13. Oktober

Es ist gerade kurz vor fünf. Bin vor ein paar Minuten vom College nachhause gekommen.
Es war kein außergewöhnlicher Tag. Normale Aufs und Abs.

Der Kurs war irgendwann rum.
Bin dann in meinem Minivan eingestiegen. Es lief das alte Album von Foxing, das seit ein paar Tagen habe.  Ein Lied hat ohne Gesagt angefangen. Nur Kniedelgitarren. Keine Akkorde, nur einzelne hohe Töne. Sehr atmosphörisch/postrockmäßig.
Auf jeden Fall fahre ich langsam über den Parkplatz und sehe Kat (meine Lehrerin). Sie sitzt im Eingang einer der aufgebockten Gartenhütten und telefoniert. Irgendwie wirkt sehr neidergeschlagen.
Ich winke, sie winkt. Ihre Stimmung wirkt im krassen Kontrast zu ihrem neongelben Kapuzenpullover.
Manchmal überträgt sich eine Stimmung so schnell.

Ich höre weiter Foxing und fahre nachhause.
Dieser Gedanke/Geschichte lässt mich irgendwie nicht los
Das ist jetzt weder eine spannende noch eine ungemein wichtige Geschichte, aber irgendwie eine wichtige.
Ich geh jetzt erst mal eine rauchen.

Wochenende. Uah.

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So sieht das also aus, wenn ich eine  Blogeintrag schreibe.
Das war der letzte Beitrag. Freitagnachmittag. Bin nach dem College zu Vinny und Maggi gefahren. Hab auf der Veranda angefangen zu tipseln, dabei neue Musik gehört. Irgendwann kam Vinny nachhause und hat dieses Bild aufgenommen.
Blogception.

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Holländischer Besuch. Ist vom letzten Wochenende. Hat Annette vorhin auf Facebook hochgeladen. Wollte ich aber nicht vorenthalten.
Die Schwester ihrer Mutter kam mit ihrem Mann zu Besuch vorbei. War ein amüsanter und angenehmer Abend.
Mir fällt gerade auf, dass das Bild massiv gestellt aussieht. Ich war aber wirklich interessiert. Psychologieprofessor mit treffender Weltanschauung.

Jetzt zum aktuellen Teil.
Wochenende.
Wie fast jeden Samstagabend sind wir zu Gennas gelaufen. Dauert ungefähr 20-30 Minuten.
Vinnys Cousin Kris arbeietet dort und das ist zu einer ziemlich regelmäßigen Kiste geworden. Samstagabend ist Gennaabend.
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Ich speicher in letzter Zeit immer die Snapchatbilder von Vinny. Also ich habe die Hälfte der Bilder noch nicht mal zu verantworten.
Aber wenigstens schreibe ich was eigenes dazu.
Morgens um vier Uhr wieder daheim:
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Gemütliches Nachtlager. Man hat nie genug Sofas.

Sonntags natürlich direkt mal verschlafen. Wollten um zehn in Madison sein. Haben bis viertel vor elf gepennt. Verwirrt aufgewacht.
UAH wir müssen los.
In Marshall war das Feuerwehr Pfannkuchen Frühstück.
Perfekter Start in den Sonntag.
Danach nachhause und den Rest des Tages gegessen, auf der Couch geflätzt, Football geschaut und irgendwann doch noch produktiv Rasen gemäht.

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Ich grüße und umarme die meisten die das lesen.
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ADIÖ

Kurz und schmerzlos.

Ich habe neue Bilder. Mal hier mal dort.

