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ganz im zeichen der kunst

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Unter diesem Motto stand mein letzter Ausflug nach Seattle- eigentlich eher unbeabsichtigt. Aber der Reihe nach. Es stand wieder ein Ausflug mit dem College an. Ziel diesmal: Seattle. Und wie es sich eben für die Stadt im Evergreen State gehört, hat es ununterbrochen geregnet. Keine allzu schönen Aussichten um eine Stadt zu erkunden. Deshalb verzog ich mich auch erstmal nach der Ankunft zu meinem guten alten Freund dem Starbucks. Hier ist es schön warm und vor allem eins: Trocken!! Nach einer gewissen Zeit wird aber Kaffee trinken und Leute beobachten auch langweilig. Erst recht wenn man noch 5 Stunden Zeit hat bis der Bus einen wieder Richtung Heimat fährt. Aber auf meinen Starbucks ist Verlass! Gerade in dem Moment wo ich mit mir selber gerungen hab raus in den Regen zu gehen- meine Rettung. Eine Hip Hop Soul Band fängt an zu spielen. Das kann doch kein Zufall sein- da meint es jemand aber wirklich gut mit mir. Also schnell nochmal nachfüllen lassen und ab unter die Leute mischen. (Bin ja schließlich mittlerweile beim Gold-Leven angekommen. Geht glaube ich auch nicht anders wenn an jeder Ecke ein Starbucks ist)

An sich fand ich die Musik echt gut. Mal ein bisschen mehr Rap, mal ein bisschen mehr Soul und natürlich den Breakdance nicht vergessen. Gibt auch schlimmere Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben. Und das auch noch umsonst.

An sich hatte ich immer noch keine Lust draußen im Regen rumzulaufen. Zum Glück war das EMP Museum nicht weit weg. Und ganz ehrlich- ich habe selten so ein cooles Museum gesehen. Sorry aber das war der Shit! Das komplette Museum dreht sich um Musik, Film und Games. Von Nirvana über Hello Kitty bis hin zu Psycho von Alfred Alfred Hitchcock. Alleine der Eingang war schon der Wahnsinn. Eine Reihe von Star Wars Stormtroopern und Darth Vader Masken. Hier könnte es mir gefallen! Das Museum ist an sich in verschiedene Teile untergliedert:

  1. Musik:

Besonders interessant, die Geschichte von Musikern aus Seattle wie Nirvana und Jimmi Hendrix.

Besonders der Nirvana Teil würde jeden Fan durchdrehen lassen. Bemalte Gitarren und Shirts, mal ganz abgesehen von den Dokumentarfilmen. Ich habs gefeiert.

Auf der anderen Seite ein kompletter Akustikraum. Alle möglichen DJ Pulte und Instrumente in Aufnahmestudios. So kann eben jeder Mal sein Talent unter Beweis stellen. Am lustigsten ist es wenn du mit wildfremde Leuten an einem Pult stehst und versuchst durch Knöpfe drücken ein Lied zu kompositionieren. Da merkt man auch mal wer soetwas wie musikalisches Talent hat und wer nicht. Ich mit meiner langjährigen Erfahrungen in Klarinette und Saxophon gehöre natürlich eindeutig zur ersten Kategorie. Nicht. Kann ja nicht mal Noten lesen. Deshalb schnell zum Bereich 2

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2. Games

Also ganz ehrlich, so stelle ich mir auch die Games Com vor. Überall Fernseher und Konsolen. Menschen die über Leinwände verschiedene Spiele spielen. Von X-Box, Playstation bis hin zur Wii. Hier hab ich auch einige aus meiner Gruppe wieder getroffen.

Natürlich gab es dazu noch reichlich Informationen über Game Design, Spieleentwicklung und und und. Macht natürlich nicht so viel Spaß wie das Spiel an sich aber ist ja nicht schlecht mal gehört zu haben.

3. Film

Ich war noch nie der große Horror Film Gucker. Zugegeben „the Ring“ war für mich schon der absolute Horror. Hab es danach auch sein lassen. Ich wusste ja nicht das das nur ein Remake von einem japanischen Film war. Hallo Albträume- ich kann heute Nacht aber sowas von nicht schlafen! Ich hab mir zwar nur die Dokus über die ganzen Horrorfilme angeguckt, aber in diesem dunklen Raum mit diesen ekelhaften schaurigen Geräuschen und Schreien und Kostümen – ne brauch ich nicht nochmal. Natürlich war es Interessant den ganzen Kram hinter den Kulissen zu sehen (ja, ich weiß da stirbt niemand wirklich, das sind Schauspieler blablabla) brauche trotzdem keine aufgeschnittenen Gummibeine zu sehen. Es sieht ja nämlich doch echt aus im Film. Wie hat Eli Roth so schön gesagt: Einem Horrorfilm Produzenten kann man kein größeres Kompliment machen als zu sagen man hat den Film nicht gesehen. Um von den ganzen Masken und Schreien wieder abzulenken schnell in die nächste Abteilung

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Das war auch nichts Geringeres als das

4.Rosarote Glitzer Wunderland von Hello Kitty

Mehr Rosa geht nicht. Die Marke an sich kennt glaube ich jeder. Ich meine, die hat mittlerweile ja sogar einen eigenen Vergnügungspark. Hier einen lieben Gruß an Sophie: Auch wenn du jetzt Heavy Metall hörst, ich kann mich noch sehr gut an deine Hello Kitty Gürtelschnalle erinnern!! Die Geschichte die hinter einer solchen Marke steckt mal zu hören, war wirklich Interessant. Erst recht wenn man mit einer Gruppe Japanischen Austauschstudenten unterwegs ist.

Mal kurz auf die Uhr geguckt, nur um dann festzustellen das die Zeit vorne und hinten nicht reicht. Wo sind denn meine 5 Stunden geblieben? Hab ich echt den ganzen Nachmittag hier verbracht? Bevor es dann zum Bus geht aber noch schnell die Doku über die Seahwaks und ihren Super Bowl Gewinn angeguckt- ein MUSS hier in Seattle- und schon ging es wieder heim. Wenn der Tag sich nicht mal gelohnt hat!