First week as an Orca

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Die erste Woche auf dem College ist schon rum. Erlebnisse, Eindrücke?

Ich glaube zu dem Zumba Kurs brauche ich nicht viel sagen- bisschen hüpfen, bisschen im Kreis drehen. Tanzen. Englisch ist soweit auch recht einfach. Bisschen Grammatik, bisschen Lesen. Aber OH MEIN GOTT!! DIESE HAUSAUFGABEN!!! Ich bin mir sicher, so viele Hausaufgaben wie ich dieser einen Woche gemacht habe, habe ich seit der siebten Klasse nicht mehr gemacht. Naja ich hätte sie schon machen müssen, aber ihr kennt das bestimmt. Da ist man eine halbe Stunde früher in der Schule und hatte am Vortag doch keine Lust was zu machen und wer kennt den Satz nicht: „Hast du deine Mathehausaufgaben?“ „Ja, aber die sind falsch!“ „Egal- Hauptsache ich hab was“.

Hat ja auch so irgendwie geklappt. Hab ja schließlich Fachabi. Meine Mama wüde jetzt bestimmt sagen: „Ja und? Hättest du dich bisschen angestrengt hättest du auch bessere Noten bekommen“. Nicht zu Unrecht aber das will ja keiner hören. Der große Unterschied zwischen amerikanischen und deutschen Hausaufgaben ist aber der: Sie zählen 40% der Endnote. Kein Witz. In Deutschland kam man noch damit durch wenn man seine „Hausaufgaben“ im Block „suchen“ musste, weil man sie ja „gemacht“ hat aber im Moment „irgendwie nicht finden kann“. Hier gibt es ein extra Online Tool in dem ich meine Aufgaben abspeichern muss. Für jeden Tag Verspätung gibt es Punktabzug. Und das auf dem College!!! Selbst die Nichtanwesenheit wird registriert. Bei fünf Mal nicht erscheinen fällt man in diesem Kurs durch. Das sollte sich der ein oder andere deutsche Student mal zu Herzen nehmen. Was man jetzt allerdings auch dazu sagen sollte: In jeder Klasse sind max 35 Studenten. Keine 300 Leute im Hörsaal wo es wirklich nicht auffällt wenn jemand fehlt. Außerdem meldet sich hier nie jemand. Habe ich ebenfalls in den ersten Stunden versucht. Der Aufwand lohnt sich aber nicht. Was mich allerdings wirklich nervt, bin wohl zu sehr deutsch, jeder kommt zu spät. Die Vorlesung läuft schon seit 10-15 Minuten und doch kommt immer noch jemand rein. Amerikaner haben es nicht so sehr mit Pünktlichkeit. Noch ein kleiner Unterschied zu Deutschland: Hier werden die Lehrer mit dem Vornamen angesprochen.

Der Marketing Kurs macht mir bisher noch am meisten Spaß. Laut Plan kommen die nächsten Wochen auch ziemlich interessante Themen und Gruppenarbeiten auf uns zu. Meine Freude über die damit verbunden Hausaufgaben hält sich allerdings in Grenzen.

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Was ist noch so passiert? Ich habe Bellingham etwas erkundet (siehe Bild: Whatcom Falls Park), und letztes Wochenende hatten meine Host Besuch von einer ehemaligen Studentin aus Japan die bei ihnen gewohnt hat. Das Ganze ist jetzt schon über 27!!! Jahre her. Ich finde es so toll, dass meine Host noch regelmäßig Kontakt zu ihren alten Schützlingen haben. Ich bin hier wirklich sehr gut aufgehoben!! Natürlich gab es auch ein paar japanische Geschenke: Kit Kat mit grünem Tee Geschmack oder ein Brillenputztuch im Pinguin Origami Stil, was immer wieder in seine Form zurück fällt wenn man es hochwirft. Faszinierend. Habe bestimmt eine halbe Stunde lange das Tuch hochgeschmissen.

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Apropos Japaner: Ich war die letzte Woche mit ein paar japanischen Mädels Vietnamesisch Essen. Gab Nudel Suppe. Nach einer Weile kam dann der ganz verwirrende Satz: „Machst du beim Essen keine Geräusche?“ Ehrlich gesagt war ich erst etwas verwirrt. Ihr kennt mich ja. Hallo Schlauchschuhe. Wurde dann erst mal aufgeklärt, dass wenn man in Japan etwas besonders genießt, eben Geräusche beim Essen macht. Schmatzen oder Suppe schlürfen- was auch immer.  Hab es dann auch mal kurz ausprobiert und es dann ganz schnell wieder sein lassen. Mal ganz davon abgesehen das ich mir beinahe mein Shirt versaut hätte, wiederspricht das ja allem was ich als kleines Kind über das Essen gelernt habe. Aber wie heißt es doch so schön, andere Länder, andere Sitten.

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Für das kommende Wochenende hatten Basti, Broti und ich uns eigentlich vorgenommen nach Seattle zu fahren und uns den Sonnenuntergang aus der Sky Needle anzugucken. Wie das aber halt so ist wenn man mit richtigen Profis zusammenarbeitet, hatte Broti seine Hausaufgaben noch nicht fertig gemacht (Ich sag ja HAUSAUFGABEN!!!). Eine geschlagene Stunde hat das gedauert! Auf dem Weg nach Seattle noch schnell im Outlett Center gehalten um paar Schnäppchen (jaja) zu ergattern, bis man dann eben beim Verlassen des Geschäfts feststellt das es bereits dunkel ist. Toller Sonnenuntergang war das. Aber kein Grund zur Sorge, wir sind ja flexibel. Noch schnell was gegessen und dann ab auf einen Geburtstag von Bastis und Brotis internationalen College Kollegen. Eigentlich eine Sie. Habe also zum ersten Mal echt Dorms (Studentenwohnheime) von innen gesehen.

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Das restliche Wochenende verbrachten wir dann in Bellingham. Links ist der Sebastian, Basti, und hinten den Christian aka Broti. Damit ihr jetzt auch mal ein Gesicht zum Namen habt.

Zum krönenden Abschluss für dieses Wochenende, sahen Allison, Todd und ich uns die Mondfinsternis, Eclipse, an. Twilight Fans aufgepasst. Eclipse ist eben nicht nur ein Buchtitel (für alle die es nicht wissen: Twilight Band 3), sondern tatsächlich etwas das man ab und an beobachten kann. Und da wir schon mal bei Twilight sind- Jungs und Männer in jedem Alter dürfen hier gerne abschalten: Nächstes Wochenende geht es in das verregnete Forks (Schauplatz von Twilight),den Strand LaPush (Indianerreservat wo Jacob lebt- wer Jacob ist? Les das Buch. Ich erkläre das jetzt nicht weiter) und in den Olympic National Park (ok den noch: Da geht Edward immer jagen :D). Wie ein verliebter 12 jähriger Teenager. Schlimm, ich weiß. Team Edward oder Team Jacob?! Ich kann dem Buch aber im Moment leider nicht entfliehen. Selbst in der Schule schreibe ich darüber eine Zusammenfassung da mir andere englische Bücher noch zu schwer sind. Kenne die Story ja etwas^^ Die Jungs freuen sich auch schon riesig auf den Ausflug. Nicht. (Naja außer Broti auf die Bäume) Dafür können sie vielleicht mal in Zukunft bei irgendeinem Mädel in der Disco punkten. „Ach was du warst mal in Forks ist ja toll“ Lahmer Versuch einen Kerl davon zu überzeugen sich einen Schauplatz einer Teeni-Lovestory von Werwölfen und Vampiren anzuschauen, aber alle die mich kennen wissen ja wie nervig ich werden kann wenn ich etwas will.