Das ist von gestern Abend. Aufgenommen in unserem Wohnzimmer. So gegen elf/halbzwölf.
Marcus (ein Freund aus meinem Kurs) kam vorbei. Haben eine Weile Zelda gespielt. Irgendwann kam Nadine von ihrem Tanzkurs nachhause und wir haben sie genötigt einiges für ihren Deutschkurs am College zu erledigen.
Sie liest etwas auf deutsch vor, ich korigiere sie und Marcus versteht nur Bahnhof.
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Dienstagabend. Ich war in Madison. Ums Eck (schräg gegenüber vom Plattenladen) hat ein Barbecue Laden à la Texas aufgemacht. Maggi hat da Monate drauf gewartet, ich habe bemerkt, dass er jetzt endlich geöffnet hat, sie bekommt einen halben Herzkasper und wir sind hin getigert. Das Essen war super, alles auf Wegwerfgeschirr/-bechern/-besteck. Kluges aber beschissenes Konzept.
Das Foto hat Vinny zwischendurch sneaky aufgenommen. Man weiß ja nie ob die Leute ein Selfie von sich selbst oder ein Foto von jemand anderen machen. Sneaky sneaky.
Zum Abschied beim bezahlen fragt mich der Barmann:
„Where are you from?“
„Germany…“
„Yeah I know. Where exactly?“
„…? Close to Frankfurt…. How did you know that?“
Stellt sich raus er hat deutsche Verwandte (aber nicht nur wie jeder andere hier auch. Er spricht fließend und ziemlich akzentfrei Hochdeutsch, Schwäbisch und Österreichisch.
Das war amüsant. Und unsere deutsch/englischen Halbsätze müssen gut geklungen haben. Vinnys und Maggis Gesicht war auf jeden Fall unbezahlbar.
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Bin gerade (mal wieder) bei Vinny und Maggi.
Lauf an der Baustelle vorbei (die schon seitdem ich zum ersten mal bei ihnen war hier rum steht) und mir ist folgendes Zitat eingefallen, welches Annette an einem der ersten Tage zu mir gesagt hat.
„Es gibt zwei Jahrezeiten in Wisconsin. Winter und Straßenbaustellen.“
Die Straßen frieren über den Winter auf und werden repariert sobald es nicht mehr scheiße kalt ist.
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Zum Abschied zwei Snapchatbilder, die Vinny irgendwann in der letzten Woche aufgenommen hat.
Fand die beide echt gut.
Also hier.
Adiö!

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Komplett vergessen.
Mein Lieblingsbild der letzten Tage.
Vor gut einer Stunde aufgenommen.
War auf dem Weg zum Plattenladen. Hatte ausnahmsweise mal an meine Kamera gedacht. Das Licht war super. Und das ist „mein“ Plattenladen.
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PEACE!

 

Nachtrag/Nachschlag

Mein Kopf hängt in Schande.
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Erster Strafzettel.
35$
Parken.
Find ich happig.
Und unerwartet.

Bin nach dem Konzert zu Vinny und Maggi gefahren. Mich zufrieden auf die Couch gefletzt und gemütlich geschlafen.
Am nächsten Morgen raus. Zum Auto. Strafzettel
Warum?!
Man darf dort von 8-18 Uhr nur zwei Stunden am Stück parken. Ich war aber außerhalb der Frist. Was?!
Zettel genau angeschaut. Reinigung?!
Das Verkehrsschild noch mal genauer angeschaut. Oha.
Dienstags darf man dort von 8-12 Uhr gar nicht parken, weil die Straßen gesäubert werden.
Na Klasse. 35$ fürn Arsch. Das hätten gut und gerne drei bis vier CDs werden können.

Danach zum Donutladen meines vertrauens. Etwas bei der (mir mittlerweile durch regelmäßige Besuche besser bekannten) Donutfachverkäuferin rumgejammert. Nachdem ich bezahlt habe meint sie nur: „Hey ich hab dir einen Donut mehr eingepackt. Wegen deinem Ticket und so. Hab einen schönen Tag.“
Die Welt ist schön.
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Ansonsten geht es mit den Gartenhütten gut voran. Machen nebenher noch Trockenbau mit diesen u-förmigen Metalldingern. Nervig und super zugleich.

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Der Himmel über den Gartenhütten.
(Das ist kein stumpfer Satz. Das ist ein (halbes) Zitat.)
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Grüße aus Marshall und Madison und Wisconsin und den USA.

