Hier und da ma gucken

Willkommen zurück,

das Wochenende nach dem Trip zum Olympic Nationalpark ging es mit Basti und Maggie (Magdalena) nach Vancouver. Für mich und Basti war es ja schon das zweite Mal dort aber da Maggi beim letzten Mal nicht mit konnte, da ihre Visapapiere noch nicht da waren musste sie zuhause bleiben. Wie auch beim ersten Mal hat es auch an diesem Tag echt geschüttet, typisches Wetter halt für die Region hier. Trotzdem war unsere erste Station der Lynn Canyon Park. Das ist so der erste Anfang des bewaldeten Gebietes, im Norden der Metropole, das sich dann ja bis nach oben zieht, also quer durchs Land bis zur Küste des Arktischen Ozeans.

Der Park an sich war echt schön gemacht, mit einer Hängebrücke die 50 m über einen Bach mit drei Wasserfällen führte und mehreren kleinen Wanderwegen aber da es geregnet hat haben wir uns da nicht besonders lange aufgehalten.

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Danach sind wir auf die Grannville Island gefahren. Das ist eine kleine Scene Insel in mitten Vancouver. Viele kleine Geschäfte und Restaurants,  ein großer Hallenmarkt wo man alles Mögliche zu Essen frisch bekommt und viel Straßenkunst. Richtig schön gemacht.

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Vancouver ist an sich eine sehr schöne Stadt, also wenn ihr mal hier in der Ecke seid, nehmt die auf jeden Fall mit.

 

So nächstes Wochenende: Gleiche Gruppe, andere Stadt. Diesmal zum zweiten Mal nach Seattle und zwar mit dem Ziel Columbia Center (die meisten kennen es vielleicht mehr unter den Namen Grey Tower) also der höchste Turm von Seattle. Und die ganze Geschichte bei Sonnenuntergang, war zu mindestens geplant… Leider war das Autofahren in Seattle nicht mit eingerechnet und sind dreimal um die Stadt selber gefahren. Jetzt müsst ihr denken: größter Turm von Seattle wird ja nicht so schwierig sein den zu finden. Ist es auch nicht, nur die Straßen sind hier so blöd angelegt das man weiß das man falsch fährt aber nicht anders kann. Das Straßennetz war bestimmt so ne Freitag 15:30 Organisation.

Also die Stadt nur bei Nacht von oben gesehen, hat sich aber trotzdem Gelohnt. Danach sind wir noch zu dem Aussichtspunkt gefahren, an dem wir beim letzten Mal auch gehalten haben. Einfach schön dieser Anblick

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Den Sonntag da drauf haben Basti und ich uns mit einer japanischen Austauschstudentin getroffen um mit einer Fähre zum Friday Harbor zu schippern. Das ist eine kleine Hafenstadt auf einer der Inseln die zwischen Mount Vernon und Victoria (Kanada) liegen. Wir haben zwar gehofft, dass wir ein paar Wale sehen, wurden aber leider enttäuscht. Aber die Fahrt hat sich trotzdem voll gelohnt. Ich wurde mal wieder von der Landschaft meiner neuen Heimat überwältigt. War zu mindestens  nicht  das letzte Mal das ich dorthin mit der Fähre gefahren bin und irgendwie hat es mir das kleine verschlafene Fischerdorf echt angetan.

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So ma eben überlegen was jetzt kommt… Achja  Das darauffolgende Wochenende haben Basti und ich uns die 4 Stunden Fahrt auf uns genommen um unseren guten Freund Timon in Portland, Oregon für zwei Tage zu Besuchen. Somit haben wir alle Drei großen Städte hier im Nord-Westen abgeharkt.

Den ersten Tag hat uns Timon eine Rundtour gegeben und uns seine Lieblingsorte gezeigt.

Mir hat besonders der Wochenendmarkt gefallen. Ihr müsst wissen Portland ist die Geburtsstadt vom Hippster. Also es war keine typische amerikanische Großstadt, es wurde sehr viel auf Style und Aussehen geachtet.

