Grand Theater

Am Samstag habe ich nach dem Haus bauen mit Joanne das Abendbrot vorbereitet, denn es kamen alle vier Tunesia Girls. Eigentlich wollte Vania auch kommen, aber sie ist krank. Um fünf Uhr haben wir Abendbrot gegessen. Ihr fragt euch bestimmt warum wir so früh gegessen haben. Aber hier kommt die Antwort:
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Wir sind zusammen mit Steve und Pam zum Grand Theater Reaching for a Star gegangen. Da der Eintritt Frei war, sind die Leute natürlich alle sehr, sehr früh dort hingekommen, um später die besten Plätze zu ergattern. Wir hatten zum Glück noch einen Sitzplatz zum Warten. Wir waren 1/1/2 Stunden früher dort. Die Türen werden erst um sieben geöffnet, also abwarten und einen Mann in Lederhosen aus Bielefeld kennen lernen, sich mit ihm einbisschen auf Deutsch unterhalten und Spaß haben.
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Das Theater selber war auch einfach nur genial. Wir saßen in der vierten Reihe und konnten alles sehen. Reaching for a Star war eine Gruppe von Darstellern die gesungen und getanzt haben. Der Abend war sehr, sehr schön.

Erstes Footballmatch

Wie ihr ja schon zum Teil auf Facebook lesen konntet, war ich am Freitag, bei meinem ersten Footballmatch. Es spielten Highschool West gegen Highschool East. Es war eine richtig gute Stimmung im „Stadion“. Die Highschool East hat ein eigenes „Orchester“, die am Anfang und in der Halbzeit gespielt haben. Ich war mit zwei Klassenkammeraden dort. Wir hatten sehr viel Spaß!, außer: am Ende war es sehr kalt.
Das Spiel endete für die Highschool West mit 20-7
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Danke Steve, dass ich Ramona kennen lernen durfte. Sie kommt aus Deutschland und ist in Leipzig aufgewachsen. Ich fand es sehr schön, mich mit ihr zu unterhalten, da sie auch den Ort Belgern kannte und somit auch weiß, wo meine Großeltern herkommen. Außerdem hat sie mich zu einem Deutschsprachigem Meeting eingeladen, welches jedes zweite Wochenende im Monat statt findet. Ich kann mit ihr auch an der Highschool unterrichten. Sie unterrichtet Deutsch.
Vielen, vielen Dank

Hausbau Teil 2

Natürlich ist das Haus nicht in einer Woche fertig! Der Hausbau dauert eine ganze Weile. Die nächsten zwei Wochen haben wir das Dach, die Veranda und die Garage gebaut. Außerdem haben wir ein paar Wände im Keller gebaut und wir haben angefangen, die Fenster abzudichten und das Haus zu dämmen.
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Haus bauen

… ja ich baue ein Haus zusammen mit der Community Habitat for Hummanity. Es ist das 60. Haus was sie bauen. Es ist eine Gruppe von freiwilligen, die mehrere Häuser im Jahr bauen. Später wird das Haus dann für wenig Geld, bis gar kein Geld, an eine Familie verkauft. Das Holz für das Haus bekommen sie aus der Gegend. Das Haus wird von einer Firma mit gesponsert, sodass es überhaupt zustande, kommen kann.
1. Woche
Am Samstag war ich zusammen mit Antoine (er ist aus Frankreich) das Haus bauen. Eigentlich wollten die Mädels aus Tunesien auch mit, aber es war dann doch zu früh für sie. Wir haben um 8 Uhr angefangen. Das „Basement“ bei uns der Keller stand schon als Antoine und Ich kamen, sie haben schon Wochen vorher angefangen, dass Haus zu bauen. Wir haben zusammen mit ca 30 weitern Volunteers, die vier Hauptwände geschafft.
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Jede Holzlatte wird zusammen genagelt. Davor aber markiert, damit man nicht auf einmal zu viele Holzlatten in der Tür oder im Fenster hat.
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Da wir so viele Leute waren, hatten wir um 2 Uhr alle Wände stehen.
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Es gab eine Frühstückspause und auch Mittagspause, wo wir Pizza und Kuchen bekommen haben. Als Erinnerung an diesen Tag, hat jeder, der geholfen hat, einen goldenen Nagel bekommen.
Am Dienstag morgen um 7:30 Uhr bin ich dann wieder zum Haus gefahren, um ihnen zu helfen. Das Tagesziel war es, die Innenwände alle zusammen zubauen. Wir mussten aber nicht mit Hammer und Nagel arbeiten, wir haben einen Automatischen „Nagler“ verwendet. So ging es relativ einfach. Um elf Uhr musste ich das Team dann verlassen, um zur Schule zu fahren =)