Ich habe den Titel vergessen.

Ich habe einen Waschbären gesehen. Mitten auf der Straße. Mitten in der Stadt. Der kleine Fratz. Waschbärenbande Or Die!

Gute sinnlose Einleitung. Check
Gerade war noch Montag. Jetzt ist es halb eins und Dienstag.
Ich sitzliege in Madison auf der Wohnzimmercouch, habe ein klingeln (und Deafheaven) in/auf den Ohren und erfreue mich des Lebens.
Es geht mir gut. (ist mal wieder ein verstecker Link. Sneaky Sneaky.)

Hat folgenden Grund.
Also erst mal muss man einen Plan schmieden. Und wie jeder weiß, brauch man für einen guten Plan immer (immer!) eine Karte:
madison
Station 1) Haus
Station 2) Konzert
Station 3) [optional] Kris

Also damit kann ja schon mal nichts mehr schief gehen.
Genug Firlefanz. Jetzt aber mal seriös.

War auf einem Konzert. Und zwar im Majestic Theatre in Madison.
Gebt das mal bei Google ein und schaut euch Bilder an. Ein wunderschöner Laden. Ist ein altes Theater, mitten im Zentrum von Madison.
Hab mal ein hochqualitatives Bild mit meinem Telefon gemacht:
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Das war direkt nach dem Konzert.
Und wenn man den Laden verlässt sieht das ungefähr so aus:
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Also wirklich zentral.
Spannendes Bild, weil eine Straße weiter ein großes Nachtlager von Obdachlosen ist. Direkt neben dem Capitol. „Schöner“ Kontrast in drei Richtungen.

Russian Circles haben gespielt. Eine instrumentale Post-Rock/Metal Band aus Chicago. Habe nur ein Album, das ist aber echt starkt. Also hin.
Großer Vorteil von instrumentalen Bands. Kein Gesang.
Also muss man nicht versuchen irgendein Gekautze durch das Geschrammel zu verstehen. Aber instrumentale Musik kann auch etwas langweilig wirken.
Aber das heute Abend.
Puh. Das war stark.
So viel „Druck“. Tiefes Wummern, Bass in der Brust. Intensität.
Schwer in Worte zu fassen.
Die drei kamen wortlos (nach einem langem sphärischen Gedüdel) auf die Bühne. Ist auch schwer was zu sagen, so komplett ohne Mikrophone. Hat aber was für sich.
Und der Spaß ging los. Es gab fast keine Pause zwischen den Lieder, statisches Fiepen oder Gitarrengekniedel. Irgendetwas ist fast immer passiert.
Und dieser Druck und dieser Rhythmus. Da muss man irgendwie mit seinen Körperteilen wackeln.

Es gab nur dezente Beleuchtung. Ein normaler Scheinwerfer auf dem Boden hinter dem Schlagzeug und ab und an eins zwei weitere. Nichts buntes bis auf ganz leichtes rot durch die Vorhänge.
Und ganz selten wurden die Glühbirnen um die Bühne angeworfen.
Hat alles gepasst.
Die eineinhalb bis zwei Stunden gingen so unfassbar schnell rum.
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Ist schwer das mit einer Kamera (noch dazu mit dem kack Handy) einzufangen. Aber einfach zu representative Bilder fürs Archiv.
Im Wikipedia Artikel zur Band gibt es ein paar schöne Livebilder. (Ich liebe diese Verlinkfunktion, die ist so schön dezent.)

Bin nach dem College zu Vinny gefahren und dann mit dem Rad hoch zum Capitol. Dauert so zehn bis fünfzehn Minuten.
Es wird Herbst. Es wird kühler, aber angenehm kühl. Und mit dem Rad zu einem Konzert zu fahren. Da fühlt man sich doch glatt wie Jesus. Also so ausgeglichen und fröhlich.

