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the cold never bothered me anyway

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1 Wochenende. 24 Stunden Fahrzeit. 2655 Kilometer. Ein Ziel: Der Yellowstone National Park.

Früh morgends, ähm ich meine mitten in der Nacht, ging es los. Um halb 3 klingelt der Wecker, Abfahrt. Geil.

Selbst das herausragende selbstgemachte Frühstück von Basti konnte meine Laune um die Uhrzeit nicht bessern. Nach den letzten Ausflügen hab ich auch den lieben Spitznamen „Sunshine“ bekommen. Tja- sobald man mich morgens sieht geht eben die Sonne auf. Nicht! Nicht mal halb! Bitte auch nicht ansprechen. Futter zuwerfen,abhauen.

Wir sind ja eigentlich Profis- und Profis fahren immer pünktlich ab. Naja. Man kann ja auch mal eine Ausnahme machen. Broti kam (nicht wirklich überraschend) zu spät. Zu viel Verkehr. Morgens um 3. Tja. Meine Laune war eh schon im Keller, da kommt es auf die halbe Stunde auch nicht mehr an.

Eine 12 Stunden Autofahrt lag vor uns. Herrlich. Wenn das mal kein Road Trip Material ist. Allerdings musste ich feststellen das ich vielleicht doch nicht der optimale Road Trip Travel Buddy bin. Ich hab doch gesagt das ich müde war oder? Beim aufwachen war die gewohnte grüne Landschaft verschwunden und überall nur noch Schnee zu sehen. Habe mehrere Stunden und ganze zwei Staaten verschlafen. Mich sollte man eben dabei haben- bin halt eine echte Spaßkanone.

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Im Hotel angekommen der erste Schock: Jemand von den Profis hat uns Raucherzimmer gebucht. Wer frag ich da? Wer? Selbst die abgestandenen Aschenbecher aus dem Juz riechen da besser. Also schnell zur Rezeption- Zimmer tauschen. Kein Single Room mehr für mich frei? Kein Problem- bekomme ich eben ein Upgrade. Wuhuu Upgrade. Sowas ist mir ja noch nie passiert! Habe dann ein Doppelzimmer für mich alleine bekommen. Also haben die von der Rezeption zumindest gedacht. Die liebe Hilde (ebenfalls PPP´lerin) hat sich unserem Trip angeschlossen. Da Hilde und ich uns bereits auf dem Vorbereitungsseminar ein Zimmer geteilt haben, war das jetzt auch nicht wirklich neu für uns.Schnell die Zimmernummer geschickt und schon stand die Hildi im Türrahmen.

Am nächsten Morgen ging es dann in den National Park. Hatte wohl irgendwie etwas Jetlack- hab nämlich wieder fast die komplette Fahrt über geschlafen. Es läuft eben richtig gut bei mir. Ich fahre ans andere Ende der Welt um dann ein Mittagsschlaf zu machen. Wenn das nicht die wahren Ziele im Leben sind, dann weiß ich auch nicht. Der Park an sich ist einfach wunderschön!!! Überall Schnee, Bäume bedeckt von Schnee. Schnee. So viel Schnee hab ich glaube ich in meinem ganzen leben noch nicht gesehen. Dementsprechend war es auch kalt. Ich ganz brav die Winterjacke an, Handschuhe, Mütze. Möchte ja so kurz vor Thanksgiving nicht krank werden. Und Phoenix. Und Hawaii. Und San Frasisco. Hier ein liebevolles Hallo an alle die mich jetzt hassen.

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Hab mich dann wie ein kleines Michelinmännchen aus dem warmen Auto gekugelt nur um dann Christian vor mir stehen zu sehen. Im T-Shirt. Kurz Überlegt mit wem von uns beiden jetzt was nicht stimmt. Egal – Unwichtig. Haben uns dann die heißen Quellen angeguckt. Ich immer schön darauf bedacht bei dem Schnee nicht hinzufallen. Wäre ja nicht das erste Mal das ich mich am Anfang eines Trips wieder einsaue- kenne mich ja. Aber Entwarnung: Bin diesmal nicht hingefallen. Paar Mal ausgerutscht aber sonst ok. Bin stolz auf mich.

Da hier in Amiland ja doch bekanntlich einiges etwa größer ist, sind wir dann mit dem Auto los den Park erkunden. Haben Bisons, Kojote (ein Kojote, zwei Kojoten? Deutsche Sprache, schwere Sprache) alias den nordamerikanischer Präriewolf (Danke Google), Hirsche und und und gesehen. Leider keinen Bären und keinen Elch. Blöde Natur. Da fährt man so lange und dann sowas. Unser Naturfreund war trotzdem hellauf begeistert.

Am nächsten Tag hieß es dann wieder um 4 aufstehen, 12 Stunden fahren. Diesmal ich am Steuer- Schlafen war somit ausgeschlossen. Also wäre praktischer und gesünder wenn nicht.  Durfte auch die gesamte Fahrt über den DJ spielen. Sehr zum leidwesen anderer. Konnte die Stimmung am Ende aber mit einem Pur Medley und dem Disney Hit „Let it go“ retten.

Lieblingswitze am Wochenende: ICE AGE, der Schuh des Manitu und Burrito, Burrito, Tacco Tacco gesungen von Hennifer Lopez.

Der liebe Basti macht auch wieder ein Video von dem Wochenende- das kommt dann wenn es fertig ist. Solange hier paar Bilder:

2 observations on “the cold never bothered me anyway
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