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Where are you from?

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Wie ein kleines Kind sitze ich aufgeregt am Frühstückstisch und warte darauf dass die letzten Minuten auf der Uhr vergehen. College. Diesmal startet die Schule allerdings mit keiner Schultüte in der Hand. Keine Mama da die einen zum Bus bringt. Alles muss man alleine machen- Erwachsen sein kann echt nervig sein. Aber gut. Wenn schon keine Mama da ist die Händchen hält, dann kann man sich eben Glücklich schätzen das man die tollsten Freunde der Welt hat die an einen denken!! Hier ist natürlich meine liebe Sushi Gang gemeint <3

Aaaber zurück zum Thema. Schule- College.

Für die ersten Tage hat das College ein Programm für die Internationalen Studenten ausgearbeitet. 120 internationale Studenten!!! Die meisten kommen aus Asien. Sind gefühlt nur 5 Leute aus Europa. Ist jetzt wahrscheinlich etwas übertrieben, aber so könnt ihr euch das vielleicht besser vorstellen.

Da wir wirklich eine große Gruppe sind, sogar die Größte der letzten Jahren, wurden wir in kleinere Gruppen aufgeteilt. Diesmal nicht übertrieben- ich war die einzige aus Europa. Die anderen kamen alle aus Asien. Was sonst noch auffällt: Die anderen sind im Vergleich zu mir ziemlich jung. Die meisten erst 16 oder 17 Jahre alt. Könnten also meine kleinen Geschwister sein. Hab eine Schwester in dem Alter und dachte mir erstmal: Nein Danke! Den Teenyterror bist du doch gerade erst entflohen (Hi Kate, hab dich lieb^^). Nach den ersten Gesprächen dann „schockierender“ Weise festgestellt, dass doch alle in Ordnung sind. Habe meine ersten Wörter in Mandarin gelernt und paar Leuten ein, zwei Wörter Deutsch beigebracht. Ich glaube allerdings die anderen hatten mehr Spaß dabei mir zuzusehen wie ich mich mit den chinesischen Lauten abgerackert habe. Egal ich bin stolz auf mich und diesen kläglichen Versuch. Dann eben wieder auf Englisch.

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Nach den vielen Organisatorischen Dingen wie Versicherung (Gott sei Dank hat das Cultural Vistas (meine amerikanische Partnerorganisation) das alles für mich erledigt.), Englisch Test und Student ID Card ging es für uns am nächsten Tag auf Städte Tour. Unsere Teamer zeigten uns alle schönen und wichtigen Plätze in Bellingham. Vom College über die Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitaktivitäten hin zum Hafen.

Für den Donnerstag stand dann der Mathe Test auf dem Programm. Mathe. Wirklich jeder der mich kennt oder mit mir eine Klasse besucht hat weiß, dass Mathe nicht unbedingt in den Bereich meiner Lieblingsfächer fallen würde. Nicht mal in die Top 10. Selbst dann nicht wenn es nur 5 Fächer geben würde. Ich Matheass. Gott sei Dank habe ich meine Kurse schon vor einigen Monaten gewählt und da ich ja nicht ganz blöde bin, keinen Mathe Kurs belegt. Ulli (mein College Koordinator, gebührend aus Bayern) hat mich dann auch zum Glück von dem Test befreit. Brauche ich ja auch nicht. Ich hatte schon die Bilder im Kopf wie ich zwischen all diesen „Achtung Klischee“ super schlauen Asiaten sitze die den ganzen Tag nichts anderes machen wie Matheaufgaben lösen und ich male verpeilt Sterne aufs Papier. Ich wiederhole: Ich mag Mathe wirklich nicht – Mathe mag mich übrigens auch nicht. Ist ja aber auch egal, hat sich ja erledigt.

In meiner gewonnenen freien Zeit, bin ich dann eben shoppen und zum Frisör. So Sachen halt die Frauen machen wenn ihnen Langweilig ist. Eine kleine Stimme im Kopf flüstert dann: „Du könntest ja auch stattdessen Mathe lernen“ Und dann lachen wir beide^^

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Nächste Woche beginnen dann auch meine Kurse. Habe es auch in den höheren Englisch Kurs geschafft. So sieht dann mein Stundenplan für die nächsten Monate aus:

 

Montag:

09:30-10:20 Zumba

13:30 – 15:20 Englisch

Dienstag:

Frei Wuhhuuuu

Mittwoch: Schlimmster Tag!!!

09:30-10:20 Zumba

13:30 – 15:20 Englisch

18:15 – 20:35 Marketing

Donnerstag:
Frei Yeeeaaaaahhhh

Freitag:

13:30 – 15:20 Englisch

 

An sich ist der Stundenplan gar nicht schlecht. Wünschte nur ich hätte den Freitag- wer mag kein langes Wochenende??

Naja- ich bin jetzt also offiziell Student- um genau zu sein ein Orca. Das ist nämlich das Maskottchen vom College.  In diesem Sinne:

GO ORCAS, GO!!!

Schlaflos in Seattle

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Bevor das College beginnt und uns der Alltag endgültig in den USA eingeholt hat, beschloss die „Washington Gang“ in der Besetzung Broti, Basti, Nathalie und ich, noch einen letzten Ausflug.

Zum ersten Mal mit meinem neuen Baby (Name bisher noch nicht vorhanden) alleine on Tour- Auf direktem Weg nach Mt. Vernon, wo ich mich mit den Jungs treffen wollte. Die Taylor Swift CD eingepackt und ab auf den Highway.

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Da an diesem Wochenende auch gleichzeitig ein Rodeo in der Nähe von Lakewood stattgefunden hat, trafen wir uns zwischen Trucks und Fressbuden auf dem Rodeo Gelände mit Natalie.

Um das eigentliche Rodeo herum war ein großer Jahrmarkt auf dem wir die Zeit bis zum Start verbracht haben. Niemand von uns hatte vorher so etwas gesehen.

Mein persönliches Fazit: Naja…. Bomben Stimmung, das muss man den Amerikanern ja wirklich lassen, die wissen wie man sich selbst feiert. ABER und jeder der mich kennt weiß, Tiere so zu sehen, ob sie leiden oder nicht, gefällt mir einfach nicht. Einfach auf den Rücken geschmissen nur das paar Leute bespaßt werden. Ne, brauche ich jetzt nicht noch einmal. Basti und ich haben dann auch irgendwann nur noch die Kühe die abgehauen sind gefeiert. Richtig so Kuh!!!! Die Pferdeshows fand ich aber echt gut.