Danach noch ein kurzer Halt bei Kris. Dem Cousin. Arbeitet im Frequency. Auch ein guter Laden für Konzerte. Kleiner als das Majestic.
Dort eine halbe Stunden geblieben. Einen Whiskey und ein Bier getrunken und nachhause geradelt.
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Das ist ein Leben.
Es geht mir gut.
Weil es so schön war, noch ein mal.

Zum Abschied. Grüße schöne.
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Strictly Discs

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Ich habe „meinen“ Plattenladen gefunden.
Strictly Discs
Direkt an der Monroe Street.
Das ist ungefähr ein fünf Minuten Fußweg von Vinnys und Maggis Haus in Madison entfernt. Die Menschen sind nett, die Auswahl ist überragend und was momentan nicht auf Lager ist wird bestellt und ist in drei bis vier Tagen da.
Die Vinylauswahl ist das eigentliche Highlight, muss mal Bilder vom Keller machen, aber ich habe mir vorgenommen keine einzige Platte in dem Jahr zu kaufen. Nur kleine traurige CDs.
Auf jeden Fall sitze ich jetzt gerade bei Maggi im Wohnzimmer, höre hochentzückt das neue Deafheaven Album und freu mich dass es so viel gute Musik gibt. Und noch solche Läden. Bzw Menschen die sie betreiben. Und Städte die solche beherbergen. Und dass ich in so einer Stadt sein darf.
Grüße nachhause.
Konfetti raus ihr Schweinenasen.

Wörk Wörk Teil 2, Packers, Murica und so

Hab mal eine kleine Ansammlung von Bildern der letzten drei Tage vom Handy gezogen.

Also das sind Michael (der Kerl der besser an der Wand klebt als Spiderman) und Zack (auf der Leiter). Michael hat massive höhen Angst (wer zur Hölle schreibt das denn so?!) Höhenangst und Zack hat die gebrochene Hand.
Haben aber verdammt viel Spaß in der Gruppe. Ein echt glücklicher Treffer.
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Montagabend haben die Packers gegen Kansas City gewonnen. Das Spiel lief nicht im regulären Fernsehen also sind wir in die Bar ums Eck getigert.
Dabei ist folgendes Bild enstanden:
(habe insgesamt die meisten einfach aus Snapchat kopiert)
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Die zwei menschen auf der linken Seite sind Tucker und Mel. Mel war die Bedienung und Tucker hatte seinen ersten Tag und wurde angelernt. Waren super Menschen und Scott (ganz rechts) wollte unbedingt ein Bild.
Der Rest ist (von links nach rechts): Tucker, Mel, Dani (Cousin), Vinny, Tyler und Scott.
So sah das ganze dann daheim aus:
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Weitere Bilder die am Tag danach entstanden sind:
(Waren in der Piano Bar)
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Haben Danis Studentenwohnheimszimmer verschönert:
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Und zu guter letzt, als kleiner Abschied:
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MURICA

Wörk Wörk

Was mache ich eigentlich so zur Zeit am College?
Wir bauen Gartenschuppen.
Das läuft wie folgt:
Es gibt einen frühen und einen späten Kurs. Jeweils so um die zehn Menschen. Unser Kurs hat elf Teilnehmer.
Jeder Kurs wurde in drei Gruppen unterteilt und jede Gruppe baut eigenständig einen Schuppen. Also insgesamt sechs Stück.
Diese werden am Ende für den Materialpreis verkauft.
Wir lernen nach und nach jeweils die nötigen Grundlagen und bauen dann weiter.
Vom Bodengestell, über die Wände bis zur Decke.
Ist beinahe ausschließlich Zimmermannsarbeit. (Habe noch einen zweiten Kurs, in dem wir lernen wie man Fundamente gießt, Pläne liest, Gelände ausmisst etc).
Ich besorge die Tage noch mehr Bilder, habe aber zwischendurch mal ein paar Bilder mit dem Handy gemacht. Das war der Stand von vor ungefähr zwei Wochen.
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Noch eine Kleinigkeit zu meiner Gruppe (unsere Gruppe heißt übrigens „Savages“).
Wir haben als Gruppe mit fünf Personen angefangen.
Tevyn, Denzel, Michael, Zack und ich.
Nach den ersten paar Wochen hat erst Tevyn den Kurs abgerochen und irgendwann kam auch Denzel nicht mehr. Vor Beginn des Kurses hat sich Zack an der Hand verletzt, ist die ganze Zeit nicht zum Arzt gegangen (hat dadurch schon einige Tage verpasst) und wurde jetzt mit einem gebrochenen Knochen in der rechten Hand diagnostiziert. Also kann er auch nicht mehr so richtig hämmern.
Zu guter letzt noch Michael, der eine massive Angst vor Höhen hat.
Zack und Michael sind aber trotzalledem super.
Wir wurschteln so weiter vor uns her.

