Watt muckt den Bur denn alweer inne Stadt?!

Ein herzliches Mahlzeit Moin an alle Durchgeknallten die das hier lesen.

Fangen wir mal beim vorletzten Wochenende an. Freitags sind Basti und ich mit zwei weiteren internationalen Studenten von unserem College wiedermal nach Vancouver gefahren weil die beiden die Stadt noch nie gesehen haben und ich diese Stadt einfach richtig geil finde. Der eine kommt aus Süd Korea und der andere kommt aus Kolumbien. Also eine bunte Mischung 😀

Zuerst sind wir wieder auf die Scene-Insel Glanvillisland gefahren um uns im PublickMarket etwas Gesundes zu essen zu holen. Danach ging´s nach Downtown, Basti und ich wollten unbedingt eine verpixelte Orkaskulptur sehen. Aber Vancouver Downtown ist so groß, man findet immer irgendwas cooles neues zum Erforschen was man noch nicht gesehen hat. Zur Abwechslung hat es auch mal nicht geregnet. Als wir dann an der Skulptur angekommen sind, war sie komplett mit Bauzäunen abgesperrt und es standen 4 Hubschrauber drum herum, keine Ahnung was das zu bedeuten hatte aber der Orka steht neben einem großen Kunstgebäude, war wohl irgend ne große Veranstaltung drin.

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Es wurde langsam dunkel und was macht man auf nem Freitagabend in Vancouver?! Genau, auf ging´s in eine große Studentenbar die echt schön gemacht war und man echt viele verschiedene Sorten Bier versuchen konnte. Allerdings wurde uns da unsere gute Stimmung gedämpft da dort wie üblich hier vier verschiedene Fernsehprogramme auf 8 TVs liefen und darunter halt auch die News mit dem Liveticker der Pariser Anschlage…..

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Am darauffolgenden Samstag habe ich mich mit Jim dem Mann meiner Englischlehrerin in einem nahe gelegenen Wald getroffen weil er ein Förster des Staatswalds hier ist und war früher auch Waldarbeiter. Meine Lehrerein fährt auch durch den Ferien Holzlkw, kann man ja mal machen.

Am vereinbarten Treffpunkt wurde ich dann sehr überrascht: auf dem Waldparkplatz standen nur Offroad Jeeps. Also ordentlich höher gelegt und fette Reifen drauf. Dann kamen noch 5 Pickup Trucks mit Autoanhängern die da Offroadmonster drauf hatten. Zwischendurch fuhr auch immer mal wieder nen Crossbike oder nen Quad durch. Also es gefiel mir hier schon sehr auf den ersten Blick. Es stellte sich dann raus, nachdem ich mich mit Jim unterhalten hab, das ich hier zuerst mit den Offroad Jeeps mitfahren soll den ein wenig mit Volunteerarbeit helfen soll und danach würde ich mich dann wieder mit Jim treffen wo er mir dann den Wald zeigen und erklären wolle, also eine Unterhaltung von Forstmann zu Forstmann. Geil Motorsport in Wald!!!

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Der Trip mit den Jeeps war echt cool, querfeld ein in den Wald. Über Stock und Stein ist untertrieben eher über Baum und Felsen. Als wir dann an der Baustelle angekommen waren (es war eine alte Brücke die neu gemacht wurde für eine Motorcrossstrecke) haben wir in 10 min eben die alten Bracken aufen Hänger geschmissen und gut war, dann ging es wieder in die Jeeps und weiter ging´s zu nem alten Steinbruch wo wir die Offroadmonster getroffen haben, richtig cool wie die da ,,gespielt“ haben. Dort kam dann auch Jim an der mich von dort an aufgenommen hat und ich mit ihm den restlichen Tag verbracht hab. Ich will euch jetzt nicht die komplette Fachsimpelei über den Wald erläutern, aber das coolste fand ich hier das in dem komplett Wald Crossstercken angelegt waren und das die Zusammenarbeit zwischen Motorsportfreaks und Forstwirtschaft echt super klappt. Wäre glaub ich in Deutschland unvorstellbar ein bewirtschafteter Wald mit Crossstrecken drin, gäb nur Stress und Elend zwischen den beiden Parteien.

 

Am nächsten Wochenende bin ich ma eeeeeben nach Chicago geflogen. Für mich ist es ja dann schon das 2x mal in dieser Wunderschönen Stadt.( siehe 3. Blogeintrag)  Grund seriös ausgedrückt: den Geburtstag von Yannick und Torben feiern mit sehr guten Freunden aus meine Vorbereitungssemniar in BadBevensen des Programms aber eig. wussten wir alle was die Stunde geschlagen: 2 Tage mal wieder so richtig geil feiern gehen.