Am nächsten Morgen ging es für uns mit dem Express Bus nach Seattle. Obwohl Seattle nicht wirklich weit von uns entfernt ist, hatte bisher noch niemand Zeit sich die Stadt wirklich anzugucken. Das haben wir hiermit nachgeholt!

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Im Moment ist eine Freundin von Broti als Au Pair in St. Diego und zu Besuch in Seattle. Sie uns noch eine Freundin haben wir dann auch gleich abgeholt und sind zusammen los. Zum ersten Starbucks, der Space Needle, den Fischmarkt, …. Die ganzen Sachen die man eben als Touri sich in Seattle anguckt. Weil, naja, sind wir im Moment ja auch noch. Die Stadt hat einen ganz eigenen Charme der sich mit keiner der Städte die ich bisher gesehen habe vergleichen lässt- aber mir gefällt´s.

Haben das Seattle Greys Hospital aus der Serie „Greys Anatomy“ gesucht, nur um dann voller Enttäuschung festzustellen das es nicht existiert.  Frechheit- eine Serie in Seattle spielen zu lassen und keine Schauplätze für die treuen Fans bereitzustellen. Nicht mal Mc Dreamy war da.

Egal, als Entschädigung gab es dann zum Mittagessen einen Döner. Ja richtig gelesen, hier in Seattle gibt es tatsächlich einen Laden der Döner verkauft. Naja so eine Art Döner. Ist halt Fleisch im Fladenbrot- kommt aber aus Berlin!

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Jetzt geht morgen also schon das College los. Zumindest die International Week. 7:45- Horror!!! Die letzten Tagen und Wochen haben bei mir etwas später angefangen. Dann muss ich wohl einen Mittagsschlaf machen (Hier einen lieben Gruß an meine Mama: Hat sich eben doch nicht viel geändert ;-)   )

 

 

Back(tothe)Street´s Boys

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Am Montag war Labor Day in den Vereinigten Staaten- sprich Frei. Da Allison und Todd nichts Besonderes geplant hatten, verbrachten wir das Wochenende damit ein Auto für mich zu finden. Todd und mein Papa waren von einem richtig schön ekelhaft braunen Buick begeistert. Ich dagegen nicht so. Hab mich eher auf die VW Beetle´s konzentriert. Am Ende wurde es keins von beidem. Ich hab mich stattdessen für einen Honda CRV entschieden. Für einen Road Trip einfach besser geeignet. Ein kleines Auto hab ich ja schon in Deutschland, da brauch ich mir hier für die großen Straßen nicht noch so einen Zwerg kaufen. Noch Versicherung abschließen und beim AAA anmelden und gut ist. Bin jetzt endlich mobil :)

Um meine Unabhängigkeit gebührend zu feiern, gab mir Allison noch ein kleines „Einzugsgeschenk“. Naja was soll ich sagen…

„iiiiiiiii waaant it thaaaaat WAAAAAAAAAAAAYYY“ :D

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Bevor wir das Auto abholen konnten, hatte ich allerdings noch meine ersten Stunden beim Amerikanischen Roten Kreuz. Ein Bestandteil des PPP ist es nämlich 40 Stunden Gemeinnützige Arbeit abzuleisten.

Ich denke ich habe die perfekte Stelle für mich gefunden. Dank Linda (Vorgesetzte Bereich Volunteer Work) kann ich hier im Marketing tätig werden. Zu meinen Aufgaben gehört der unter anderem der Bereich  Social Media, sprich Facebook, Twitter und co., für die Region Northwest Washington. Zu sehen was das rote Kreuz hier für die Menschen unternimmt ist echt beeindruckend, umso mehr freue ich mich jetzt Teil davon zu sein.

Was gibt es sonst so neues? Jetzt da ein Auto vorhanden ist, können endlich Ausflüge geplant werden. Wohin es geht verrate ich euch jetzt noch nicht, was allerdings daran liegt das noch nichts wirklich gebucht ist. Ich bin ja aber auch erst seit einem Monat hier, kann mir also noch genügend Zeit mit allem lassen.

Nächste Woche fängt für die Internationalen Studenten das College an, der Rest startet dann eine Woche später. Da ich die Kurse bereits in Deutschland gewählt hab, ist das jetzt auch nicht so sonderlich aufregend. Verbringe im Moment die meiste Zeit damit Filme oder Serien zu gucken. Also fast genau wie daheim- nur eben diesmal auf Englisch. Ab und an mal mit den lieben daheim skypen-  das war es aber auch schon. Ich weiß nicht besonders aufregend im Moment^^  Wünschte ich könnte euch schon spannende und tolle Geschichten aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten erzählen, aber leider leider muss ich nach der echt tollen und langen Home-Stay-Tour erst noch paar bürokratische Dinge klären. Glaubt mir das ist alles andere als Spaß.

Heute kann es regnen…

..stürmen oder schnein…“

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Willkommen in Washington. Die letzten drei Tage hat es durchgeregnet. So eben auch an meinem Geburtstag. Aber alles halb so schlimm, getreu dem Motto: „….denn du strahlst ja selber wie der Sonnenschein…“.

Deutschland ist Washington 9 Stunden voraus,  deshalb begann die Feier zu meinem 22. Geburtstag dieses Jahr auch etwas früher als gewöhnlich. Bereits am Abend des 1.9., in Deutschland schon der 2., gab es den ersten Kuchen für das Geburtstagskind. Also Mich :). Allison und Todd sangen Happy Birthday und die ersten Glückwüsche aus Deutschland blinkten auf dem Handy Display.

Am nächsten Morgen gab es dann wieder Kuchen, bevor es auf eine Beerdigung ging. Jetzt denkt ihr euch bestimmt „Gibt auch schöneres als seinen Geburtstag auf einer Beerdigung zu verbringen“ und natürlich habt ihr Recht. Mir würden spontan mindestens 50 Sachen einfallen die mehr Spaß machen würden. Wenn nicht sogar 100 wenn ich mich anstrenge.

Aber Allison ist eben sehr aktiv in Ihrer Kirche. So fuhren wir den, mir mittlerweile vertrauten Weg. Vielleicht noch zur Aufklärung: Es war keine Beerdigung von einem nahen Verwandten oder Freund von Allison. Es war ein Mitglied der Kirche. Wir bereiteten einen Raum mit Essen und Trinken vor. So wie beim Leichenschmaus. Mit dabei waren wieder die vielen älteren Damen aus Allisons Chor. Die Waschweiber. Überraschenderweise macht es wirklich Spaß Zeit mit Ihnen zu verbringen. Also wenn man auf Klatsch steht. Habe natürlich auch ein Geburtstagsständchen gesungen bekommen. Dazu sogar noch eins auf Deutsch.

Im Grunde bestand der Nachmittag aus nichts anderem außer Kaffee trinken und Plätzchen essen. Also eigentlich wie jeder Geburtstag daheim auch. (Hoffe das findet jetzt niemand Geschmacklos).

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Abends luden Allison und Todd mich zum Essen ein. Thailändisch. Es war wirklich suuuper lecker- allerdings viel viel viel zu viel. Und weil ich ja noch nicht genug zu Essen hatte (mal ganz vom Mamas Fresspacket abgesehen) gab es oh Überraschung- wieder Kuchen :) Süßes bis einem schlecht wird. Das nenne ich einen richtigen Geburtstag.

