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VIVA LAS VEGAS

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Wie im letzten Beitrag bereits angekündigt, ging es dieses Wochenende für mich und die Jungs nach LAS VEGAS! Natürlich war die Vorfreunde groß. Clubs, Casinos, Party. Ich freute mich natürlich besonders auf die Casinos. Nein, nicht wegen dem spielen. Also hat schon etwas damit zu tun, aber jetzt nicht wie ihr vielleicht denkt. Ich habe meine Ausbildung zur Industriekauffrau bei Löwen Entertainment abgeschlossen.

Die LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH, Hersteller von GeldGewinnSpiel-Geräten und Compactsportautomaten wurde im Jahre 1949 in Braunschweig gegründet.

Im Oktober 2003 wurde LÖWEN durch die Übernahme der NOVOMATIC AG zu einem Tochterunternehmen des größten integrierten Glücksspielkonzerns der Welt, und bildet heute als Muttergesellschaft gemeinsam mit vier Tochtergesellschaften die LÖWEN-Gruppe. Hierzu gehört Crown Technologies GmbH als weiterer Hersteller, sowie die Spielhallenbetreiber EXTRA Games Entertainment GmbH, BPA Freizeit- & Unterhaltungsbetriebe GmbH und Admiral Play GmbH.

Durch die Übernahme dieser Unternehmen besteht die LÖWEN-Gruppe aktuell aus ca. 2900 Mitarbeitern und ist gemessen an der Zahl der GeldGewinnSpiel-Geräte in Eigentum und Aufstellung derzeit Marktführer der Spiel- und Unterhaltungsautomatenbranchen.

So mal kurz den Text von meiner Abschlussprüfung kopiert, damit ihr ein bisschen Hintergrundinfos bekommt. Meine Vertiefung habe ich damals im Marketing gemacht, deshalb finde ich das ganze Thema Casino, in Aufstellung und Gestaltung mehr als Interessant. Ist ja also quasi ein MUSS für mich, wenn ich schon mal in den USA bin, auch mal in Vegas, der Glückspielstadt überhaupt, vorbei zu schauen. Den Aufbau der Casinos, die verschiedenen Spiele, der Geldfluss, etc. all das ganze Zeug was euch jetzt wahrscheinlich zutiesft langweilen würde, fand ich super spannend. Die Unterschiede zwischen dem deutschen und den amerikanischen Markt. Die Gewinn und Verlustchancen. Super.

Jetzt könnte man natürlich meinen ich würde das ganze System super durchblicken – kann ich nicht. Beim ersten Mal spielen an so einem Automaten 5 $ reingeschmissen, den Einsatz pro Spielzug nicht gesehen und schon waren meine 5$ weg. In einem Spielzug. Hä? Wie ist das denn jetzt passiert? Also nochmal 5$ reingeschmissen und den Einsatz geändert. Kam dann irgendwann auch auf 20$, hab es aber natürlich dann auch, übermütig wie ich bin, direkt wieder verspielt. Hier kann man eben nicht umsonst spielen wie in der Firma. Aber wer kommt schon nach Vegas um Geld zu gewinnen?

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Unser hotel – man gönnt sich ja sonst nix

Um das ganze nochmal zusammenzufassen: Die Vorfreude war natürlich groß. Vegas kennt man ja auch einfach. Die Stadt der Sünder, der Partys, dem Geld und Glamour. Für die Amerikaner bedeutet es außerdem, dass man öffentlich auf den Straßen trinken darf. Das geht sonst nur noch in New Orleans. Also kaum angekommen, begegnen einen viele offene und betrunkene Menschen.

An jeder Ecke leuchten Schilder mit den vielen Shows und Auftritten der Stars. Bisschen so wie auf dem Timesquare, nur eben mit mehr Alkohol. Natürlich haben wir uns die üblichen Sehenswürdigkeiten angeguckt. Also wenn man es Sehenswürdigkeiten nennen kann. Die Wassershow bei Bellagio, das Ceasars Palas, das Vegas Schild- tja und ich denke das war es eigentlich auch schon. Die Stadt ist halt in der Würste, was soll da auch schon groß sein?

Hilde und ich guckten uns auch noch eine Magier Show von Chris Angel an. Den kennt jetzt vielleicht noch der ein oder andere von seiner MTV Serie Mindfreak. Ich hab mich riesig darauf gefreut und die Show war der Hammer. Ich weiß natürlich das es immer eine Erklärung für die Tricks gibt, bin ja keine 5 mehr, allerdings ist es echt der Wahnsinn wie echt das ganze aussieht. Von den Tauben herbeizaubern, bis zum öffentlichen Zersägen der Assistentin, war wirklich alles dabei. Alles etwas rockig und laut gestaltet, wie seine Show damals. Ich wiederhole HAMMER.

Auch nicht schlecht, währenddessen gab es dann noch einen Liter Strawberry Daiquiri (in Amerika gibt es ja keine kleinen Größen) und für mich wurde jeder Trick real. Bin halt schnell zu begeistern. Oder lag das am Alkohol?

Das blöde ist nur, wenn man den ganzen Tag über nichts anderes als ein Stück Pizza und ne Waffel isst, kommt ein Liter Alkohol nicht besonders gut. Dann hol ich mir halt im Club etwas Wasser. Kann ja nicht schaden.

„Das macht dann 10$“

„Was?“

„10$“

„Nein, Ich möchte Wasser?!“

„Ja, das kostet 10$“

Für Wasser?!

„JA“  

Um mal kurz das Geschrei ähm Gespräch mit der Bardame zusammenzufassen. In Vegas wird man wirklich arm. Deshalb bestand auch unsere komplette Ernährung an dem Wochenende hauptsächlich aus Fast Food. Ich glaube das gesündeste was ich hatte war eine Bretzel am Flughafen. Oder der Orangesaft im Wodka. Was auch immer.

Also für die Amerikaner, ist Vegas wahrscheinlich wirklich das Paradies. (Selbst der Pilot im Flugzeug begrüßt uns dann wieder in der „Realität“). Allerdings, und ich möchte das jetzt niemanden schlechtreden, ist für jemanden aus Europa, sowas in einer großen Stadt völlig normal.

In Vegas haben die Clubs bis um 4 auf statt bis 2. Ja und? In Deutschland legt da erst der richtig gute DJ auf. Da darf auf der Straße Alkohol getrunken werden. Ähm ja, schon mal was von Fastnacht gehört?!

Ich meine die haben wirklich gute Clubs da und ab und an legen da auch super tolle Künstler auf, allerdings muss man dafür auch ziemlich tief in die Tasche greifen. Es ist halt alles eben mehr Schein als Sein. Aber das ist nur meine Meinung. Ich bin trotzdem froh diese Stadt mal gesehen zu haben. Spaß kann man auf jeden Fall haben in Vegas. Und das hatten wir auch. Zu genüge!

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