Leider ohne Basti den ich bis dahin seit Princeton IL Anfang August fast jeden Tag gesehen hab. Ich muss sagen ich hab ihn ein bisschen vermisst….

Aber fangen wir mal vorne an: mein Flieger ging über San Francisco hab also einen kleinen Umweg gemacht aber war halt günstiger. Hab also insgesamt 6 anstatt den 4 Stunden gebraucht. In Chicago wurde ich dann Standesgemäß von dem Geburtstagskind Yannick mit dem Auto der Gasteltern, der neue Mustang, abgeholt, weil er als einziger der 75 Programmteilnehmer hier mitten in Chicago kein Auto braucht und auch nicht will. Mit im Auto saßen dann auch noch Miriam und Dana die mich auch sehr Herzlich begrüßt haben. Es war einfach so schön sie wieder zu sehen seit New York. Aber wir sind dann nur noch über Mcc´s nach Hause gefahren und mit einem Feierabendbierchen schlafen gegangen.

Am nächsten Morgen hab ich mir dann mal die Wohnung ein bisschen näher angeguckt hier die Eckdaten: eines der ältesten Hochhäusern Chicagos 1923, 15 Stock, sehr großes Apartment, direkter Blick auf den Lake Michigan, von der Feuerwehrleiter konnte man die Skyline von Downtown sehen und die Möbel waren im alten Stil gehalten also alles sehr alt und schön. Was eine Wohnung!!!

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Der Blick aus dem Fenster auf den Lake Michigan

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Die Gasteltern von Yannick waren Victor und Bill, schwules Ehepaar, die jetzt schon zum 7. Mal einen von Programm nehmen, die haben sich mittlerweile so als kleiner Jackpot bei den Platzierungen herauskristallisiert. Nachdem am Mittag die beiden Mädels dann noch die Theres aus Albuquerque vom Flughafen abgeholt haben, sind wir nach Downtown gefahren um dort dann noch Patrick und Steffi zu treffen. Nach einem gelungen Burger haben wir uns getrennt weil die Frauen shoppen wollten und ich selber auch noch ein weißes Hemd kaufen wollte. Also ging´s mit Patrick ins Kaufhaus, 4 Hemden genommen, in die Umkleide, alle auseinander gepflückt, (waren noch eingepackt) alle liegen gelassen weil keins passte und die Umkleide schnell wieder verlassen und ein Caos hinterlassen. Ein 5. natürlich nicht eingepacktes Hemd passte dann natürlich und sofort genommen. Nach dem gelungen Einkauf haben wir dann noch Maurice, Christian und die Frauen wieder getroffen und sind gemeinsam auf ein Deutschen Weihnachtsmarkt gegangen. Es war wirklich alles wie es sein musste mit kleinen Holzhütten wo mal all möglichen Ramsch kaufen konnte, Fressbuden mit Schnitzel, Bratwurst und Reibepfannekuchen und Natürlich Glühweinstände mit, ich konnte es selbst nicht fassen, FRISCHGEZAPFTEN BITTBURGER *.* Ich sach komm, bevor wir zurück nach Yannick ins Apartment fahren muss ich hier ein paar runden haben, und es war einfach genau so wie früher, Herrlich! Die Verkäufer haben sogar alle deutsch gesprochen. Es war wirklich wie man es kennt,  das einzige was ein wenig komisch war, waren die Hochhäuser drumherum. Aber naja….

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Dann ging es nach Yannick in die Bude wo dann auch das andere Geburtstagskind schon gewartet hat: der Torben. Ja und dann…. Ja…. Keine Ahnung kann euch nur die Versionen von anderen erzählen und von den vielen Fotos erahnen was passiert ist…

Wir haben aber so viel Spaß gehabt und so viel gelacht und ach es war einfach so wunderschön alle in diesem Zustand wieder zusehen. Die obligatorischen 10% Verlust war ein Stuhl, ein Tisch, den ich aber anscheint noch richtig gut repariert hätte und die Musik Anlage lief auch nicht mehr richtig am Morgen. Alles in allem eine echt geile Party. Am nächsten Morgen wachten natürlich alle auf halb 8 hängend auf aber zur meiner Verwunderung: draußen war alles Weiß.

Ich zeig euch jetzt mal nicht die schlimmsten Fotos 😉

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Yannick, der hier wohnt und an diesem Tag Geburtstag hatte

 

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Bill und Victor die beiden Gasteltern von Yannick, die uns die Location bereit gestelt haben

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Nach einem schönen Kater in einem Diner ging´s es dann aber auch schonwieder bergauf. Danach ging es bei starkem Schneefall noch in ein Zoo mit freien Eintritt. Zum Glück ist Chicago the windy city sodass der Wind den Schnee schön seitlich unter die Kapuze gepustet hat, so blieb man wenigstens wach. Dann noch ein Abstecher zum Millennium Park gemacht, ein bisschen Sightseeing, eine Weihnachtsparrade mit Feuerwerk angeguckt und zum 3. mal dann in ne Burgerfressbude, Grundlage für die bevorstehenden Ereignisse schaffen, denn danach ging´s wieder zurück nach Yannick ins Apartment, fertig machen für den Abend….