Labor Wochenende=> Sonntag und Montag

Am Sonntag waren wir wieder gemeinsam in der Kirche. Heute gab es dort auch das „Abendmahl“. Aber es verläuft anders als bei uns. Die Leute können alle sitzen bleiben und Brot und Wein, werden in Behältern, rundgegeben und man nimmt sich jeweils eins raus. Brot => in Würfel geschnittenes amerikanisches Brot, Wein => Traubensaft. Nach der Messe fand ein Meeting statt zu dem Joanne gegangen ist und ich natürlich mitgekommen bin. Da Jim ein neuer Pastor ist, ging es darum, was man alles in der Gemeinde ändern kann und wie man die Leute motiviert in die Kirche zukommen und wie man neue Mitglieder bekommt. Ein so gesehener neu Anfang, da Jim ja auch neu ist =). Danach waren wir noch im Trig, Hähnchen für`s Mittagessen kaufen. Daheim angekommen war es dann mittlerweile um zwei. Joanne hat schnell noch was gegessen und ist danach zur Arbeit gefahren. Eigentlich wollte ich was mit den Tunesia Girls Outside machen aber es hat so geschüttet, das man nichts draußen machen konnte. Also habe ich beschlossen, meine Online Prüfungen zu machen, aber da es zwischendurch so stark Gewittert hat, wurde ich aus dem Internet gekickt und konnte somit den Test vergessen. Also habe ich ein neues Buch angefangen zu lesen, da ich gestern mein anderes ausgelesen habe. Joanne ist erst um acht nach Hause gekommen. Am Montag war dann der eigentliche Laborday. Am Morgen haben wir das Essen für das Mittagessen vorbereitet, denn Ruth und ihr Mann=> gute Freundin von Joanne und die Tunesia Girls kommen zum Essen.
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Es gibt/gab Burger, weil ein Typisches essen Picknick ist und das sind nun mal auch Burger. Dazu gab es drei
unterschiedliche Salate, die wir gemacht haben.
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Für die Tunesia Girls hat Joanne extra Veggieburger gemacht und wir anderen haben alle Beef Burger gegessen. Nach dem Essen gab es dann eine „Laborparade“. Es war sehr interessant. In der „Laborparade“ gehen Leute mit, um für eine Partei Werbung zu machen, dass man sie wählen soll
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Es gehen aber auch Unternehmen:
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Und Sportvereine mit
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Das ganze wird von den Highschool Orchestern begleitet.
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Am Schluss kommen noch ein paar Feuerwehr Autos
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Alle Leute müssen morgen Arbeiten oder in die Schule….
… außer die NTC Studenten.
Aber hoffentlich bleibt das Wetter so, denn es ist regen gemeldet =(

