte.
Insel #1: Oahu
Die beliebteste Insel für Urlauber. Dort ist jeden Abend etwas geboten, auch die Strände dort sind wunderschön, doch von einheimischen Hawaiianer ist dort weniger zu sehen. Die Insel ist auf Touristen eingestellt.
Am ersten Tag haben die Bewohner gleich ein privates Feuerwerk für uns gemacht. 😀 Okay, das Feuerwerk war nicht für uns, der Anwohner hat uns erzählt, dass das Feuerwerk für einen Verstorbenen gezündet wurde, in Hawaii geht man etwas anders um mit einem Todesfall.
Viele Bewohner auf Oahu besitzen sogar einen kleinen Strand oder die Wohnsiedlunen haben zusammen einen privaten Strand. Wir durften auch dort hin & ich muss schon Zugeben, einen eigenen Strand zu besitzen ist wirklich toll. 😀 Auch einen eigenen Namen dürfen sie dem Strand geben, also hier das ist der „Makaha – Beach„.
Nicht weit weg gab es auch den Electric Beach, unser erster wirklicher Strand, den wir besucht haben auf unserer Endtour. 🙂 Das genießt man natürlich.
Weiter ging es zum Iolani Palace, der mitten in der Hauptstadt Honolulu liegt. Die Bäume dort sind mega cool. 😀 Am liebsten würde man sich wie Tarzan dort hinhängen. 😀 Ich habe es lieber gelassen, denn ich kenne mich, mich würde es nur auf den Boden hauen. 😀
Vielleicht haben schon ein paar von euch von Pearl Harbor gehört. Im zweiten Weltkrieg wurde Amerika (Hawaii) von den Japanern angegriffen, den Hauptschaden hat der Hafen der Militärbasis Pearl Harbor abbekommen, die man heute noch besuchen kann. Es ist kostenlos rein zu gehen, doch wenn man in ein U-Boot möchte dann bezahlt man eine Tour, wir haben uns für die kostenlose Variante entschieden & haben uns das USS Arizona Memorial angeschaut, das mit samt der Crew untergegangen ist, bis heute kommt aus diesem Schiff noch Öl heraus. Die Opfer sind auch noch bis heute in diesem Schiff „gefangen“ & mussten ihre letzte Ruhe in diesem Schiff finden.
Pearl Harbor ist eins der größten Sehenswürdigkeiten auf ganz Hawaii, man sollte es sich wirklich anschauen.
Nun zum Waikiki Beach, der bekannteste Beach auf ganz Hawaii, liegt auch direkt an der Hauptstadt von Oahu & wird ständig bewacht, da dort sehr viele Menschen sind. Ein wunderschöner Strand, direkt an der Stadt, viele Parkmöglichkeiten & wirklich sauber. 🙂
Direkt neben dem Waikiki Beach ist der Diamond Head. 🙂
Wenn man eine Straße auf Oahu entlang fährt bekommt man oft schöne Ausblicke auf eine andere Insel.
Weiter geht es zur nächsten Insel.
Insel #2: Kauai
Meine Lieblings Insel, da diese Insel am meisten naturverbunden ist. Dort sieht man des öfteren Einheimische.
Das Spouting horn ist wirklich schwierig mit dem Handy genau im richtigem Moment einzufangen, damit man sieht, wie hoch die Wasser Fontäne ist. 😀
Es ist verboten nah dort hin zu gehen & daher ist auch alles abgesperrt. Es gab zuviele Tote, da sie zu nah dort hin gegangen sind, die Wellen haben sie ins Meer mitgerissen & gegen die Steinwände geschleudert.
Am nächsten Strand hat uns sogar eine Schildkröte besucht. 😀 🙂
Auf dem Heimweg sind uns dann auch gleich Wasserfälle ins Auge gestochen, überhaupt auf ganz Hawaii gibt es so viele Wasserfälle. 🙂
Im Internet haben wir einen Geheimtipp gefunden, das Queens bath auf Kauai. Sah wunderschön aus, jedoch hat niemand von dem Hinweg gesprochen. 😀 Also sind wir durch steile, rutschige & matschige Wege, sagen wir mal gelaufen. 😀
Als wir dachten, dass wir angekommen sind, kam ein Mädchen auf uns zu & meinte: „Ihr müsst noch weiter laufen über Felsen, lauft solange bis ihr euch 100% sicher seid, dass ihr angekommen seit. Wenn ihr Zweifel habt, lauft weiter!“ 😀
Also liefen wir weiter… bis wir endlich angekommen sind. 😀 Es ist wirklich ein etwas gefährlicher Weg, den man lieber mit gescheitem Schuhwerk laufen sollte. Wir hatten Flip-Flops. 😀 Doch das war es Wert. 🙂
Nachdem wir es zum Auto zurück geschafft haben, ging es erst mal nach Hause. Am nächsten Morgen mit Muskelkater aufgewacht, haben wir uns auf dem Weg zum Waimea Canyon gemacht. Der Waimea Canyon wird gerne auch als der Grand Canyon der Insel genannt. 🙂 Meiner Meinung nach hat der Waimea Canyon dem Grand Canyon die Krone gestohlen. 😀
Die Na Pali Coast lag direkt hinter dem Waimea Canyon. Eine wunderschöne Küste, auf der der regenreichste Ort der Welt ist. Natürlich hat es nicht geregnet als wir ankamen. 😀 Es ist nichts gesichert, man kann sich also wirklich in den Tod stürzen, wenn man nicht aufpasst.