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Natürlich fühlte ich mich noch stark angeschlagen von Gestern Nacht aber da kam meine Faustregel wieder zum Einsatz: Ab dem dritten Bier schmeckt es wieder!!! Wo das erste Bier noch sehr geklemmt hat, lief das zweite schon besser durch und das dritte dann mit dem gewohnten Zug. Während ich meine Therme wieder hochgefahren hab, haben sich die anderen schon mal fertig mit dem Dresscode: Edel.

Die Herren haben sich alle einheitlich mit weißem Hemd und Fliege gekleidet (deswegen auch der gestrige Kauf) und die Frauen, mein lieber Herr Gesangsverein, was haben die sich aufgebretzelt!!! Sehr Sehr Sehr Hübsch.

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Von Links nach Rechts: Steffi, Theres, Judith, Miriam, Dana, Yannick, meine Wenigkeit, Torben und Patrick

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Nach einem kleinem Fotoshoot und sich wieder auf Partypegel bringen, sind wir mit dem Taxi zur Clubstraße von Chicago gefahren. Beim Eintritt unserer Gruppe hat man sich schon geil gefühlt, mit der Elite und dem richtigen Pegel und blendend gut aussehenden Freunden feiern gehen. Der DJ hat dann auch noch mitgespielt und hat super Stimmung gemacht und die Bedienungen hinter der Theke waren auch auf Zack also am Durst hat es auch nicht gehapert. Alles war perfekt!

 

Ich hätte die ganze Nacht dort mit den anderen Tanzen können aber hier in den USA ist um 3 Uhr Feierabend…. Zum Glück kannte Yannick noch ne Bar die die License hatten bis 4 Uhr Alkohol auszuschenken. Dort haben wir natürlich auch das Licht ausgemacht. Der Obligatorische Cheeseburger bei Mcc´s war sogar auch noch mit drin 😀

Also eine Partynacht die alles erfüllt hat.

 

Als ich dann im Bett lag und mir den Wecker gestellt damit ich pünktlich zum Flieger komme, zeigte er mir nur noch 1:33 stunde an…. Ich denk dat wird nen langen Tag morgen…. Eineinhalb Stunden später aufgewacht, die Jungs geweckt, das Auto von Patrick enteist, da es das ganze Wochenende auf dem Parkplatz stand, dabei wollte das Fahrertürschloss nicht mehr schließen also dann auch noch mit offener Tür durch Chicago zum Flughafen gefahren, mich dann schweren Herzens von den anderen Verabschiedet und rein in den Bunker…. brechen voll der Laden ich denk wenn ich im Flieger sitz hab ich es geschafft, ja arschlecken die Affen konnten mir 1 Stunde lang nicht sagen das ich beim falschen check in bin und ich eig. noch nen Zug 3 Stationen nehmen muss, irgendwann wurde ich natürlich ungeduldig weil der Flieger ja auch irgendwann geht und die Securitykontrolle auch voll war und ich da auch noch durch musste…

Als ich dann endlich nach drei Infoschaltern die Info bekommen hab das ich hier falsch bin war es schon eine halbe Stunde vor deparcher, ich denk jetzt aber mal die Hacken in Teer hauen und hab schon überlegt was ich mache wenn ich den Flieger nicht mehr bekomme. Zum Glück war ich noch einer der letzten der in das Flugzeug gekommen ist…. War aber trotzdem ne Tortur voll verschlafen und verkartert  durch nen auf Hochtouren laufenden Flughafen alleine zu rennen.

Um 11 Uhr nachts war ich dann auch schonwieder Zuhause.

Aber trotzdem das war eins der coolsten und witzigsten Wochenenden hier in den USA.

Danke nochmal an Yannick und Torben die mich eingeladen haben und natürlich auch an die anderen die den Abenden diesen Charakter gegeben haben. Ein Dank gilt auch Maggi die mich zum Flughafen gebracht und wieder abgeholt hat, so ist sie insgesamt 8-mal über die Grenze an einen Wochenende gefahren.

 

Sooo ich bin jetzt mittem im Thanksgiving Wochenende und hab machen uns schon ready für Hawaii in 2 Wochen. Dann geht’s endlich mal in Urlaub 😀

 

Bis dahin Haltet die Ohren steif.

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