Loading...
X

Wiesn mal Anders…

Am 18. September ging es für mich mit dem Flieger nach von Binghamton über New York nach Cincinnati.

Erst mal zum geographischen: Cincinnati liegt im Bundesstaat Ohio

Bildschirmfoto 2015-09-29 um 22.35.08

Cincinnati ist gleichzeitig die Partnerstadt von München. Und diese Stadt veranstaltet jährlich das größte Oktoberfest in den Vereinigten Staaten von Amerika (wie mir berichtet wurde). Zwei Gründe diese Stadt zu besuchen!

Jedes Jahr entsendet die Landeshauptstadt München einen Vertreter aus dem Stadtrat, um der Eröffnung des Zinzinnati Oktoberfest beizuwohnen. In diesem Jahr wurde die „Sister-City“ München durch Ulrike Grimm (CSU) vertreten.

Als ich letztes Jahr von den ehemaligen Teilnehmern des PPP (Marc und Matthias) von dem Cincinnati Oktoberfest erfahren habe, war für mich klar das ich es gerne einmal besuchen würde. Ich wollte einfach einmal die Unterschiede im Feiern des bayerischen „Kulturfestes“ sehen. Und diese gibt es definitiv! Ohne die Hilfe von Ulrike Grimm und der Munich Sister City Association of Greater Cincinnati wäre ich aber bestimmt nicht so hautnah am Geschehen mit dabei gewesen wie es mir nun letztendlich möglich war.

Angefangen hat alles am 18. September mit der Eröffnung des Dome, einem kleinen privaten Zelt der in Cincinnati ansässigen Brauerei Christian Moerlein. Anschließend konnte ich mit Ulrike Grimm, ihrem Mann sowie dem Council-Member Chris Seelbach zu Abend essen.

Am 19. September war dann die offizielle Eröffnung des Zinzinnati Oktoberfest mit einer Parade und dem Ozapfn. Ich konnte auf der Bühne mit dabei sein, einen der richtigen Bierkrüge mit dem „ersten“ Bier bekommen und durfte sogar die Gastgeschenke der Landeshauptstadt München an den Major überreichen. Anschließend hatte ich Lunch mit A. M. Kinney (wir hatten bereits vor einem halben Jahr Kontakt per Email wie wir am Oktoberfest herausgefunden haben) und danach konnte ich das Taft Museum besichtigen. Auch habe ich mich nochmal mit Michael (ihn habe ich auf dem Flug nach Cincinnati kennen gelernt! Er war auf dem Weg zu einem Junggesellenabschied auf dem Oktoberfest) zusammen getroffen. Am Abend gab es dann noch ein gemeinsames Essen mit Ulrike Grimm, ihrem Mann und er Munich Sister City Association of Greater Cincinnati.

Am 20. September bin ich dann nochmal über das Oktoberfest gelaufen und am 21. ging es dann mit dem ersten Flieger in der Früh wieder zurück nach Binghamton.

Nun zu den Eindrücken!

  • Zuerst einmal Airbnb: Das System ist einfach genial! Private Leute die Unterkünfte für geringes Geld vermieten. Man lernt also für geringes Geld gleichzeitig super nette und offene Leute kennen und bekommt eine Unterkunft.
  • Oktoberfest ist nicht gleich Oktoberfest!!!! Für Bayern ist das Oktoberfest Cincinnati wirklich ein Kulturschock! Frühlingsrollen gefüllt mit Sauerkraut = Bayerisch? Bier in Plastikbechern? Schlager die sonst nur zum Weißwurstfrühstück im Bierzelt gespielt werden in Dauerschleife mit englischem Text? Als Highlights Dackel-Rennen und ein paar hundert Leute die den Chicken-Dance (also den guten alten Ententanz zur Karneval-Zeit) tanzen? Wenn ich die Stimmung beschreiben müsste würde ich sagen: „bayerisch auf die süße, kitschige, amerikanische Art!“.
  • Reisen mit kleinen Fliegern: Ein wahres Erlebnis in den USA! Man sieht einfach sooooo viel Land!

 

  • At the Binghamton Airport

(Urheber von manchen Bildern sind die Fotografen des Zinzinnati Oktoberfest)

Leave Your Observation

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.