Trotz der großen Entfernung zu Freunden und Familie, war dieser Tag wirklich toll :). Ich habe mich über jede einzelne SMS oder Nachricht gefreut. Da sieht man eben wer die ganz besonderen Menschen im Leben sind.  Vielen Dank dafür!

 

 

**kleines Update: habe eine Stelle für meine Volunteer Work gefunden. Werde für das Amerikanische Rote Kreuz arbeiten

Aus Magdalena wird Maggie

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Koffer? Ist leer und steht in der Ecke.  Ich bin jetzt auch endlich an meinem Platzierungsort angekommen. Bellingham, Washington. 80.000 Einwohner die nur darauf warten mich kennen zu lernen. Nein, Spaß bei Seite- es ist wirklich seltsam durch eine Stadt zu fahren von der man weiß dass es für das nächste Jahr das neue zu Hause sein wird. Aber Allison und Todd, meine beiden Hostparents, sind so lieb, das die anfängliche Angst schnell überwunden war.

Die erste Nacht im neuen Bett? Besser als gedacht. Ich habe hier im Haus mein eigenes Zimmer und Bad. Das Haus ist ein Traum:

Im Moment gibt es einige Dinge die ich noch zu klären habe:

  1. Security Card beantragen
  2. Handy kaufen 
  3. Volunteer Work finden
  4. Job/Praktika finden
  5. Auto kaufen
  6. Bankkonto eröffnen

Und das alles am besten bevor mein College startet. Naja – könnte schlimmer sein^^

Da ich bereits die vierte Austauschstudentin bei Allison und Todd bin, sind die beiden optimal vorbereitet und wissen ganz genau was, wo und wie überhaupt. Sehr hilfreich.

Allison ist in der Kirche aktiv. Um Geld für zu sammeln, wird einmal im Jahr an Weihnachten eine Art Flohmarkt veranstaltet. Ich weiß, August und Weihnachten? Worauf will die denn jetzt hinaus?! Im Moment trifft sich die Gruppe um Zutaten für eine Suppe oder Chili zu verpacken. Diese Box mit Bohnen und Gewürzen gefüllt, wird am Ende an Weihnachten verkauft. Die Gruppe besteht hauptsächlich aus älteren Damen. In Gensingen würden wir Waschweiber sagen. Sie treffen sich mehrmals die Woche, allerdings ist das mehr Spaß als Arbeit. Ich hab dann geholfen die Boxen zu füllen und zu dekorieren. Keine spannende Arbeit, aber es hat echt Spaß gemacht. Alle waren interessiert wo ich herkomme und was ich hier mache. Altbekanntes Spiel.

Später fuhren Allison und ich noch in die Mall. Ich glaube da werde ich in Zukunft einiges an Geld lassen. Soooo viele tolle Geschäfte (Theresa&Julia- fangt schon mal an zu sparen).

Später am Abend waren wir zum Barbecue eingeladen. Viele fremde Menschen- gutes Essen. Dort waren viele Nachbarn und Arbeitskollegen von Allison und Todd. An sich ein netter Abend. Am Ende allerdings fing auf einmal jemand an ein Lied auf Spanisch zu singen. Nicht sehr gut. Hab mich die ganze Zeit gefragt was das soll und warum er das macht?! Gab doch keinen Grund dafür. Mitten im Lied lief dann der Sohn einer Kollegin weinend und Ohren zuhaltend weg. Mein einziger Gedanke: I know how you feel bro! =D

Sonntags ging es dann in die Kirche zu einem Picknick. Davor war Gottesdienst angesagt. Jipi. Allison meinte zwar ich müsste nicht mit Gehen wenn es mir nicht gefällt, aber es ist eben doch eine gute Möglichkeit neue Menschen kennen zu lernen. Der Gottesdienst war jetzt auch nicht wirklich anders als daheim. Gebete, Psalme, Gesang. Gegen Ende gab es noch Brot und Wein. Wie gesagt nichts Spektakuläres.

Danach folgte aber der blanke Horror. Der Pfarrer fragte ob denn jemand neu in der Kirche sei. Weil ich ja gut erzogen wurde (und auch weil Allison bereits meinen Arm hob) meldete ich mich. Noch nicht so schlimm- hab ich in der Schule ja tausend Mal gemacht. Dann allerdings musste ich mich vor die Gemeinde treten und mich vorstellen. Geil. Und als wäre das nicht noch genug, bekam ich noch den Segen für meinen Geburtstag. Stellt euch das jetzt bitte alle einmal vor. Ich- vor 50 Menschen und sich wie in der Schule vorstellt und dann noch ein Kreuz vom Pfarrer auf die Stirn bekommt. Kirche. Ich weiß ja auch nicht. Ich glaube mir war selten  etwas unangenehmer als das. Gehe daheim wenn überhaupt nur an Weihnachten. Eine Freundin von Allison meinte danach ich sah aus wie ein Reh im Scheinwerferlicht eines Autos. Muss also gut ausgesehen haben.

Aber alles halb so schlimm. Die Leute sind unglaublich nett und interessiert. Ich hätte nie im Leben gedacht das ich selbst hier, am anderen Ende der Welt Deutsche treffe würde. Aber die Welt ist doch eben kleiner wie man denkt. Auswanderer oder Leute die durch die Armi in Deutschland stationiert waren und dort lebten.

Wie bereits die Überschrift verrät, werde ich von den meisten hier Maggie genannt. Magdalena kann irgendwie niemand wirklich aussprechen und wenn doch hört sich das echt seltsam für mich an. Muss mich aber erst noch an den Namen gewöhnen. Gestern brauchte Allison drei Anläufe bis ich kapierte das sie mit mir sprach.

Homestay #5 San Fransisco

And she´s going to San Fransisco…

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Jetzt bin ich also in Kalifornien. Habe jetzt jede Zeitzone in Amerika mitgenommen und es bleiben noch vier Tage, bevor es nach Seattle und somit in meine neue Heimat Bellingham geht.

Wir leben im Moment bei Jesse und seiner sechs köpfigen WG inmitten des „Gay“ District. Das darf man allerdings nicht zu laut sagen. Aber überall hängen die Regenbogen Fahnen. Erinnert mich natürlich auch ein bisschen an Köln. In Jesses WG ist zur Zeit einiges los, weil alle in zwei Wochen auf das Burning Man Festival fahren und noch einiges vorbereiten müssen. Kostüme, leuchtende Fahrräder,….. Burning Man- sau geil! Aaaaaaaber nicht für 400 $ pro Ticket -.-

An sich fühle ich mich hier richtig wohl. Lebt sich eigentlich wie im Gensinger Juz, nur eben das wir nicht darin schlafen.

In San Fransisco angekommen fuhr Jesse mit uns in einen Diner frühstücken. Bacon, Eier, Pancakes und das ganz gemütlich an der Theke. Das Diner war echt cool- statt eine einheitliche Ausstattung gab es z.B. Tassen in allen erdenklichen Mustern, Farben und Formen. So ähnlich wie auf einem Flohmarkt nur eben nicht altbacken sondern mit Superman und co.