Nach den anstrengenden Wanderungen ging es wieder an einen Strand, man muss ja im Hinterkopf immer behalten, dass man ja irgendwie auch Urlaub macht. 😀 Der Kealia Beach kam uns gelegen dafür, aber auch der Pool direkt vor dem Häuschen war super, für eine schnelle Abkühlung.
Nun ging es zur letzten Insel.
Insel #3: Big Island
Das ist die größte Insel von Hawaii, wie der Name auch schon sagt. 😀 Big Island ist bekannt für seine Vulkane, die auch noch aktiv sind.
Doch zuerst waren wir im Haus, das so abseits von dem Rest der Welt ist, dass uns empfohlen wurde, wir sollten doch einen Jeep mieten. 😀 Gesagt getan & wir wissen auch wieso. Man muss, um an das Haus zu gelangen, durch einen Fluss fahren & auf Wege fahren, die eigentlich nur platt getrampelt wurden. 😀
Doch das Haus war absolute Klasse, perfekt für den Abschluss von Hawaii, im Garten waren so viele Tiere, Hühner, Pfaue, Enten, Gänse,… & auch Pferde. 🙂
Das war es aber noch nicht, auch Wasserfälle gehörten dem Besitzer des Hauses, die man durch einen kleinen Weg begehen konnte. 🙂 Das muss man mal sagen können, ja mir gehören auch Wasserfälle. 😀 Aber wie gesagt, es gibt soviele Wasserfälle auf Hawaii. 🙂
Nun haben wir uns auf dem Weg zu dem Kilauea Volcanos National Park gemacht, bei dem man einen aktiven Vulkan sehen kann.
Man kann auch eine Lava Tube begehen. 🙂
Der Green Sands Beach sollte auch ein Highlight von unserer Big Island Tour sein, doch der war einfach „nur“ eine Küste. 😀
Direkt nebenan ist man am südlichsten Punkt von ganz USA – South shore. Dort geht für Fischer eine Leiter, die gefährlich tief runter ging, doch ein paar haben sich runter getraut. 😀
Den Punaluu Black Sand Beach, fand ich mega toll. 🙂 Die Bilder sehen schon aus als wären sie in einem Black-White Filter gemacht worden. 😀
Da wir schon bei Schwarz sind, gehen wir doch gleich weiter zum Lava sea.
Ein schöner Ort, der einfach vom Lava weggebrannt wurde, doch wenn man die Lava so sieht, hat es doch etwas Unglaubliches, es glänzt sogar gold, wenn die Sonne richtig drauf scheint! Doch die Hitze, ist dort fast nicht auszuhalten.
Da wir schon von Lava reden, zeig ich euch nun den Lava tree state monument. Ein kleiner Park, den man durchgehen kann, der aus Lava trees besteht & anderen schönen botanischen Pflanzen. 🙂
Nicht weit weg vom dem Park sind die Rainbow falls. Wenn die Sonne richtig strahlt, sind dort so gut wie immer Regenbögen zu sehen, leider waren wir zu spät dran, sodass wir „nur“ Wasserfälle sahen.
Waipio Valley wurde uns empfohlen, dort sollte die steilste Straße ganz Amerika sein. 😀 Wenn ich das mit San Francisco vergleiche… hm… weis nicht, könnte fast gleich steil sein. 😀 Naja jedenfalls steil. Wenn es regnet, darf man nur mit einem Allrad runter fahren, da die Chance zu hoch ist, dass man nicht mehr rauf kommt. Wir hatten ja einen Jeep, daher kein Problem.
Unten angekommen, musste man durch tiefe Pfützen (Teiche), um an den Strand zu kommen, dieser Strand war auch ein schwarzer Sand Strand. 🙂
Zuletzt haben wir den Hapuna Beach State Park besucht, der zwar Eintritt gekostet hat, aber den klarsten Strand, den ich überhaupt jemals gesehen habe, besitzt. 🙂 Doch ein kleines Problem gibt es dort, überall waren Schilder aufgestellt, die beschreiben, was man tun sollte, wenn man eine HANDGRANATE findet! 😀 Ähm, ja okay… Danke, gut zu wissen, was man dann tut. 😀 Doch das schreckt niemanden von dort ab.
Das Wasser ist so super klar, dass man wirklich sieht, was unter einem geschieht. Ein hawaiianisches Mädchen meinte zu mir ganz plötzlich: „Aufpassen, neben dir ist eine große Schildkröte.“ 😀 – ich voller Schreck mach einen großen Satz auf die Seite, daraufhin meinte sie: „Keine Sorge, die tuen nichts.“ 😀
Das wars. Wir hatten wirklich einen tollen Urlaub. 🙂
Lasst euch nicht von den Bildern erschrecken, da viele Bilder zeigen, wie es bewölkt ist. In Hawaii regnet es alle zwei Stunden für fünf Minuten – zum Glück! Es ist wirklich eine schöne Erfrischung & der Regen bleibt nicht lang.
Hawaii hat für mich das schönste Klima dort. Ein eindeutiges Badewetter, jedoch nicht so, dass die Hitze einen erdrückt. 🙂 Perfekt einfach.
Ich kann Hawaii nur empfehlen! 🙂

















