Zum Beispiel haben wir an einer Eisdiele eine halbe Stunde gewartet um das Eis zu essen.

Ich sach:,, ist das hier die einzige Eisdiele oder gibbet hier was umsonst!?´´

Genau so sah es auch bei zwei Donotläden aus. Als wenn es übernatürliche Kräfte verleiht die zu essen. Naja die ticken da halt ein bisschen anders.

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Am zweiten Tag in Portland sind wir zum Fußball ins Stadion gegangen.  Portland Timbers haben gegen die Colorado Rapids gespielt. Es war echt witzig zusehen wie die hier so Fußball feiern. Also ich hab von Fußball keine Ahnung aber selbst Basti als Fuppes-verückter hat gesagt das die Stimmung echt gut war. War halt nur ungewohnt ohne Gästeblock im Stadion, was aber auch irgendwo verständlich ist, da es ja hier alles ein wenig weiter auseinander ist und nicht wie bei uns wo man von Gladbach nach Dortmund mal eben mit der Regionalbahn fahren kann.

Ich fand natürlich immer den Part am coolsten, wo ein Holzfäller am Spielfeldrand nach jedem Tor der Timbers eine Holzscheibe abgeschnitten hat und sie ins Publikum gereicht hat.

Hier sind die Holzfäller halt wie in Schalke die Grubenarbeiter.

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Die Rückfahrt gestaltete sich ein wenig nervenzerrend, da kurz hinter Portland ein LKW auf der Interstade 20.000 Pfund Glas verloren hat und die Straße dann 2 Stunden gesperrt war. Dauert halt so ne LKW Ladung Glas mit einem Besen von der Interstade zu kehren. Ist kein Witz war nur einer da der wahrscheinlich Sonntagabend Notdienst hatte, arme Sau.

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Jetzt sind wir auch schon am Halloweenwochenende angelangt. Natürlich wurde dieses Wochenende sehr heiß erwartet. Die Planung fürs Wochenende sah wie folgt aus: Freitag mit Maggi und Basti nach Vancouver in Club, dann bei Maggi schlafen, Samstag Kürbis schnitzen, Kostüm kaufen und was für die Gasteltern von Maggi was Deutsches Kochen und abends dann nach Bellingham auf eine Studentenhouseparty.

In Vancouver das feiern war echt schön, obwohl es wieder geregnet hat. Im Club selber war es echt teuer aber gut, die Stimmung super und fast alle wahren verkleidet. Da es sich um eine Halloween-Latina- Party handelte wurden zwischendurch mexikanische Schlager gespielt wo wir natürlich nichts mit anzufangen wussten.

Am nächsten Morgen beim Kostümkauf wurde dann nochmal bestätigt was wir im Club schon gesehen haben, die Frauenkostüme sind verdammt knapp bemessen, man hat also sehr viel haut gesehen. Find ich jetzt persönlich nicht schlecht und hatte was von Karneval 😀  Ergebnis des Kaufs war: Ich Ninjaturtel, Basti Lil Wyane und Maggi ein weiblicher Darth Vader.P1040373

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Abends war es dann wirklich eine typische Houseparty wie man sie sich nach US. Vorbild vorstellt. Da Bellingham eine Universitätsstadt ist war hier richtig was auf den Straßen los, in jedem zweiten Haus war action.

Nur die Ammies können zum verrecken nicht Saufen!!! Gib den drei Kannen Bier auf Vakuum und schon liegen die kotzend im Vorgarten.

Dafür war aber reichlich Gras unterwegs (wovon wir natürlich die Finger von gelassen haben) und wir hatten auch mit wenig Alkohol unseren Spaß.

 

Mit diesen Worten verabschiede ich mich und kommt gut auf Gehöfft.

 

P.S. Versuche das nächste Mal mehrere kleine Blogeinträge zu machen 😉

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