Frisch gestärkt fuhr Jesse mit uns auch direkt zur Golden Gate Bridge. Sooooo viele Menschen und mit dem Auto macht das auch nicht mehr Spaß- aber wenn mal schon mal hier ist.

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San Fransisco ist eine der teuersten Städte der Welt, was auch am Silicon Valley liegt das nur 40 Minuten von hier entfernt ist. Ebenfalls berüchtigt- die Berge. Ich sag extra Berge und nicht Hügel, weil es extrem schlimm ist diese rauf und runter zu laufen. Sehr steil. Ohne Automatik Auto ist man hier wirklich aufgeschmissen. Auch zu Fuß ist es nicht besser. Da laufe ich lieber in den Rockys als hier.

Als großer Full House Fan mussten wir uns natürlich auch das Haus der Familie Tanner anschauen.

Und jetzt darf jeder mitsingen…..Everywhere you look…..

Abends ging es noch in ein Chinesisches Restaurant und ACHTUNG die Maggi hat Rucola gegessen. Ich weiß, ich bin genauso überrascht wie Ihr. Sogar Kürbis hab ich hier in den USA probiert. Wo soll das nur Enden- vielleicht esse ich wenn ich nach Deutschland zurück komme sogar Salat :D

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Ausgeschlafen ging es an unserem zweiten Tag auf Erkundungstour in die City. Hier in Amerika benutzt jeder Uber – das sind so privat Taxis. Die fahren dich hier in der Stadt egal wo hin du willst und das für nur 7$. Sehr gut! Am Pier angekommen sind wir erstmal zu den Seelöwen. Richtig süß, aber stinken wie sau. Paar Fotos von der Brücke und dem Gefängnis Alcatraz und ab in die schönen Touri Hop-on-Hop-off Busse. Obwohl es August ist, ist es hier wahnsinnig kalt. 20 Grad. Und das ist immer so- nix mit am Strand liegen, nein. Durch den Wind hab ich natürlich nicht gemerkt dass ich mich komplett verbrannt hab. Schön. Rot gefällt mir eh viel besser. Abends sind wir noch schnell im Chipotle was essen gegangen. Mexikanisch. Glaubt mir bitte ich bin wirklich genauso überrascht wie ihr was ich hier so alles essenstechnisch ausprobiere. Aber sehr sehr gut. Wer es mal ausprobieren möchte in Frankfurt gibt es auch einen.

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Da wir die zwei Tages Tour für den Bus gebucht haben, ging es am nächsten Tag in die andere Richtung.

Jesse arbeitet im Silicon Valley, deshalb nahm er uns an unserem letzten Tag mit. Er schmiss uns zunächst an der Stanford Universität raus. Wem das jetzt nichts sagt: Stanford ist einer der Elite Unis Amerikas gleich neben Harvard und Yale. Stanford hat einen der größten Campuse der Welt. Ich hatte bisher eigentlich gedacht das hier zig tausende studieren würden, dabei sind es „nur“ 20.000. Harvard hat im Vergleich 40.000 Studenten. Auch weniger als gedacht aber egal. Schnell zum Visitor Center uns eine Karte holen und ab. Ein wirklich riesiger Campus. Mit eigenem Postamt, Einkaufzentrum, Footballstadium, Tennisplätze, Cafés, Subway, Starbucks…. Der Campus ist so groß das alle Studenten mit dem Fahrrad fahren. Also gibt es noch eine Fahrradwerkstadt, Shops mit Zubehör und und und. Wir waren den gesamten Vormittags damit beschäftigt uns die alten Gebäude anzugucken, die Verbindungen, Vorlesungsräume bla bla bla. Klar ist auch nur eine Uni, aber wie viele Leute sich hier bewerben um studieren zu können. Wahnsinn. Zum Mittagessen waren wir wieder mit Jesse verabredet, also holte er uns ab und fuhr mit uns einen Freund besuchen. Scotty.

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Scotty arbeitet bei ……Achtung es kommt gleich…. GOOGLE! WOW! WOW! WOW!

Wir bekamen also unsere Besucherausweise und gingen in eines der vielen Restaurants auf dem Firmengelände. Auf dem Weg dorthin sahen wir bereits Tennisplätze, Baseballanlagen, Volleyballfelder. Es war wirklich wie im Film Prakti.com. Überall Sessel, Liegen und Hängematten. Wer würde sich da nicht wohlfühlen? Richtig, mir fällt auch niemand ein. Bei Google bezahlen die Angestellten nichts für Getränke und Essen. Unglaublich oder? Und ich mittendrin.

Wir sind dann also essen gegangen- von Fisch über Pasta, Pizza natürlich alles dabei. Getränke- Eistee, Wasser, Limonade,…. Alles umsonst und griffbereit. Scotty erzählte uns über seine Ausbildung und seinen Weg zu Google. Ich hätte niemals, wirklich niemals gedacht das ich mich jemals mit einem Menschen unterhalte der für Google arbeitet. Geschweige denn mal selbst dort zu sein. Wie heißt es doch so schön, sag niemals nie.  Jesse musste wieder zur Arbeit und so nahm Scotty uns noch mit auf eine Tour. Richtig schön auf den bunten Google Fahrrädern. Sehen toll aus, fahren sich aber schrecklich. Zumindest meins :D Mein Sattel hat sich als verstellt und war viel zu niedrig für mich. So ein Scheiß. Aber ich beschwer mich nicht. Wir fuhren also zum Mitarbeitershop, den Android Figuren Park und zum Hauptgebäude. Ich halb tot, weil – scheiß Fahrrad und enorme Hitze (Eigentlich friere ich die ganze Zeit hier in SF, aber sobald man eine halbe Stunde von der Küste weg ist, sind es wieder 33 Grad). Aber kein Grund zur Sorge, geht man eben einen Smoothe trinken in der Hauseigenen Bar. Ihr könnt es euch schon denken. Umsonst. Mit unserem Trinken sind wir dann in den ich sag mal Schulhof/Spielplatz für Erwachsene. Wieder standen überall Sessel und Liegen und Fruchtstände und Foodtrucks. Verhungern muss hier wirklich niemand. Da mal frische Wassermelone oder hier ein Crep mit Nutella. Dazu spielt eine Live Band. Selbst ein Skelett von einem T-Rex steht da rum. Warum? Warum nicht! Scotty erzählte uns noch mehr über seine Aufgaben und Google als Arbeitgeber. Sie selbst nennen sich auch Googlers. Wenn nicht schon vorher, dann spätestens jetzt würde ich alles dafür geben um mal bei Google zu arbeiten. Die Angestellten werden jeden Tag mit dem Bus abgeholt und zur Firma gefahren. Natürlich Premium Busse mit WLAN. Hundesitter, Kindertagesstätten, Frisöre, Wäschereien,…. Alles was man will. Und das ist natürlich nicht nur Bei Google so, sondern auch bei Facebook. Da Scotty wieder zurück zur Arbeit musste und wir genug mit den Bikes rumgefahren sind, machten wir uns auf auch diese Firma zu besuchen. Jesse hat auch einen Freund der bei Facebook arbeitet, allerdings hatte der leider keine Zeit, so viel der Besuch eher unspektakulär aus. Abends noch schnell zum In-and-Out Burger- und schon sind die Tage hier in San Fransisco gezählt. Morgen geht es mit dem Flieger in aller Frühe nach Seattle und somit meine neue Heimat. Traurig, da die Zeit zum Reisen fürs erste vorbei ist, aber super aufgeregt auf die kommende Zeit bei Allison und Todd in Bellingham.