Hauptakt

Es ist Sonntag, 16:30. Bin in Madison.
Maggis und Vinnys Onkel & Tante kommen jede Sekunde vorbei. Es gibt ein Steak Dinner für sie, weil sie Maggi und Vinny unfassbar viel bei der Renovierung des Hauses geholfen haben.
Großer Vorteil der Geschichte: ich rieche frisch gegrillte Steaks während ich das hier schreibe.
Großer Nachteil: Wir waren vor ungefähr 3 Stunden erst Burger essen. War vielleicht nicht der smartetste Move seit langem.
War aber mit der gesamten Familie.

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Naja wurscht. Es gibt Steaks. Muricasteaks. Ungefähr so groß wie mein Unterarm und so dick zwei Handflächen übereinander. Ich vermute dass man damit, mit genug Geduld, Menschen erschlagen könnte.

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Freitags im Supermarkt entdeckt.
Warum?!
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Waren danach wieder im Frequency. Ein Laden in dem es jeden Abend Livemusik gibt. Klein und gemütlich. Heimelig. Und Vinnys Cousin ist der Manager des Ladens. Immer gut dort aufzuschlagen.

Wenig Schlaf und am Samstag dann ein Abendspiel der Badgers.
Wohnen hier in Madison drei Blocks vom Stadion entfernt. Können also, wenn wir mal Tickets haben, in zehn Minuten zum Stadion laufen.
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Ansonsten war das Spiel sehr einseitig und wurde echt hoch von den Badgers gewonnen. 28:0
Schade für Hawaii. Nennen sich die „Rainbow Warriors“, was ich für einen überragenden Namen halte.
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Dadurch dass es hier fast keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, das Stadion mitten in der Stadt ist (Übrigens passen da über 80.000 Personen rein. Collegefootball?!) und das Haus direkt ums Eck, sitzen wir bei jedem Heimspiel vor dem Haus und „verkaufen“ Parkplätze im Garten.
Macht in der Nachbarschaft fast jeder und ist ein sehr gutes Taschengeld. Die Polizei ignoiert das ziemlich. Wird gebilligt.
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Ich geh jetzt erst mal Steaks essen.

Peace out!

Prequel

Es ist gerade 23 Uhr. Samstagabend. Schiebe es seit langem vor mir her ein Video vom Haus zu machen. Das ist so eine Pest. Hab es zwei bis drei mal versucht, kopfschüttelnd aufgegeben. Ich werde wahrscheinlich kein Schauspieler oder irgendeine Kameraperson mehr.
Werde das aber irgendwie noch erledigen. Überlege mir da was.

Ansonsten war ich heute wieder auf einem Footballspiel der Badgers.
Das detailliert und ein paar Bilder die Tage. Sonntag- oder Montagabend.

Hatten auch Pizzatage am Freitag.
Ich mach diesen Beitrag jetzt mal mehr so als meine Erinnerung, damit ich auch alles in den richtigen Beitrag packe. Notizen sind für Weicheier.
Zufällig ein gutes Konzert gestern  Abend gesehen.
Hier in Madison ist alles ums Eck. Buchladen, Plattenladen, Footballstadion.

„You know a lot about Bat Mitzvahs for someone who thought Hanukkah was Han solo and Chewbacca’s baby“ -Louise