Labor Wochenende => Freitag und Samstag

Am Freitag hatte ich ja normal Schule bis um drei. Daheim habe ich dann meine Hausaufgaben gemacht, aber leider nicht alle geschafft.
Joanne musste heute nur bis um halb zwei Arbeiten und war somit daheim, als ich heim kam. Zum Abendbrot haben wir Reste gegessen, da morgen die Tunesia Girls zu uns kommen und wir zusammen Abendbrot essen wollen und wir dann Platz im Kühlschrank brauchen.Es gab die restlichen Enchiladas
Enschi so sahen sie am Anfang aus
Also heute ist nicht viel mehr passiert. Wir haben noch gemeinsam Fern gesehen und sind dann ins Bett.
Am Samstagmorgen war Joanne auf dem Farmersmarkt und ist danach um neun zur Arbeit gefahren. Sie muss heute bis um fünf arbeiten. Das Wetter ist heute einfach fantastisch. Da ich ausschlafen konnte, habe ich erst um neun gefrühstückt und habe danach meine Hausaufgaben weiter gemacht. Ich habe den Test für Chapter 29 gemacht und habe nach dem 2. Versuch nur noch einen Fehler. Ich freunde mich mit Blackboard immer mehr an. Gegen ein Uhr habe ich mich dann in Garten in die Sonne gelegt und mein Buch gelesen.
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Wer weiß wie lange es hier noch um die 32Grad sind. Also die Zeit genießen. Als Joanne dann kam, habe ich ihr geholfen, dass Abendbrot vorzubereiten, da ja die vier Tunesia Girls zu uns essen kommen. Es gibt Risotto und frische Maiskolben und Salat.
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Als Nachtisch, gab es leckeres Eis.
Und natürlich muss auch der Abwasch erledigt werden…DSC00432
Es war ein sehr, sehr schöner Tag mit euch allen zusammen…
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Mein neuer Begleiter

Gestern war endlich der Tag, an dem ich meinen neuen Begleiter gekauft habe.
Bearbeitet
Er war zwar nicht der günstigste, aber wenn ich keinen Unfall habe, kann ich ihn ja nächstes Jahr für gut Geld wieder verkaufen. Die Versicherungen und die Steuern, sind hier nicht gerade die günstigsten. Aber ich brauche nun mal ein Auto um zur Schule zu kommen. Das Fahrrad kann ich leider ja nicht dafür verwenden, da ich den Highway nehmen muss, da ich ja an zwei Colleges Schule habe. Dieses Wochenende muss ich eine ganze Menge für die Schule machen. Wir haben erst nächste Woche Mittwoch wieder Schule, da hier der Labor Tag ist. Labor Day, ist der Tag der Arbeit und ist immer am ersten Montag im September. Das erste mal war er im Jahr 1894. Er geht zurück auf die Kampagne einer frühen Arbeiterbewegung, der Knights of Labor. Der Labor Day wird zu Ehren der arbeitenden Bevölkerung gefeiert. Für die Amerikaner bedeutet Labor Day auch das Ende der Sommermonate und für die Schüler das Ende der 3 monatigen Ferien und der Beginn der Schule. Joanne muss leider den Samstag und den Sonntag arbeiten und hat nur den Montag und den Dienstag frei. Also werde ich versuchen meine Hausaufgaben alle heute zu erledigen oder spätestens morgen. Dann kann ich am Montag und am Dienstag, zusammen mit ihr und den Tunisia Girls was unternehmen. Aber erstmal sehen, wie das Wetter hier wird. Im Moment ist es schön warm und auch die Sonne scheint auch. Aber uns wurde gesagt, dass das Wetter sich hier alle 5 Minuten ändert. Das stimmt zwar nicht ganz aber eine Stunde haut hin.