SEATTLE nimm dich in Acht ;-)

 

Homestay #4 Denver

„whatever makes you happy“

Mein Vorletzter Stop auf der Homestay Tour ist Denver, Colorado.

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Vicki ist unsere neue Host Mom und wir sind ihre „German-Girls“. Damit die Besucher aus Deutschland auch ja alles zu sehen bekommen, gingen wir an unserem ersten Abend durch die Stadt und dann was essen.

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                              Rundgang auf dem Campus

Nach den langen Sommerferien (3 Monate) startet hier wieder die größte Uni in Colorado. Deshalb ist hier im Moment ziemlich viel los, weil alle Studenten in ihre Häuser einziehen bevor das Semester beginnt.  So viele Studenten habe ich wirklich noch nie gesehen! Kurzer Spaziergang über den Campus, und kurzer Abstecher zu den Verbindungen wo die Weiber nervös davor stehen und hoffen aufgenommen zu werden. Herrlich^^ Es ist wirklich wie im Film.

Am nächsten Tag fuhren wir mit Vicki und ihrem Mann in die Rocky Mountains. Keine halbe Stunde und wir waren da.  Eine traumhaft schöne Aussicht! Allerdings fällt einem das Atmen immer schwerer umso höher man kommt. Hab eigentlich gedacht das wäre nur bei den richtig hohen Bergen so aber gut.

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Vicki ist Krankenschwester und zeigte uns auch ihren Arbeitsplatz. Sie arbeitet im chirurgischen Bereich der Klinik. Wie bei Scrubs tragen hier alle grün, und in den anderen Bereichen blau. Ich hoffe das war das einzige Mal in dem Jahr, dass ich ein amerikanisches Krankenhaus von innen gesehen hab.

Wie einige von euch vielleicht wissen, wurde hier letztes Jahr das Rauchen von Marihuana legalisiert. Seit dem würden auch viel mehr Leute nach Colorado ziehen^^  Ich glaube das mit dem Rauchen ist hier nicht so schlimm wie in Holland, allerdings überrascht es auch keinen wenn der leicht süßliche Geruch von den Nachbarn rüber geweht kommt.

Eigentlich hätten wir das schon in Texas ausprobieren müssen, aber wie heißt es doch so schön: Besser spät als nie. Vicki nahm uns mit in eine Country Bar. Mädels mit Cowboy Stiefeln und Flannellhemden. Wir natürlich so überhaupt nicht passend angezogen. Aber wer sagt das man in Sandalen nicht auf Country Musik tanzen kann. Dort angekommen nahmen wir dann an einer Tanzstunde teil. Ich geb es ganz ehrlich zu – ich habe schrecklich versagt. Muss also doch an den Schuhen gelegen haben. Dieses blöde quick quick long long ging mir ziemlich schnell auf den Keks.

So sollte es eigentlich aussehen, aber ich stand meinem Partner mehr auf den Füßen als auf dem Boden. Nach dem schrecklich anstrengenden Tanz (ha!) fuhren wir in eine Schokobar. Schon eher meins^^ Schokoladen Martini, Deutscher Schokokuchen, Schoko Schoko Schoko…. ein Traum!  Vicki sagte so schön: Wir sind auch immer nur am essen, aber es könnte doch auch schlimmer sein : ) getreu dem Motto: whatever makes you happy!

Am nächsten Morgen trafen wir uns mit Vickis Tochter und ihrem Verlobten in der Innenstadt zum Brunch. In Downtown sind mehr Hipster unterwegs als in Berlin- alles Alternativ aber dennoch Mainstream gestaltet. Sehr jugendlich und überall Kunst, Tätowierungen und Second Hand Trucks die durch die Gegend fahren.

Abends war ich dann auf meiner allerersten Babyshower. Ein Arbeitskollege von Vicki wird Papa.

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Viele Geschenke, Cupcakes und Hot Dogs vom Grill. Es gab auch verschiedene Spiele: Babywetten (Wann kommt das Baby? Wie viel wiegt es? Wie groß ist es?) und ein sagen wir mal Sammel Spiel. Jeder bekam einen kleinen Schnuller um den Hals den er nicht verlieren durfte. Kreuzt man die Beine und jemand merkt es, musst du deinen Schnuller abgeben. Wer am Ende die meisten Schnuller gesammelt hat, hat gewonnen. Ihr könnt ja jetzt mal raten wie lange ich mitgespielt hab.

Jeder eine Zahl im Kopf?

Richtig, ich war keine 30 Sekunden im Spiel. Hab als erstes verloren. Wuhuuu. Ja ich weiß, überrascht mich jetzt auch nicht. Aber diesmal hatte das Verlieren wenigstens was gutes. Die Gewinner bekamen alle eine kleine Geschenktüte, so wie die die wie wir damals alle als Kinder beim Geburtstag bekommen haben. Und naja, der Verlierer, also ich, bekamen auch etwas. Einen 25$ Gutschein für ein Restaurant. Da lohnt sich das Verlieren wenigstens.

Die Zeit rast nur so dahin, das war auch schon wieder mein letzter Tag hier in Denver. Morgen geht es wieder weiter- aber nicht ohne eine letzte Flasche Wein mit Vicki zu trinken :-) Das haben wir hier nämlich täglich gemacht. Hab jetzt also einen Trinkkumpane auf der anderen Seite der Welt. Wenn sich das Auslandsjahr also nicht jetzt schon gelohnt hat ^^

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Homestay #3 San Antonio

„In Texas ist alles größer“

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Am nächsten Tag brachte Steve uns zum Flughafen. Dort hieß es wieder Taschen ausleeren, Flüssigkeiten wegschmeißen und ab in den Nacktscanner. Wenn ich in Seattle ankomme bin ich der totale Profi was Tasche packen angeht. Bis dahin fliege ich noch insgesamt vier Mal.

Kurzes Nickerchen im Flieger und schon landete der Flieger in San Antonio, Texas. Beim Koffer holen erlebten wir dann zum ersten Mal die berühmte Südstaatengastfreundschaft. Jeder hilft uns, spricht mit uns über unsere Reise, Deutschland, das Programm und unsere Platzierung. Den Text dafür müsste ich eigentlich schon auswendig können. Aber das ist ja unsere Aufgabe als „Junior-Botschafter“.

Unsere neue Host heißt Martha. Mama du würdest dich mit ihr super verstehen. Sie hat drei Hunde die sie alle von der Straße aufgesammelt hat. Generell würde ich sagen passt Sie in keines der Texanischen Klischees. Sie geht nicht zur Kirche und hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Eine sehr liebevolle Frau, wenn auch ein klein wenig verrückt.

