Der erste Schnee woanders

Tach Leute,

heute erzähle ich euch von unserem Wochenendtripp zum Yellowstone National Park.

Bisschen zum Allgemeinwissen: War der erste National Park der Welt, liegt in Wyoming, bekannt für die Heißwasser-Schwefelgeysire (deswegen auch Yellowstone) und jede Menge Tiere.

Doch bevor wir ihn besichtigt haben, mussten wir ja noch die 12 stunden hinfahren; insgesamt durch drei Staaten. Fangen wir mal vorne an: 3:00 morgens in Mount Vernon, drei junge deutsche treffen sich zum ersten richtigen Roadtrip. Die 4 Stunden nach Portland waren ja nur eben zum gucken fahren. Also mit mir ist natürlich mein ewiger Begleiter Basti und unsere gute Seele Maggi mitgefahren. Dazu noch der Hostdad von Basti, weil er den Weg kennt. Eig. war es nur 4 Mal abbiegen. 😀

Die ersten Stunden Fahrt waren echt traumhaft, immer Richtung Sonnenaufgang.  Und ich war wirklich überrascht als die Sonne dann komplett da war, wie Washington östlich von den Cascade Mountains (ist das Gebirge hier) aussieht, echt eine komplett andere Welt. Wo bei uns noch der saftig grüne  Douglasienwald herrscht, ist östlich eher eine Gebiergswüste, die dann über in flach, riesige landwirtschaftlich genutzte Flächen übergeht. Als ich dann mal eben die Augen zu gemacht hab um den fehlenden Schlaf nachzuholen und dann nach 2-3 Stunden wieder aufgewacht bin, war ich dann doch sehr überrascht als alles weiß war und wir wieder in den Bergen waren. Willkommen in den Weltbekannten ,,Rockies“

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Am Abend nach exakt 12 Stunden sind wir dann an unserem Motel angekommen, wo wir eine weitere Teilnehmerin von unserem Programm getroffen haben. Hilde aus Twin Falls in Idaho, ist nur 6 Stunden entfernt.

Nach einer erholsamen Nacht sind wir dann aufgebrochen zum Park. Bei strahlendem Sonnenschein und weißer Landschaft. Eins fiel sofort auf: Tiere satt!  Fast wie im Zoo. Eig. musste immer einer vor dem Auto herlaufen um die Bisons und die Elks weg zu scheuchen. Dazu haben wir noch 4 Coyoten gesehen, die sich an einem Redtaildeere bedient haben.

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Besonders haben mir die Heißwassergeysire gefallen, die besonders durch das kalte Wetter gequalmt haben. Außerdem kamen sie sehr schön zur Geltung, da sie den umliegenden 30cm Schnee zum schmelzen gebracht haben.

Allerdings hat etwas diesen Anblick des wunderschönen Naturereignisses gestört. Durch den Schwefel roch es wie anner Güllegrube oder als hätte Bauer Jup neben an 8 Fässer Scheiße aufe Felder geflatzt. Naja man kannte den Geruch halt…

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Wir sind eig. den ganzen Tag durch den Park gefahren, haben angehalten wo es uns gefallen hat, sind ein bisschen gewandert und dann wieder weiter. Echt entspannte Art um sich diese Wunderschöne Landschaft anzugucken und um sich zu erholen!

Nach einer kurzen Nacht traten wir dann um 3 Uhr morgens auch schon wieder die 12 stunden Heimreise an, nachdem wir uns von Hilde verabschiedet haben.

Bei der Heimreise haben wir noch beim Columbia River (größter Fluss von Washington) gehalten, da der Anblick von der Interstate echt phänomenal war und da es bei der Hinfahrt noch dunkel war.

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Um unter Anderem diese Geschichte in Bewegung zu sehen, guckt euch das Video von Basti an: https://vimeo.com/145592536

Bis dahin

Euer Broti 😉

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