Erste Schulwoche

Endlich habe ich mal wieder, ein bisschen Zeit, euch zu erzählen wie die erste Schulwoche so gelaufen ist.
NTC
Am Montag hatten wir um 9am Englisch. Da ich noch kein eigenes Auto habe, hat Joanne mich gefahren. Chris wird mich um 11am zum anderen College fahren. Es ist in Brokaw. Das ist 5 Meilen vom NTC entfernt. Also erstmal von 9-10:50am Englischunterricht und dann von 12-3:50pm LKW Bremssystem Unterricht. Der erste Tag war etwas langweilig. In Englisch haben wir einen Spickzettel über uns selber geschrieben: Wie wir heißen, wo wir her kommen, was wir in der Freizeit machen u.s.w. Im LKW Unterricht, haben wir einfach nur die wichtigsten Sachen besprochen, was wir für den Unterricht brauchen, wie die Benotung aussieht u.s.w. Um zwei Uhr durften wir gehen. Zum Glück muss Joanne heute nicht arbeiten und konnte mich so schon um zwei abholen und ich musste nicht bis 3:50pm warten. Der zweite Tag, war etwas interessanter für mich. Ich habe nur ab 12 Unterricht. Am morgen musste ich Joanne aber zur Arbeit fahren, damit ich später das Auto haben kann. Um 12 bin ich dann zum Unterricht gefahren. Wir haben ein paar Videos über Sicherheit beim Arbeiten an Trucks geschaut und hatten auch am Dienstag um halb drei Schluss. Am Mittwoch hatte Joanne wieder Frei und konnte mich fahren. Am Morgen hatte ich wieder Englisch, wo wir mit dem Thema Simple Present und Present Progressiv angefangen haben. Als Hausaufgabe dürfen wir 10 Seiten ausfüllen. Danach hatte ich wieder am anderen College Unterricht-> jeden Tag, von 12-3:50. Wir haben Angefangen über das Thema Bremse zu reden, wie der Bremskreislauf aufgebaut ist und welche Komponenten der Kreislauf alles hat. Alles zu viel für meinen Kopf. Zu viele neue Vokabeln. Also wird meine erste Hausaufgabe sein, alle Vokabeln zu lernen. Die zweite Aufgabe wird sein, bis Donnerstagabend das Kapitel 28 zu lesen-> 50 Seiten und dann einen Test an „Blackboard“ zu schreiben. Alle Lehrer arbeiten hier am College mit „Blackboard“. Blackboard ist online, all deine Kurse sind auf der Seite und man kann schauen, was man im Unterricht gemacht hat und schauen, was man morgen oder auch nächste Woche macht. Die Benotungen findet man auch auf Blackboard. Außerdem schreiben auch ein paar Lehrer ihren Test darüber, d.h. die Tests werden Online gestellt und du hast eine Stunde Zeit, den Test auszufüllen. Was passiert, wenn das Blackboard mal eine Macke hat und nicht arbeitet, haben wir am Donnerstag gemerkt. Eigentlich wollten wir im Unterricht mit Blackboard arbeiten, aber es war über Nacht abgestürzt und wir konnten nicht die Videos von Blackboard schauen. Also haben wir heute nur praktisch gearbeitet. Wir haben eine Hinterradachse ausgebaut. Davor die Bremstrommel und die Räder demontiert u.s.w. alles was dazu gehört. Es hat sehr viel Spaß gemacht, da jeder was machen konnte, da wir Gruppen mit 6 x 3 Personen gebildet haben. Um halb drei hieß es auch heute Feierabend. Den Test konnten wir somit heute auch nicht schreiben.Letzter Schultag dann ist Wochenende. Was geschah heute? Am Morgen habe ich Joanne zur Arbeit gefahren. Um 10 hatte ich dann Englisch, wo wir eigentlich nicht viel gemacht haben, da wir in den Computerraum gegangen sind und nur 50 Minuten Unterricht haben und die Lehrerin schon 10 Minuten später kam und dann das System nicht funktioniert hat. Nach Englisch bin ich wieder zum anderen College gefahren. Hier haben wir die Filme von gestern geschaut, was passiert, wenn Bremsen nicht arbeiten/ nicht bremsen.
Es war trotzdem eine sehr lange Woche am:
NTTC
So sieht mein Stundenplan aus:
Montag: 09:00-10:50 Englisch 12-15:50 Diesel
Dienstag: 12-15:50 Diesel
Mittwoch: 09:00-10:50 Englisch 12-15:50 Diesel
Donnerstag: 12-15:50 Diesel
Freitag: 10:00-10:50 Englisch 12-15:50 Diesel
In der Englisch Klasse sind für 5 Mädchen und 1 Junge, in der Diesel Klasse sind 18 Jungs und 1 Mädel
Irgendwie witzig.
Das war meine Erste Schulwoche. Mal sehen was danach kommt. Ich werde euch auf jeden fall auf dem Laufenden halten.