Meine Vorstellungen von Texas waren eigentlich Waffen, Waffen, noch mehr Waffen, große Pick Ups und Wüste. Bisher hab ich noch keine Hut und Stiefel tragende Cowboys gesehen. Schade. Die Pick Ups- naja sagen wir mal so, die Stoßstange kann schon mal auf Schulterhöhe sein und das ist nicht mal übertrieben. Was für große Autos!!! Auch die Wüste konnte ich bisher noch nicht finden. Nur trockene, aufgebrochene Erde. Was mir allerdings aufgefallen ist (Ja, selbst mir mit meinem schlechten Wahrnehmungssinn), waren die vielen Deutschen Straßennamen. 1840 zog es wohl viele Deutsche in den Südstaat. Was auch typisch Texanisch ist, ist die enorme Höflichkeit. Yes Sir, No Ma´am. Thanks Ma´am. Im Vorbereitungsseminar in Geisa haben wir uns noch darüber lustig gemacht, hier komme ich mir einfach nur blöd vor^^

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Bei Martha angekommen, verstauten wir erst unsere Koffer und gingen auf ein, naja sagen wir mal Straßenfest. Das ganze fand in einer ehemaligen Geisterstadt statt (Stadt-statt ha :D), direkt am San Antonio River. Grüen heißt sie. Da sind sie wieder die Deutschen. Gemeinsam sahen wir uns ein Konzert an, aßen Texanische Rips und zum ersten Mal und wahrscheinlich letzten Mal in meinem Leben trank ich Rood Bier. Ekelhaftes Zeug. Sieht aus wie Cola, schmeckt aber wie Brause inklusive Medizin, ganz schrecklich! Noch eine kurze Pause am Fluss und ab nach Hause.

Als es dunkel wurde, sind wir in die Innenstadt gefahren- ein Traum! Die Stadt ist in verschiedene Bereiche unterteilt: Mexikaner, Afroamerikaner, Weiße, Spanier, Deutsche,…. Nachdem wir uns die Protzvillen im Deutschen Bereich angesehen hatten, sind wir noch in den Spanischen Teil. So etwas hab ich noch nie gesehen- es war ein Mix aus Urlaub in der Türkei, Spanien und Venedig. Der Fluss geht einmal quer durch die Stadt. Nicht besonders breit, vielleicht 5 Meter. An den Seiten viele Restaurants, Hotels und Palmen. Und das bei angenehmen 30 Grad. Martha ist zwar schon etwas älter, trotzdem war es enorm schwer mit ihr Schritt zu halten. Da Sie in San Antonio aufgewachsen ist, zeigte Sie uns alle Ecken und wie man in die Hotels kam um in den Pool schwimmen gehen zu können. Ich sag ja verrückt.

Am nächsten Morgen stand Rafting auf dem Plan. Diesmal leider ohne Martha da Sie arbeiten musste. Also Nathalie und ich alleine mit dem Auto los. Das erste Mal alleine mit einem fremden Auto durch die USA. Natürlich hat die aufgeschriebene Wegbeschreibung nichts gebracht. Nach langem hin und her sind wir dann aber doch am Fluss angekommen. Gott segne das Navi!

Ich hab mal versucht meine Rafting Künste aufzunehmen, wie man allerdings unschwer erkennen kann ist das Bild etwas verwackelt und schief. Lerne- der BH ist zum Festhalten der Kamera nicht geeignet.

 

Für den nächsten Tag hatte Martha wieder allerhand vorbereitet. Nach dem Frühstück in einem der ältesten deutschen Häuser hier in San Antonio (ihr müsst wissen, Martha isst nie daheim!) fuhren wir in die Innenstadt. Martha schmiss uns bei einer Glasbläserei raus und fuhr auf die Arbeit. Die Bläser waren gerade dabei eine Skulptur der Maria zu erstellen. Nach einer dreiviertel Stunde zuschauen ging das Zwischenelement kaputt und sie fingen von vorne an. Ich würde ausrasten wenn wir das passieren würde, aber die waren ziemlich locker, lässt sich wohl leider nicht vermeiden wenn man mit Glas arbeitet. Noch einen kurzen Abstecher in das Museum und den Shop und raus.

Martha arbeitet mit einem Deutschen zusammen der vor paar Jahren ausgewandert ist. Sie wollte uns natürlich einander vorstellen, also besuchten wir sie auf der Arbeit. Martha arbeitet, ähnlich wie das PPP, an der internationalen Zusammenarbeit verschiedener Länder. Dort trafen wir dann Gan Luc. Ja ich weiß, kein deutscher Name aber ok. Sah dafür umso mehr deutsch aus. Wieder das altbekannte Gespräch über Programm, Deutschland und co., aber auch sein Entschluss und seinen Weg nach Amerika.

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Ich fand immer das die Amerika mit ihren Klimaanlage übertreiben, aber nach einer Tour durch die Stadt um sich das „Alamo“ (Schauplatz einer Unabhängigkeitsschlacht zwischen Mexiko und Texas)  oder das spanische Viertel anzugucken, freut man sich richtig auf einen kalten Raum. Hier sind es nämlich fast 40 Grad. So macht die Bootsfahrt auf den San Antonio River auch richtig doll Spaß.

An unserem letzten Abend gingen wir noch ins Kino. „Man from U.N.C.L.E“. In dem Film geht es um einen Amerikanischen und einen Russischen Agenten die in der Nachtkriegszeit gemeinsam einem Fall lösen müssen. Sehr guter Film. Was allerdings so gar nicht gut war, war die Deutsche Synchronisation. Ein Teil des Film spielt in Deutschland- also sprechen die Schauspieler, Überraschung, eben etwas auf Deutsch. Eigentlich genau der richtige Film für uns. Sollte man meinen. Natürlich wurde während  Deutsch gesprochen wurde, auf Englisch übersetzt. Allerdings zwischen dem was gesagt wurde und dem was auf Englisch darunter stand, lagen Welten. Naja soll mir egal sein, versteht ja eh keiner außer Nathalie und mir. In Amerikanischen Kinos bekommt man auch keinen Platz zugewiesen, man kann sich also hinsetzen wo man möchte.

Homestay #2 CHICAGO

„Und Sie träumt von Chicago….“

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Früh am Morgen ging es los. 6 Uhr aufstehen, Frühstück, mit dem Auto zum Bahnhof in Princton und Abfahrt mit dem Zug in Richtung Chicago. Der Abschied fiel mir trotz der kurzen Zeit erstaunlich schwer. Ich hab mich selten so wohl und willkommen gefühlt wie bei den McCoys. Die beiden Kids waren wirklich richtig toll und Judy und Chuck sind solch herzliche Menschen- ich hoffe ich werde sie eines Tages wiedersehen.

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Aber das Abenteuer geht weiter und wir fuhren in unserer Gruppe wieder zurück nach Chicago, doch diesmal nicht nur um Umzusteigen. Hier zerteilte sich unsere Gruppe dann endgültig. Viele fuhren weiter zu ihrem endgültigen Platzierungsort oder gingen wie ich auf Homestay-Tour.

Die kommenden drei Woche bin ich mit Natalie unterwegs. Sie ist ebenfalls in der Nähe von Seattle platziert und so reisen wir gemeinsam bis zum 27. durch Amerika.

 

Unser Host Steve holte uns direkt am Bahnhof ab und gemeinsam fuhren wir zu seinem Haus. Da Steve noch einmal kurz auf die Arbeit musste, hatten wir den Vormittag Zeit um zu entspannen und uns einzugewöhnen. Sehr nett, die letzten Tage war ich nur auf Achse und es war auch mal ganz nett nur zu sitzen^^.

Steve ist Ende 20 und war vor ein paar Jahren selber Teilnehmer beim PPP. Nach meiner doch sehr religiösen Erfahrung der letzten Tage war Steve wieder ein kleiner Schock für mich. Er lud uns direkt auf ein Konzert für Freitag ein, zeigte uns die besten Bars in der Gegend und Plante unsere vier Tage mit allem, was seiner Meinung nach, junge Leute in Chicago zu sehen hatten- inklusive einer Menge an Alkohol!

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Also warteten Nathalie und ich bis Steve mit der Arbeit fertig war und fuhren dann gemeinsam in die Innenstadt. Wir besuchten „Cloude Gate“, für mich die silberne Bohne, liefen durch den Park bis an den Michigan Lake. Naja Lake ist meiner Meinung nach nicht gerade passend- für mich sieht es stark nach Meer aus. Du siehst bis zum Horizont nichts anderes als Wasser! Na gut- eben ein großer See. Kurzer Bummel durch die Stadt mit kurzem Zwischenstopp in einer Candy Bar (genau meins! Die haben hier Popcorn in jeder Geschmacksrichtung und mit jeder meine ich auch jeder. Käse, Schokolade, Birthday Cake, Cotton Canys,…) und auf ein Bier in einen Luxus Supermarkt namens Eataly. Ich weiß, super kreativ :D. Neugierig wie ich bin (NOT) hab ich ein Bier aus Chicago probiert. Inklusive Aprikose weil kein Radler in der Nähe war.  Erstaunlicherweise war es echt gut- die Gensinger hätten es gehasst so süß war es^^ Apropos Gensinger, kaum in Chicago angekommen fragte mich Steve aus welcher Ecke ich aus Deutschland denn kommen würde. (Um fair zu bleiben ich sage fast zu jedem Frankfurt, weil sind wir mal ehrlich, Gensingen ist eben doch nicht so berühmt wie der Papa es vielleicht gerne hätte^^) Frankfurt, ja kennt er, er war mal in Mainz. Sind wir schon mal nah dran. Ich würde ziemlich platt reden. Ok – er ist nicht der erste. Selbst die Leute aus der Gruppe sagen ich würde „komisch“ reden und machen sich über manche Worte lustig, wie z.B. wenn ich Kirche sage. Sehr erwachsen wirklich. Nicht das ich finde ich würde komisch reden, die sollten mal die richtigen Bauern reden hören. Aber egal, weiter im Text!

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Nach unserem Bier haben wir uns die Stadt von oben angeguckt. Genau zur richtigen Zeit, denn die Sonne ging gerade unter. Eine Traumaussicht! Wir warteten bis die Sonne untergegangen war und liefen zurück zum Wasser, zum Navy Pear. Dort findet jeden, wirklich JEDEN Mittwoch und Samstag ein Feuerwerk statt. Tausende Obdachlose hier in der Stadt, aber Hauptsache zwei Mal die Woche umsonst die Stadt belustigen. Egal. Nach einem langen Tag und 14 Kilometern ging es dann doch endlich wieder Richtung Heimat.

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Am nächsten Tag trafen Broti, Basti und Nathalie und Cedric uns an der Bohne um gemeinsam loszuzieen. Broti und Sebastian sind beide auch in Washington platziert. In Mt. Vernon, ca. eine halbe Stunde von Bellingham entfernt.  Gemeinsam gingen wir durch den Park und wieder Richtung Pear. Da Basti und Broti noch auf eine Baseballspiel gegangen sind, haben wir für den Abend wieder verabredet und sind zu dritt weiter. Wir sind dann zum Chicago History Museum gefahren- hätte ich zwar nicht gedacht aber mit dem Bus und der Bahn kommst du hier in  Chicago wirklich überall hin, was nicht selbstverständlich ist in Amerika. Am Ende mit 6 PPP´lern und unserem Host Steve ging es in ein Restaurant in der es die berühmte Chicago deep dish pizza gibt. Cedric und ich probierten uns an der großen meat and more meat pizza. Bacon, Salami, Peperoni, Sausage und viiiiiiiiiel Käse. Die Pizza war fast so hoch wie mein Finger- eigentlich mag ich eher die flachen Pizzen, aber die was wirklich richtig lecker!

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Um mal wieder etwas zu entspannen nahmen Nathalie und ich uns nichts für den nächsten Tag vor außer an den Strand zu gehen und das gute Wetter zu genießen. Gesagt getan. Ich mich natürlich schön verbrand aber war ja eigentlich abzusehen. Da Steve uns für das Country Music Konzert eingeladen hatte, ging es Abends in eine Bar. Dort trafen wir dann noch Cedric und schon ging mein erstes Country Konzert los.

Meine Musik ist es nicht gerade, aber die Stimmung war echt unbeschreiblich. Alle am mit singen und schreien, überall Cowboystiefel und viele viele betrunkene Amerikaner. Zwei von Steves Freunden kommen aus Texas. Schwieriger Akzent, aber verdammt lustig! Wer denn unser Präsident sei? Ah eine Frau, cool. Ist es denn eine Diktatur? Ähm naja nicht so ganz…. Ob wir in der Schule über Hitler unterrichtet werden? Ja aber nur um zu wissen was damals passiert ist und was wie tun können das so etwas nie wieder passiert. Fand er toll^^ Ein großes Vorurteil gegenüber Amerikaner ist das viele von ihnen arrogant sind. Traf bei Steves Freund wirklich zu, aber nicht weil er Amerikaner ist nein – er war arrogant weil er aus Texas kommt. Zitat: Dem besten Staat in Amerika. Deutschland wäre sozusagen das Texas von Europa. Ob gut oder schlecht ich hab erst mal gelacht.FullSizeRender (8)

An unserem letzten Tag in Chicago gingen wir zu einer „Air Show“. Es war eine Flugzeugshow der Blue Angels. Höllen lärm, aber sehr faszinierend wie vier Jets aneinander vorbei fliegen und einen Salto machen. 1 Millionen Menschen sahen sich das Spektakel an. Glücklicherweise hatte Steve für uns eine Bootstour über die Architektur in Chicago gebucht. Dort trafen wir wieder auf einige PPP´ler die uns begleiteten. So konnten wir das Ganze noch vom Wasser aus sehen. Danach gingen wir noch in ein „Deutsches“ Restaurant. Cedric und ich freuten uns sehr über Kartoffelpuffer mit Apfelmus- allerdings war das Schnitzel und die Bratkartoffeln nicht ansatzweise mit deutschem zu vergleichen. Die Zeit hier in Chicago war wirklich schön, und Steve richtig nett, doch morgen geht es weiter nach San Antonio, Texas. 40 Grad heiß. Ich brauche echt dringend Sonnencreme :-)

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