Windsor Drive in Wausau

Ein paar von Euch stellen sich bestimmt die Frage, Wer oder Was ist Windsor Drive? Also Windsor Drive ist eine Band die 2007 gegründet wurde. Die Musik Richtung ist Indie Rock und Dream Pop. Die Band kommt aus Wausau und durfte das Abschlusskonzert in Downtown ausrichten. Denn jedes Jahr, im Sommer, finden Mittwochs, in Downtown, Konzerte statt. Das schöne daran ist, dass die für jederman umsonst sind und jede Musikrichtung mal dabei ist.
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Wir Tasnim, Ynes, Zeineb, Waed und unsere Hostfamilys, waren zusammen auf diesem Konzert. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben gemeinsam Picnic gemacht. Jeder hat eine Kleinigkeit zum Essen mitgebracht.
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Auf dem Bild seht ihr die „Tunesien- Girls“ und meine Hostmom mit mir.
Am Ende des Konzerts hat noch jeder von uns fünf eine CD bekommen.
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Vielen, vielen Dank an alle die, die dabei waren. Zum Glück hat das Wetter auch mitgespielt. Denn die Tage davor hat es nur geregnet.
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Der Sänger Kipp Wilde und Ich

Gottesdienst in Wausau

Heute morgen bin ich um 08:00 AM aufgestanden um zusammen mit Joanne zu frühstücken und danach in die Kirche zu gehen. Sie ist nicht wie ich katholisch sondern Presbyterian -> ich weiß leider nicht, was das in deutsch ist. Also bin ich mit ihr nach Schofield einem Nachbarsort gefahren, um dort zum Gottesdienst zu gehen. Jeder trägt ein Namensschild-> aus der Gemeinde, sodass jeder, jeden direkt mit Vornamen ansprechen kann. Die Kirche ist auch anders aufgebaut. Unter der Kirche gibt es für Kinder und Jugendliche extra Spielräume. Außerdem gibt es da Sonntagsunterricht-> Schulunterricht. Mittwochs wird dort Essen an bedürftige verteilt. In Wausau leben um die 100 Hilfsbedürftigen. Außerdem werden unter der Woche noch viele andere Aktion angeboten, z.B. Family Kino, wo jeder dann hingehen kann und Filme schauen kann, session-> Sitzungen wo geredet wird, Wanderungen oder andere Aktionen die in der „Gemeinschaft“ gemacht werden. Leider ist die Kirche zu weit weg, um einfach mal so mit dem Rad dorthin zu fahren. Sonst wäre ich gerne mal da hin gefahren um einfach mit den Kids und Jugendlichen zu spielen und nicht alleine zu Hause zu sein. Im Moment muss Joanne nämlich jeden Tag arbeiten…
Der Gottesdienst ging zwei Stunden und war viel „lockerer“, als unserer. Relativ am Anfang hat der Pastor eine „Kinderrunde“ gemacht, wo alle Kinder nach vorne gekommen sind und er sich mit ihnen über das heutige Gebetsthema Wellen/ Wellen reiten… unterhalten hat. Denn hier heißt das nicht, Gottesdienst sondern Gebetskreis. Danach sind die Kinder unter die Kirche gegangen und konnten Spielen und Basteln. Zwischen durch hat der Pastor auch einfach ein 10 Minütiges Gespräch mit jemanden aus der Gemeinschaft geführt und sie sollte 5 Sachen aufzählen, die an ihr besonders sind und die der Rest von der Gemeinschaft noch nicht kennen. Den Rest habe ich leider nicht verstanden =(
In der Kirche braucht man auch keine Gotteslobe, da alles digital über zwei Beamer an die rechte und an die linke Seite im Raum „geworfen“ wurde. Auch die Bibeltexte. Bei den Reden kamen dann Bilder. Zum Beispiel hat er dann irgendwann mit dem Thema Freundschaft angefangen und hat dann erzählt, wie ihm 30 Leute, beim Umzug geholfen haben, obwohl er erst seit 4 Monaten dort wohnt. Also immer einfach mal etwas aus seinem Leben erzählt. Leider konnte ich auch so beim Gottesdienst nicht alles verstehen. Aber ich bin ja auch erst seit 13 Tagen hier in Amerika. Ich denke, dass ich nächste Woche, wenn ich Zeit habe noch mal mit ihr dort hin fahren werde. Es war eine Erfahrung wert und alle sind sehr freundlich. Und das was am schönsten ist, in diesen Gottesdienst gehen auch sehr viele junge Menschen und man kann schnell Freundschaften knüpfen.